Guten Abend,
unser Sohn (5 J). trägt nun seit einem Jahr eine Brille wegen Weitsichtigkeit und Strabismus sursoadduktorius mit bds. Amblyopie (RE +3,25 - 0,75) - (Li +2,75 -0,75), Er wurde damals mit Cyclo getropft, und 0,5 dpt. abgezogen vom tatsächlichen Wert.
Es hieß, wir bräuchten keine Okklusionstherapie, da das Schielen beidseitig sei und er gut wechseln könne - so die damalige Aussage der Orthoptistin. Die Brille reiche aus zum kompensieren. Das Schielen ist auch so nicht mehr erkennbar, nur manchmal, wenn die Brille ab ist (Schlafenszeit). und dann auch nur einige Sekunden, danach kommt sofort Parallelstellung.
Bei der jetzigen Kontrolle sagte sie nun, dass auf dem rechten Auge ein permanentes Mikroschielen sei - was sie auf den Messgeräten gemessen hätte, und aufgrund dessen sei eine Okklusionstherapie notwendig. Täglich 3 Stunden, und in drei Monaten möchte sie nochmal kontrollieren. Ok, so weit so gut.
nun möchte sie erneut tropfen - um die Werte erneut zu messen. Unser Optometrist, bei dem wir die Brille bekommen haben und der uns von Anfang an eigentlich sehr kompetet beraten hat, meinte nun, dass das Tropfen nicht mehr notwendig sei, da man ja bereits die Maximalwerte habe - und man könne eine Skiaskopie nach Mohindra durchführen. Nach dieser Option habe ich unsere AÄ befragt, und sie meint, dass beim Mikroschielen so eine Methode nicht angewandt wird, sondern lediglich das Tropfen mit Cyclo richtige Ergebnisse liefern. Ich würde mich sehr freuen, eure Ansichten darüber zu erfahren.
Vielen Dank im Voraus.
Gruß Larah
