Hallo,
ich brauche einen Rat! Mein Sohn zeigt ein deutliches Innenschielen bei Fixation in der Nähe!
Mein Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und war vor einem Jahr in der Augenklinik in Bonn zur Untersuchung. Die Klinik diagnostizierte LA Strabismus convergens und R/L physiologische Hyperopie. Die Skiaskopie ergab RA +1,5 sph. und LA +1,5 sph. . Mein Sohn bekam eine Brillenverordnung mit R/L je + 1,0 sph. mit folgendem Hinweis: "Sollte sich nach einer längeren Tragezeit der Einstärkenbrille keine Besserung des Schielens zeigen und der Verdacht Kovergenzexzess bestätigen, kann im Verlauf eine Bifokalbrille angepasst werden. Um einer potentiellen Amblyopie vorzubeugen, empfehlen wir eine prophylaktische alternierende Okklusion. An einem Tag sollte das rechte Auge für 30 min. okkludiert werden, an dem darauffolgenden Tag sollte das linke Auge für 30 min. okkludiert werden.
Zur Verlaufskontrolle sollten wir uns bei einem niedergelassenen Augenarzt vorstellen. Dieser meinte allerdings, dass das prophylaktische okkludieren nichts bringen würde und riet uns davon ab. Und als nach längerem Tragen der EInstärkenbrille sich keine Besserung des Schielens einstellte, meinte er man könnte da nichts machen, wir müssten uns damit abfinden, dass er schielt und das dreidimensionale Sehen nicht mehr erlernen wird. Auf eine Bifokalbrille wollte er nicht wechseln, wir sollten bei der Einstärkenbrille wie oben beschrieben bleiben.
Gibt es doch noch Möglichkeiten das beidäugige Sehen meines Sohnes zu verbessern? Wäre eine Bifokalbrille dafür hilfreich? Ist das prophylaktische Okkludieren sinnvoll?
Vielen Dank und liebe Grüße
Tiziana
