Hallo,![]()
meine Tochter hatte als Säugling etwas geschielt und als Kleinkind einen Silberblick - dann war es weg. In der Grundschule wurde sie kurzsichtig mit Hornhautverkrümmung, wahrscheinlich ererbt. Sie hatte nie Doppelbilder oder Probleme mit dem räumlichen Sehen, war in der Schule super und hat auch beim Tischtennis immer den Ball getroffen.
Jetzt ist sie zwanzig, studiert und hat seit einiger Zeit massive Probleme in den Vorlesungen, weil ihre Augen den Wechsel zwischen fern und nah sehen nicht gut hinbekommen. Also es dauert lange, bis sie das Bild an der Tafel halbwegs scharf sieht, wenn sie zwischendurch auf ihrem Blatt mitschreiben muss. Es wird im Laufe des Tages mit jeder Vorlesung schlimmer, also wahrscheinlich durch die Anstrengung. Ihre Brillenwerte, die erst vor kurzem ausgemessen wurden, sind:
Rechts -3,00 CYL -1,00 ACH 93°
Links -4,00 CYL -0,50 ACH 72°
Handelt es sich hier wirklich um eine Winkelfehlsichtigkeit? Meine Tochter hat außerdem eine schlechte Nackenhaltung, also eine Art Hohlnacken, immer verspannt, Rückenprobleme und X-Beine. Gibt es da einen Zusammenhang?
Sie hat letzte Woche schon Prismenfolien mit 6 Prismen zur Probe bekommen, kam aber damit nicht klar. Heute bekam sie den Tipp, es in den Vorlesungen mit Gleitsichtgläsern zu versuchen. Da diese ja eher für die Altersweitsichtigkeit sind: können die wirklich im Fall meiner Tochter helfen?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Antje
