Hallo, habe mich eben hier angemeldet, bin per Zufall auf dieses Forum gestossen und habe gsehen, dass hier seriös geantwortet wird von Leuten mit Erfahrung, was ich sehr schön finde.
Also hier zu meinem Problem. Ich leide/litt an einer Exophorie von 35 pdpt in die Ferne und 45 pdpt in die Nähe. Meine Augenärtin hat mir gesagt, diese Werte seien sehr hoch und daher sei eine Operation die einzige Lösung mit der man ein befriedigendes Ergebnis erzielen kann. Also habe ich mich operieren lassen und die Werte betragen nun ca. 10 pdpt in die Ferne und 20 pdpt in die Nähe. Die OP ist jetzt ca. 5 Wochen her.
Doch die Zusammenarbeit der beiden Augen will noch nicht so recht und ist extrem anstrengend, ich kann zwar beidäugig und räumlich sehen, doch es kostet mich viel Kraft. Wenn ich Punkte fixiere oder beweglichen Objekten nachschaue ermüden die Augen extrem schnell, was dann zu Schwindel und Kopfschmerzen führt. Auch der Wechsel von Nah auf Fern ist sehr mühsam.
Hab das meiner Augenärztin erzählt und sie hat mir daraufhin Fusions und Konvergenzübungen gegeben, die ich nun täglich mache. Sie hat mir auch gesagt, man müsse das ein paar Monate durchziehen und wenns nicht besser wird, könne man eventuell eine zweite Operation in Betracht ziehen.
Nun möchte ich fragen, wie viel kann man denn mit einem Visualtraining rausholen? Ist es überhaupt möglich 10 pdpt bzw. 20 pdpt (Nähe) zu kompensieren? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Lohnt es sich eine schwache Prismenbrille anfertigen zu lassen um einen Teil davon dadurch zu kompensieren oder zumindest für die Arbeit in der Nähe?
Danke im Voraus


