Die Diagnose zum Strabismus des rechten Auges unseres Sohnes (seit dem 25.11.16 zwei Jahre alt) wurde am 08.11.16 gestellt. Für uns war es, als hätten wir eine Zaunlatte vor den Kopf bekommen. Ratlos & unaufgeklärt wurden wir mit einem Brillenrezept & einem Wiedervorstellungstermin(Mitte Januar) zurück gelassen. Lediglich ein Flyer über das Schielen&Amblyopie gab mir einen kleinen Einblick. Hoffnung auf eine Besserung wurde uns durch Aussage der Orthoptistin schon während der ersten Untersuchung so gut wie genommen.
Die Brille trägt unser Sohn seit dem 12.11.16 glücklicherweise gut! Ab und an nimmt er sie ab, lässt sie sich aber sogleich wieder auf die Nase setzen. Manchmal muss man ihm dazu hinterher flitzen.
Solch eine Art von Sehschwäche ist weder in meiner noch in der Familie meines Mannes bekannt.
Gestern kam mir der Gedanke, dass die Sehschwäche durchaus in Verbindung mit dem KiSS-Syndrom stehen könnte, wegen dem er mit 3-Monaten bei einem erfahrenen Orthopäden in Hannover behandelt wurde.
Heute habe ich mir den Arztbrief des uns behandelnden Augenarztes besorgt. (Augenarzt inkl Orthoptistin in Hannover)
Wie folgt:
Anamnese: Mutter Myopie, seit drei Wochen Strabismus auffällig
Diagnose: R/L Hyperopie, Anisometropie,
R Esotropie, fehlende Stereoprx
Sehschulstatus:
Stellung: F/N Esotropie od
Binokularsehen: Lang: negativ
Moralität: RA keine grobe Auffälligkeit
LA keine grobe Auffälligkeit
obj.Refraktion: RA Sph. +6,0 Zyl. 0,0 Achse 000 Skiaskopie in Mydriasis
LA Sph. +1,5 Zyl. 0,0 Achse 000
Organbefund: R/L Papille vital, zentraler Fundus unauffällig
Brillenverordnung: Ferne RA Sph. +4,75 LA Sph.+0,75
Wiedervorstellung: Wir vereinbarten einen Kontrolltermin in 10 Wochen.
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Habe telefonisch versucht, einen früheren Termin zu bekommen. Aber im Januar soll wohl reichen.
Jetzt werfen sich die gleichen/ähnliche Fragen auf, die eine Mutter bereits 2010 in diesem Forum gestellt hat.
- mehrere Meinungen einholen?
Wir werden einen Termin in der Augenklinik der MHH machen.
- sehen Sie eine Chance für das räumliche Sehen unseres Sohnes?
- ist die gestellte Diagnose überhaupt genau genug?
- welche Untersuchungen sollten wir noch machen lassen?
- gibt es Empfehlungen für Fachärzte im Raum Hannover?
Für unterstützende Antworten wären wir Ihnen von Herzen dankbar.
Liebe Grüße
Familie Boese

