Vor etwa 10 Jahren bekam ich meine erste Lesebrille, rechts 0,75 dpt, links 0,5 dpt...funktionierte ausgezeichnet. Ich sah immer schon rechts ein wenig schlechter als links. Etwa drei Jahre später, als meine Arme zu kurz wurden, bekam ich meine nächste Brille, inzwischen rechts 1,5 und links 1,25. ich konnte sie nicht mehr tragen. Die Schrift wirkte seltsam, mir wurde übel. Daraufhin wurden beide Gläser um 0,25 dpt herabgesetzt...es war wieder das gleiche...ich konnte sie keine Minute oben behalten. In meiner Verzweiflung kaufte ich mir im Supermarkt eine billige 1 dpt Brille-und ich konnte wieder normal lesen!
So ging es, bis ich zuletzt bei 2,5 dpt angelangt war. Dann musste ich am rechten Auge an grauem Star operiert werden und bekam eine Linse eingesetzt, mit welcher ich eine Refraktion von -0,75 erreichte.
Seit zwei Jahren habe ich jetzt das Problem, dass ich also links weitsichtig mit +0,75 und rechts kurzsichtig mit -0,75 dpt bin, aber nach wie vor keine unterschiedlichen Brillengläser vertrage, auch nicht, wenn ich sie unterkorrigiert trage. Ich kann immer nur ein Auge korrigieren, kann deswegen auch nur mehr schwer lesen und gar nicht mehr am PC arbeiten. Das linke Auge ist permanent überanstrengt, ich sehe oft doppelt beim Lesen und nach dem Lesen fünffach für einige Zeit, dazu kommen starke Nackenschmerzen. Ich gelte als voll arbeitsfähig, weil ich ja mit jedem Auge alleine mit Brille gut sehe.
Hornhautverkrümmung ist praktisch auf beiden Augen keine vorhanden.
Was kann der Grund sein, dass ich seit meiner zweiten Brille nicht einmal mehr einen Unterschied von 0,25 dpt bei Brillengläsern rechts und links vertrage? ( Druck im Kopf, Schwindel, Übelkeit ).
Untersuchungen in drei verschiedenen Schielambuzanzen haben nichts gebracht.
Kontaktlinsen würden funktionieren, vertrage ich aber wegen extrem trockener Augen nicht!
Irgendeine Idee?![]()
