Ich starte die Frage mal wieder neu, weil es vorhin etwas verwirrend war:
Kann es Patienten geben, die folgende Ergebnisse aufzeigen:
- Orthophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe - 0 prdpt
- Esophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe - 0 prdpt
- Exophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe - 0 prdpt
- Hyperphorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe - 0 prdpt
- Cyclophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe - 0 prdpt
- Orthophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe - 0 prdpt (das sagt schon aus, dass alles weitere auch "NULL" wäre!)
- Esophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe
- Exophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe
- Hyperphorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe
- Cyclophorie in 5 m Ferne und in 40 cm Nähe
Ist kein Wert "Null" in der Orthophorie vorhanden , kann das Ergebnis in den anderen Unterarten eingetragen werden. Allerdings schielen diese Probanten alle nicht. "Phorie" besagt, das System ist selbst in der Lage, den ermittelten Fehlwert intern zu kompensieren. Das Sehen läuft äußerlich völlig normal ab, wenn auch unter dem sogenannten Sehstress und weiteren möglichen Folgen.
Oder sind diese Ergebnisse bei jedem Patienten zu erwarten, der nicht schielt ?
Patienten, die schielen, haben eine "Tropie", eine offene Winkelabweichung im Blick. Auch in den möglichen und aufgeführten Unterarten.
(PGM - hat hier direkt geantwortet)