Hallo zusammen,
ich habe hier im Forum inzwischen schon einiges gelesen, jetzt komme ich allerdings nicht mehr aus, ohne eine Frage zu stellen.
Mein Sohn hat mit ca. 9 Monaten mit dem Schielen angefangen. Räumliches Sehen war bei dem Arzt hier vor Ort vorhanden. Er kompensierte im Fernbereich immer weniger gut, zum Schluss nur noch bei ca. 50cm Abstand.
Im Nahbereich schielte er dann mit rechts im Fernbereich mit links jeweils nach außen. Die Orthoptistin hier vor Ort war erst gegen eine OP, wir sind dann für eine zweite Meinung in die Klinik. Dort zeigte er in 2 Untersuchungen mit 25 und 27 Monaten kein räumliches sehen mehr. Um das nicht zu verlieren entschlossen wir uns zur OP an einem Auge. Die Orthoptistin hier vor Ort änderte anhand der Ergebnisse der Voruntersuchungen der Klink ebenfalls ihre Meinung. Er bekam eine Brille mit Sehstärke (keine Prismen), die er 4 Monate trug.
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Vorgestern wurde er mit inzwischen 31 Monaten operiert. Die Nachuntersuchung einen Tag später zeigte einen guten Zustand des Auges, jedoch irritiert es mich, dass das operierte Auge nun kontinuierlich nach innen schielt. Mit ist das außenschielen zum Schluss kaum noch aufgefallen, das Innenschielen ist nun aber sehr deutlich und kontiunierlich (unabhängig von der Entfernung). Im Aufklärungsgespräch wurde uns gesagt, dass das sein kann, nun lese ich aber immer öfter, dass das zumindest nicht die Regel ist sondern eher selten vorkommen kann.
Ich habe auch gelesen, dass man mindestens 2 Wochen warten muss und auch erst nach 3-6 Monaten den abschließenden Erfolg der OP beurteilen kann, aber kann mir hier jemand sagen, ob es üblich ist, dass solch eine Überkorrektur nach der OP vorliegt? Hätte die Brille vorher auch eine Prismenkorrektur benötigt? Davon hatte weder die Ärztin vor Ort noch die Klink ein Wort verloren, oder ist das nicht bei allen Schielwinkeln machbar? Der Schielwinkel, der durch die OP korrigiert werden sollte ist uns leider nicht mitgeteilt worden.
Viele Grüße,
Chris
