Entscheidung für oder gegen Prismenbrille

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Hallo Forum,

ich habe mich soeben hier angemeldet, weil ich Euren Rat brauche und ja jeder Fall irgendwie ein Einzelfall ist. Sollte jemand von "meinem" Optiker hier mitlesen - hallo!

Schon vor einiger Zeit wurde von meiner bisherigen Optikerin festgestellt, dass ich winkelfehlsichtig bin - bei einem Test mit zwei Zahlenreihen zu je sechs Ziffern war die untere Zeile um drei Ziffern nach rechts verschoben (also Zahl 1 unter Zahl 4). Sie meinte allerdings, so lange ich keine Probleme wie Kopfschmerzen habe, würde sie da nichts unternehmen. Allerdings ist es bei mir immer sehr schwierig, die Achslage meiner Hornhautverkrümmung beim Sehtest genau zu bestimmen.

Nun war ich bei einem anderen Optiker, der Funktionaloptometrist ist - eigentlich ging es mir nur um die genaue Achslage, weil ich das Gefühl habe, momentan immer mal wieder schlechter zu sehen. Ein recht langwieriger Sehtest ergab, dass ich neben den üblichen Baustellen (kurzsichtig plus Hornhautverkrümmung) innen noch ganze 6 Prismendioptrien habe.

Meine Werte habe ich zwar nicht schriftlich, ich kann mich aber so in etwa erinnern:

R Sph -1,75 Cyl -1,5 Achse 147° Prisma 6,25

L Sph -1,25 Cyl -2,0 Achse 17°

Der Funktionaloptometrist sagt, ich komme um eine Prismenbrille nicht herum, u. a. da ich ein entsprechendes Sehtraining mit drei kleinen Kindern (1, 3 und 5 Jahre) momentan nicht machen kann. Nun habe ich aber etliche Fragen, die ich hier gern stellen würde, um mir die Entscheidung für oder gegen Prismenbrille zu erleichtern.

Eine Freundin von mir hat mich vor einer solchen Brille gewarnt, da sie selbst eine solche Behandlung hinter sich hat und aber innerhalb kürzester Zeit operiert werden musste, weil es sich immer weiter verschlechtert hat. Allerdings lag bei ihr das Prisma außen und nicht innen wie bei mir. Natürlich habe ich aber Sorge, dass das bei mir womöglich ebenfalls passiert. Hier im Forum habe ich glaube ich gelesen, dass jemand gemeint hat: "Probier es einfach aus, schaden kann es ja nicht." Doch genau davor habe ich Angst.

Kann ich außerdem, sollte ich merken, dass ich mit der Prismenbrille nicht zurecht komme, diese einfach wieder ablegen und zu meiner normalen Brille zurückkehren? Oder geht das dann nicht mehr?

Darüber hinaus wüsste ich gern, ob die Prismenbrille dazu führen kann, dass ich tatsächlich sichtbar (nach außen?) schiele...?

Wie sieht es aus mit Tätigkeiten, die ich ohne Brille durchführe, z. B. duschen oder schwimmen? Kann ich, wenn die Augen sich an die Prismen gewöhnt haben, überhaupt noch ohne Brille sehen, ohne gleich Doppelbilder zu haben?

Bestimmt hab ich jetzt die Hälfte dessen vergessen, was ich fragen wollte... Einiges hab ich auch schon mit dem Funktionaloptometristen besprochen, möchte aber gern von Euch wissen, was Ihr von meinem Fall haltet. Wozu würdet Ihr mir raten? Soll ich es mit der Prismenbrille versuchen oder nicht? Und wenn ja, soll ich gleich die 6 Dioptrien auf einen Schlag angehen oder würdet Ihr eher eine "Zwischenbrille" mit nur so 3-4 Dioptrien wählen?

Oder mache ich mich selbst kaputt und sollte es einfach so lassen, wie es ist, weil ich ja keine größeren Probleme bemerke? Ich habe lediglich öfter den Eindruck, unscharf zu sehen, außerdem dauert es bei mir lange, bis ich von der Nähe aus in die Ferne fokussieren kann. Und - ich weiß nicht, ob das normal ist - in der Dämmerung kann ich Punkte nur schwer anvisieren, da flattert mir immer das Bild.

Danke fürs Lesen, ich bin gespannt auf Eure Antworten,

Chili

253 Answers

Hallo,

trage seit etwa 2 Jahren eine Prismenbrille. Angefangen hat es bei mir mit extremster Lichtempfindlichkeit, nach 3 prismentest's Begann es erst mal 1,25 pro Auge, alle 6 Monate etwas mehr, dieses Jahr im Juni das doppelte d.h nun trag ich 4,04 pro Auge beschwerdefrei. Allerdings kann ich mit meinen alten Brillen nichts mehr sehen, beim absetzen der Prismenbrille ist alles gewölbt mir ist regelrecht schwindlig. Ich wache morgens auf und muss die Brille direkt aufsetzen. 

Einzige was ich ohne Brille mach ist duschen. 

Ich hab eine gleitsichtbrille und aufgrund der hohen Addition noch eine Bildschirmbrille.

klar hab ich Bammel das ich in 6 Monaten wieder stärkere Prismen bekomme, aber wie bereits erwähnt seh ich momentan keine andere Lösung. 

Wenn Du weitere Fragen hast gerne !

Hallo Alex,

danke für Deine Antwort. Hast Du die Prismen außen oder innen? Macht das einen großen Unterschied? Duschen klappt ohne Brille gut? Und sieht man das Schielen jetzt bei Dir?

Lichtempfindlich bin ich übrigens auch.

Viele Grüße,

Chili

Hallo,

ich hab ein Innenschielen , Unterschied keine Ahnung. 

Meine Gläser sind halt aussen dicker, randlos ist nicht empfehlenswert.

Duschen na klar ohne, die kurze Zeit gehts . 

Ich weißes gibt viele Meinungen, jeder empfindet anders. Ich glaub es bleibt nichts übrig, außer selbst auszuprobieren. Wie gesagt für mich ist es die beste Lösung.

Ob man das schielen sieht ? Keine Ahnung ich würde noch nicht darauf angesprochen, also denk ich mal nicht sichtbar. 

Ok... Du hast also beim Duschen keine Doppelbilder? Ich sehe ja bisher beim Duschen auch schon schlecht durch die Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung, aber Doppelbilder sind für mich nochmal ne ganz andere Nummer.

Also ganz ehrlich wie lang duscht Du , weiß nicht was unangenehmer ist duschgel und Wasser auf der Brille, beschlagene Gläser oder doppelbilder, man kann die Augen auch zu machen wenns unangenehm wird . Ist ja lächerlich fragmal die stark kurzsichtigen ob die mit Brille duschen... 

Oder machst Du prismenentscheidung abhängig vom empfinden beim Duschen ?

Ja dann ist Dir nicht zu helfen sorry, wenn Dir 5 min wichtiger sind als 18 h 

Also fragen wird man aber noch dürfen, oder? Sorry, ich bin neu hier und ich hatte noch nie eine Prismenbrille, deshalb interessiert es mich eben grundsätzlich, ob man beim Absetzen der Brille automatisch Doppelbilder hat oder nicht. Ich persönlich empfinde es eigentlich nicht als lächerlich, das vorher wissen zu wollen, bevor ich mich für oder gegen eine solche Brille entscheide.

Ich würde natürlich NICHT mit Brille duschen, eben deshalb möchte ich ja wissen, was für Auswirkungen es hat, wenn man die Brille absetzt, also ob man einfach nur schlecht/unscharf/verbogen sieht (ähnlich wie bisher auch), ob es nur ein bisschen anstrengender ist oder ob es eben Doppelbilder gibt. Du hast geschrieben "die kurze Zeit gehts", ich würde gern genauer wissen, was das bedeutet - von mir aus auch von jemand anderem, wenn ich Dich nerve.

Moin,

wenn man morgens ohne Brille getragen zu haben in die Dusche geht, sind meist keine Doppelbilder vorhanden. Erst wenn man direkt vor dem Duschen die Prismenbrille trägt, hat man ohne diese Brille eben auch Doppelbilder.

Sehr interessant, vielen Dank! Das bedeutet auch, dass man nicht dauerhaft Doppelbilder hätte, wenn man sich nach einiger Zeit doch wieder gegen die Prismenbrille entscheiden würde, oder? Am nächsten Tag wäre das vermutlich wieder weg?

Wie Ihr seht, ich habe einfach Angst, meinen Augen mit der Prismenbrille zu schaden...

Viele Grüße,

Chili

Hallo Chili ,

ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen, ich bin inzwischen operiert worden.

Zum Schluss hatte ich insgesamt 30 Prismen. 

Wenn ich die Brille abgenommen habe , hatte ich nie Doppelbilder. Trotzdem hätte ich die Brille auch am liebsten beim duschen getragen, weil es ohne ein eigenartiges Gefühl war. 

Ich glaube du machst dir zu viele Sorgen. 

Wichtig ist eine richtige Diagnose. Deshalb sind Optiker leider nicht immer die richtige Wahl. 

Wenn du ein Sehproblem hast , Versuch es zu lösen , bevor du in das "Gleitsichtbrille-Alter " kommst .

Dann wird es viel komplizierter und vor allem teuer ! 

Hallo Seestern,

danke auch an Dich für Deine Antwort. Wenn Du letztendlich operiert werden musstest, bereust Du es dennoch nicht, diesen Weg gegangen zu sein? War es denn nach der OP dann gut bei Dir?

Ich hab gelesen, dass eine Prismenbrille die Probleme nicht macht, sondern nur aufdeckt, das leuchtet mir auch ein. Ich frage mich aber, ob man nicht womöglich besser fährt, wenn man diese Entwicklung dann gar nicht anstößt!? Weißt Du, wie ich meine? Also natürlich nur in dem Fall wie bei mir, dass man kaum Probleme bemerkt. Hast/hattest Du Dein Prisma innen oder außen?

Dass ich mir zu viele Sorgen mache, kann schon sein. Ich bin der Typ Mensch, der gern und viel hinterfragt. Nur so kann ich eine solche Entscheidung überhaupt treffen.

Was denkst Du, bei wem ich eine entsprechende Diagnose bekommen könnte? Augenärzten war das bisher egal.

Grüße zurück,

Chili

Hallo Chili. 

Also erst einmal musste ich nicht operiert werden , sondern ich wollte operiert werden ! 

Nein ich bereue es nicht . 

Ich habe diese Entscheidung sehr bewusst getroffen und musste lange suchen , bis ich den richtigen Therapeuten für mich gefunden hatte.

Als ich 48 Jahre alt war , wollte ich eine Gleitsichtbrille machen lassen , das habe ich 3 mal probiert, hat aber nicht funktioniert.

Ich kam mir schon komisch vor ... weil mir gesagt wurde ich solle mich nicht so anstellen, ich wäre mit den Dingern bald verrückt geworden. Dann ist mir irgendwann klar geworden, dass es ein Problem im Zusammenspiel beider Augen bei mir gibt .

Dann kamen die Prismen ins Spiel.

Viele inkonsequente Messungen, die das Problem nur angerissen haben. 

Mit den Prismen Brillen haben sich dann aber meine Schulter-Nacken-Probleme und die Probleme mit meiner Halswirbelsäule gebessert ...

und das war für mich der entscheidende Moment diesen Weg konsequent weiter zu gehen. 

Ich habe ganz bewusst den Prismen Aufbau betrieben , um diese Problematik für mich zu Ende zu bringen. 

Ich hätte auch nach einer verträglichen Variante suchen können ..aber mehr als 10 Prismen Basis außen wollte ich nicht den Rest meines Lebens in der Brille tragen. Die Abbildungsqualität nimmt rapide ab , die dicken Gläser hätten mich weniger gestört.

Du musst eigentlich nur entscheiden, ob dir die Prismenkorrektion etwas nützt , wenn das nicht der Fall ist , dann brauchst du auch keine ! 

Moin Chili,

bei Außenschielen kimmt es nicht so schnell zu einer Steigerung der Prismen, also auch nicht so schnell zur OP. Bei Innenschielen ist es ganz gegenteilig.

Solange es eine reine Winkelfehlsichtigkeit ist, kann man zwischen Prismentragen und Nichttragen wechseln. Mit Prismen hat man weniger Beschwerden, ohne Prismen eben mehr. Das ist alles.

Ich danke Euch herzlich, ich sehe nun viel klarer - leider nur im übertragenen Sinn...

Seestern, "operiert werden müssen" hab ich aus der Erzählung meiner Freundin. Ich verstehe jetzt aber, wie Du es meinst und wie es bei Dir abgelaufen ist. Freut mich sehr, dass Du jetzt keine Probleme mehr hast! Interessanterweise (für mich) ist meine Schwiegermutter genau so ein Fall wie Du: Schon drei Gleitsichtbrillen, aber überhaupt keine gute Sicht. Hab ihr schon von Dir berichtet.

Du musst eigentlich nur entscheiden, ob dir die Prismenkorrektion etwas nützt , wenn das nicht der Fall ist , dann brauchst du auch keine !

Tja... "Nur" entscheiden ist gut. Das merke ich ja wohl erst hinterher, wenn ich die Brille schon habe bzw. wenn ich mich dran gewöhnt habe! Mir ist übrigens eingefallen, dass ich im übermüdeten oder überschlafenen Zustand manchmal einen ganzen Tag lang Probleme habe, das Bild zu synchronisieren. Das ist nervig, kommt aber zum Glück nur selten vor.

Eberhard, reine Winkelfehlsichtigkeit ist es bei mir ja nicht, es kommt noch meine Kurzsichtigkeit und einiges an Hornhautverkrümmung dazu (das meintest Du doch, oder?). Ist aber auf jeden Fall gut, mal von einer anderen Seite zu lesen, dass die Progredienz beim Außenschielen viel weniger wahrscheinlich ist. Woran liegt das eigentlich, dass das so unterschiedlich ist?

Ich habe mir noch einen Augenarzttermin für eine Zweitmeinung geholt, leider erst Ende Oktober. Und dann werde ich mich wohl oder übel entscheiden müssen.

Nochmal die Frage: Falls ich mich für die Prismen entscheide, ist es sinnvoll, gleich die 6 Dioptrien zu nehmen? Oder lieber erst mit schwächeren Gläsern anfangen?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

nee, die " normale Fehlsichtigkeit" spielt in meinem Text keine Rolle.  Der Unterschied kommt daher, weil man Außenschielen viel leichter selber ausgleichen kann als Innenschielen. Versuche mal, Deine Augen beide nach außen zu drehen, das wirst Du nicht schaffen. Wink

Hallo Chili, 

Eberhard meint mit reiner Winkelfehlsichtigkeit , dass keine Form des Echten Schielens vorliegt.

Bevor man mit Prismen therapiert , sollte das vorher abgeklärt sein. 

Wenn  es eine reine Winkelfehlsichtigkeit ( Heterophorie) ist , kannst du den Weg ruhig gehen. 

( Leider wird die Therapie einer Heterophorie nicht von allen Augenärzten befürwortet, deshalb, wenn du bei dem "Falschen  " landest , könnte dich das nochmehr verunsichern.)

Da du sowieso Brillenträgerin bist , könnten Prismen dein Sehen sehr erleichtern und später für dich auch im Gleitsichtalter von großem Nutzen sein.  Ich wünschte ich hätte früher die Möglichkeit zur Korrektur gehabt.

Bei einem guten Bekannten von mir sind 11 Prismen Basis innen gemessen worden , dann ist ein Verträglichkeitsabgleich gemacht worden und nun trägt er 7 Prismen Basis innen , hat beim Absetzen keine Doppelbilder .

Da verändert sich auch nichts.

Ohne die Prismen hat seine Gleitsichtbrille nämlich auch nicht richtig funktioniert.smiley

Schön zu lesen, genau das hatte ich mir auch schon überlegt! smiley Dann dachte ich aber, vielleicht ist das zu simpel...

Solange es eine reine Winkelfehlsichtigkeit ist, kann man zwischen Prismentragen und Nichttragen wechseln. Mit Prismen hat man weniger Beschwerden, ohne Prismen eben mehr. Das ist alles.

Das versteh ich aber nicht, was heißt denn dann "reine Winkelfehlsichtigkeit"? Was könnte es sonst sein?

Viele Grüße,

Chili

edit: Hat sich überschnitten, danke für die Erklärung, Seestern. Das sollte dann nächsten Monat beim Augenarzt geklärt werden? Oder hätte der Optiker das schon herausgefunden?

Dein Bekannter fährt also besser mit weniger Prismen. Aber wie sieht es mit der Eingewöhnung aus? Ist es ok, mit 6 Prismen zu starten oder kriegt man das eher nicht hin? Und was ist ein "Verträglichkeitsabgleich"?

Theoretisch kann auch ein Optiker herausfinden , ob es eine PHORIE oder ein Strabismus ist, aber praktisch nur ein sehr GUTER .

Vertäglichkeitsabgleich wird so gemacht , dass erstmal der volle Wert ermittelt wird und dann die Prismen solange reduziert werden bis ein schlechteres Ergebnis bei den Tests herauskommen.

Aber das , was ich jetzt geschrieben habe klingt einfach , erfordert aber einen wirklich versierten Orthoptisten !!!!!!!!!!. 

Ein paar Tage Eingewöhnung braucht es schon , manche kürzer , ich brauche immer länger . frown

Woher weiß ich, ob ich einen sehr guten Optiker hab? Ist ein Funktionaloptometrist (öhm... heißt das überhaupt so!?) per se schon ein solcher?

Vertäglichkeitsabgleich wird so gemacht , dass erstmal der volle Wert ermittelt wird und dann die Prismen solange reduziert werden bis ein schlechteres Ergebnis bei den Tests herauskommen.

Theoretisch versteh ich das, aber wie sieht das praktisch aus? Die 6 Dioptrien bei mir sind ja wahrscheinlich noch nicht der volle Wert. Was für eine Brille bekomme ich jetzt am Anfang und wann wird dann was reduziert? Beim Sehtest später dann mal, wenn ich mich an die 6 Dioptrien gewöhnt haben sollte?

Liebe Grüße zurück,

Chili

Danke für die Liste, Eberhard. Mein Optiker ist selbst nicht aufgeführt, hat mir aber einen der beiden Ärzte genannt/empfohlen, die auf der Liste stehen. Allerdings mit dem Hinweis, dass dieser garantiert ebenfalls Prismengläser verordnen würde und dass er außerdem operiert. Woraufhin ich mir dachte, den Besuch dort kann ich mir dann eigentlich sparen.

Moin Chili,

schreibe mir bitte mal per PN, wo Du wohnst.

Hab ich. smiley

edit: Laut der Website "meines" Optikers ist er schon ne Größe auf dem Gebiet der Funktionaloptometrie. (Zitieren will ich das hier lieber nicht, wer weiß, ob das rechtlich ok ist...?)

edit 2: Dank Eberhard weiß ich inzwischen, dass Funktionaloptometrie gar nicht die Kunst der Behandlung der Winkelfehlsichtigkeiten ist. blush Da hätte ich ja auch mal früher drauf kommen können.

Bleiben immer noch zwei Fragen, die ich gern nochmal in die Runde werfen möchte:

  1. Ist es schlau, gleich mit 6 pdpt zu starten oder lieber erstmal weniger?
  2. Ich zitiere Seestern und mich nochmal - wie genau funktioniert ein Verträglichkeitsabgleich?

Vertäglichkeitsabgleich wird so gemacht , dass erstmal der volle Wert ermittelt wird und dann die Prismen solange reduziert werden bis ein schlechteres Ergebnis bei den Tests herauskommen.

Theoretisch versteh ich das, aber wie sieht das praktisch aus? Die 6 Dioptrien bei mir sind ja wahrscheinlich noch nicht der volle Wert. Was für eine Brille bekomme ich jetzt am Anfang und wann wird dann was reduziert? Beim Sehtest später dann mal, wenn ich mich an die 6 Dioptrien gewöhnt haben sollte?

Und danke nochmal für die bisherige Hilfe!

Chili

Moin Chili,

eine Verträglichkeitsprüfung muss nur gemacht werden, wenn es keine reine Winkelfehlsichtigkeit ist, sondern z.B. ein Mikrostrabismus. Erst wenn das feststeht, muss auf Verträglichkeit geprüft werde. Ansonsten gilt: Entweder nur motorischer Anteil, der korrigiert wird, oder motorische und sensorische Anteile, die komplett korrigiert werden müssen.

Davon hatten wir es ja hier schonmal - darauf würde der Augenarzt mich hinweisen, wenn es keine reine Winkelfehlsichtigkeit wäre? Ich bin echt gespannt auf meinen Arzttermin. Leider ists noch fast ein Monat bis dahin.

Viele Grüße,

Chili

Hallo Chili,

Ich bin Augenoptikermeister in München und seit 25 Jahren auf die Korrektion von verdecktem Schielen spezialisiert.

Wenn Deine Vollkorrektion der Prismen ca. 6 Prismendioptrien beträgt, ist das eine Grössenordnung, die man auch in Zukunft mit Brille korrigieren wird - und nicht mit Operation. Es handelt sich hier um ein Muskelgleichgewicht der äusseren Augenmuskeln, das jeder Zweite mehr oder weniger hat. Also zunächst mal nichts Schlimmes und auch nichts, was sich durch Prismentragen erhöht!

Das ist zunächst mal wichtig zu wissen!

Da Du ja von Deiner Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung her sowieso ständig eine Brille trägst, sind das also lediglich andere Stärken, genauer gesagt, eine andere Zentrierung Deiner Gläser. Ich möchte Dir damit die Angst nehmen, die tatsächlich unbegründet ist. Eine Abhängigkeit von der Brille besteht sowieso - wie auch bei mir.

Bei meinen Messungen lege ich natürlich erstmal fest, wie hoch der maximale Prismenwert ist, entscheidend ist aber nicht die tatsächliche Abweichung, sondern der Prismenwert, der eine subjektiv spürbare Erleichterung und Entspannung beim beidäugigen Sehen bringt!

gelöscht. Bitte keine Werbung!

Wenn Du noch weitere Fragen haben solltest, kannst Du Dich gern an mich wenden.

Viele Grüsse

Jürgen

Hallo Chili!

Hier nochmal zu Deiner letzten Frage:

Man muss unterscheiden zwischen der objektiv gemessenen Vollkorrektion und der sinnvollen, subjektiv ermittelten Korrektion der Prismen. Es macht nur Sinn, soviel Prismen in die Brille einzuarbeiten, dass gerade eine spürbare Verbesserung im Sinne von entspanntem Sehen erzielt wird. Dabei handelt es sich oftmals nur um ein Drittel oder die Hälfte des objektiv ermittelten Wertes!

Das ist aber individuell verschieden und muss bei der Sehstärkenmessung als Abschluss ermittelt werden. Mehr kann wieder unangenehm werden!

Hallo Jürgen,

danke für die Antwort. Ist denn die "Vollkorrektion" schon der jetzt gemessene Wert? Oder komme ich da erst allmählich hin, so dass der Wert womöglich deutlich höher liegt?

Würdest Du an meiner Stelle gleich die ganzen 6 pdpt in die erste Brille einsetzen lassen? Oder ist das zu viel auf einmal?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

die Messvorschriften der MKH-Reihe besagen: Entweder nur den motorischen Anteil Korrigieren, oder motorisch und sensorisch korrigieren. Die Messung  für die 1. Prismenbrille wird niemals den irgendwann erforderlichen Wert betragen. Oft ist erst in der 3. oder auch noch späteren Messung die ganze Stärke heraus zu finden.

Ausnahme: Bei Verdacht auf Mikrostrabismus muss der gefundene Wert auf Verträglichkeit abgestimmt werden.

Hallo Eberhard,

dass man die Stärke erst nach und nach herausbekommt, weiß ich schon. Ich wusste nur nicht genau, was man "Vollkorrektion" nennt. Nach Deiner Antwort ist mir das aber jetzt klar.

Ist Mikrostrabismus eigentlich immer nach innen? Kann man das bei mir nicht ohnehin ausschließen? Oder gibt es das, dass man leicht nach innen "echt" schielt, aber zusätzlich verdeckt nach außen?

Und Du als Fachmann - wieviel Prismen sollte ich mir in die erste Brille einsetzen lassen? Was würdest Du einem Kunden mit meinen Werten empfehlen? Muss man da zuerst den sensorischen und den motorischen Anteil bestimmen?

Danke und viele Grüße,

Chili

Moin Julia,

wenn ich messe, entscheide ich an Hand der Beschwerden, ob ich Vollkorrektion oder Teilkorrektion gebe. Sind Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden, Lichtempfindlichkeit vorhanden, nehme ich lieber die Vollkorrektion.

Mikrostrabismus geht in alle Richtungen.  Ein Manifestes Schielen nach innen (sichtbar) kann nicht mit einem Außenschielen einhergehen.

Es gibt aber etwas besonderes: Bei jemanden, der sehr stark nicht sichtbar nach innen schielt, muss seine Augen ja, um nicht doppelt zu sehen, nach außen drehen bis Parallelstellung. Manche Leute schießen bei dieser Situation etwas über: Ich messe Außenschielen, obwohl ein Innenschielen vorliegt. Das geht die ganze Messreihe hindurch. Dieses Außenschielen muss ich korrigieren, um einige Wochen später dann das wirkliche Innenschielen messen zu können. Es ist aber recht selten.

Danke für die ausführliche Antwort! smiley Und die Vollkorrektion wäre voraussichtlich auch mit 6 Dioptrien auf einen Schlag auszuhalten?

Kopfschmerzen habe ich zum Glück keine, aber das Gefühl, schlecht zu sehen, Lichtempfindlichkeit und Nackenschmerzen (woher auch immer die kommen).

Viele Grüße,

Chili

Moin Julia,

wenn die 6 cm/m nach der kompletten Messung herauskamen, dann sollten sie verträglich sein.

Das klingt gut! Dann behalte ich das im Hinterkopf.

Nochmals vielen Dank für die Infos,

Chili

Heute war mein Augenarzttermin, leider bin ich immer noch nicht viel schlauer. Ich wollte wissen, ob ich auch "echt" schiele oder nicht, sie hat mich einem sich bewegenden Licht hinterherschauen lassen und nannte es ein "intermittierendes" Schielen. Ich hab wohl immer wieder kurz geschielt und dann die Augen gleich wieder gerade gestellt. Was bedeutet das denn für meine Brille?

Außerdem meinte sie, ich solle mir überlegen, anstelle der Prismen gleich eine OP machen zu lassen. Ähm... nein? Außerdem dachte ich, das geht gar nicht, weil man erst rausfinden muss, wie viele Prismen man tatsächlich hat!?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

Deine Gedanken dazu sind vollkommen richtig. Lasse niemals eine OP machen ohne vorher optisch mit Prismen zu korrigieren.

Gut, danke! Sie meinte übrigens noch, die Probleme, dass ich an manchen Tagen schlecht sehe, auch von trockenen Augen kommen könnten. Sie rät mir, mal 2-3 Wochen lang Tropfen rein zu machen. Kann das wirklich an meinem bestehenden Problem etwas ändern? Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen.

Viele Grüße,

Chili

Das ist wirklich nur Blöds....., aber ich kenne solche Aussagen auch von anderen Augenärzten.

Smile Ok, alles klar!

Viele Grüße,

Chili

Wusstet Ihr, dass Dr. Lorch nur noch bis Ende des Jahres praktiziert? Ich hab quasi den allerletzten noch freien Termin bekommen... Für den Moment hab ich Glück gehabt, aber ansonsten ist das ja ein ganz großer Mist!

Viele Grüße,

Chili

Und mal wieder ne Frage von mir, sorry, falls es ne doofe Frage ist... Würde es bei mir etwas bringen, wenn ich - als Übung - am Tag immer mal wieder nach innen schiele?

Viele Grüße,

Chili

Moin,

Konvergenzübungen können tatsächlich helfen, aber nur, wenn Du Dein Leben lang diese Übungen machst.

Ok, danke!

Viele Grüße,

Chili

So, ich komme gerade von Dr. Lorch zurück. Er hat in der Ferne 14 und in der Nähe 17 pdpt gemessen! Stattlich, würd ich sagen... Immerhin sollen das jetzt die endgültigen Werte sein (abgesehen davon, dass ich erst beim Rausgehen aus der Praxis mitbekommen habe, dass man das nicht in der Stillzeit, sondern erst 6 Monate nach dem Abstillen bestimmen soll - davon wusste ich nichts!). Er rät mir allerdings, "nur" 10 Prismen in die Brille einarbeiten zu lassen. So weit, so gut (?), der Empfehlung werde ich folgen und es mit einer Prismenbrille probieren.

Was mich jetzt noch interessiert: Er hat ja auch kurz einen "normalen" Sehtest gemacht, einmal vor zwei Wochen unter Tropfen und einmal heute, und er sagte, meine Brille sei ein bisschen zu stark, was aber auch an den Tropfen liegen könne. Außerdem ist die Achse der Hornhautverkrümmung für rechts ganz anders, als sie der Optiker ausgemessen hat. Der Optiker hat so ein Gerät, bei dem man mit beiden Augen gleichzeitig schaut, Dr. Lorch hat die Achse glaub ich einzeln bestimmt.

Messung Optiker:

R Sph. -1,75 Zyl. -1,75, Achse 147° Prism. 6,25

L Sph. -1,25 Zyl. -2,0 Achse 19°

Messung Dr. Lorch:

R Sph. -1,5 Zyl. -1,5 Achse 139° Prism. 5,0

L Sph. -1,25 Zyl. -1,5 Achse 18° Prism. 5,0

Welche Werte nehme ich jetzt am schlauesten für Sphäre, Achse und Zylinder? Für die Prismen natürlich die Messung von Dr. Lorch, das ist klar. Mit der rechten Achse habe ich immer Probleme, weil sie nie richtig zu stimmen scheint, und da liegt die Messung ja schon gut auseinander...?

Danke schonmal fürs Lesen,

Chili

Moin,

ich empfehle die Werte von Dr. Lorch. Ich kenne ihn als sehr guten Augenarzt, der auch die Sehschärfe optimal bestimmt.

Hallo Eberhard,

ich habe gerade nochmal in der Praxis angerufen, die Werte sind von gestern, also ohne Tropfen. Mir geht es hauptsächlich um die Achse rechts, die mir immer Probleme macht. Ohne Tropfen wurde als Achse 139° gemessen, was auch meiner aktuellen Brille entspricht (mit der ich rechts immer wieder echt schlecht sehe), unter Tropfen 140°. Die Tests wurden "einäugig" gemacht, der Test beim Optiker "beid-äugig", worin der Optiker auch mein Problem vermutet. Der beidäugige Test ergab ja für die Achse 147°. Jetzt bin ich unsicher. Klar misst Dr. Lorch super, aber wenn bei mir mit den einäugigen Tests womöglich tatsächlich falsche Werte fürs zweiäugige Sehen rauskommen, kann er ja nix dafür.

Soll ich vielleicht den Optiker fragen, ob er mir beide Achsen mal zum Vergleich in seine Messbrille einstellt? Oder kann mir sonst irgendwie geholfen werden, ohne - wörtlich - "blind" zu spekulieren?

Viele Grüße,

Chili

Moin,

ein Vergleich ist sicher nicht verkehrt.

Ich glaube, ich brauche für den Termin beim Optiker wieder einen Babysitter... blush Das gibt wohl doch wieder was Längeres.

Danke für Deine Meinung und die Infos,

Chili

Und jetzt habe ich schon wieder eine Frage, diesmal allerdings nicht wegen mir selbst, sondern wegen meiner Freundin, von der ich schon gleich am Anfang geschrieben hab:

Ist es möglich, dass man mit zu hohen Prismen das Auge immer weiter in Richtung OP trimmen kann? Obwohl die Winkelfehlsichtigkeit ansonsten gar nicht so hoch gewesen wäre? Das hat nämlich meine Freundin im Nachhinein so erklärt bekommen, dass das bei ihr passiert ist.

Viele Grüße,

Chili

Moin,

"hochtrimmen" kann man eine noch nicht voll erkannte Winkelfehlsichtigkeit, die sich nur langsam mit Hilfe immer höherer Korrektionen zu erkennen gibt.

Das heißt, es geht immer nur so weit, wie es "im Auge schon drinsteckt"? Man kann das Auge durch falsche Gläser nicht echt verschlimmern? Dann ist das ja Quatsch, was man ihr erzählt hat.

Viele Grüße,

Chili

Oh Mann, was für ein Chaos an Fehlinformationen! angry

Mal wieder herzlichen Dank an Dich,

Chili

Der Vergleich heute beim Optiker hat ergeben, dass die Achse mit 140° ok ist, es dafür aber die höheren Dioptriewerte sein sollten. Gläser sind bestellt, ich bin sehr sehr gespannt.

Viele Grüße,

Chili

Wie lange werde ich eigentlich voraussichtlich nicht Autofahren können? Gibt es dazu Erfahrungswerte?

Danke,

Chili

Moim,

wahrscheinlich 2 Wochen, machmal auch länger.

Bin mit 20 ^ BA gleich mit der neuen Brille vom Optiker nach Hause gefahren . ( Habe  aber dafür mächtig Rüffel bekommenen . ) Danach hatte ich aber eine Woche lang mit dem Autofahren abgewartet. 

Zwei Wochen!?? cool Im Ernst?

Seestern, nach einer Woche wars dann für Dich ok? Woran hast Du das festgemacht, wann es wieder ging?

Danke für Eure Hilfe,

Chili

Ich schrieb: wahrscheinlich 2 Wochen. Solange ist auf jeden Fall ein Arbeitnehmer krankgesschrieben nach der OP.

Hab ich jetzt was falsch verstanden , oder Eberhard ? 

Mit der Brille musste ich nur warten , dass ich kein Gleichgewichtsproblem mehr hatte ...das ging eigentlich  nach ein paar Tagen.

Nach OP hat es bei mir sehr lange gedauert.

Moin,

ich hatte ja auch 5 Wochen Probleme. Smile

Bei einer OP gehts aber normal um mehr als 10 pdpt, oder? Und wieviel Prismen hast/hattest Du, Eberhard? Ich hoffe doch mal schwer, dass es bei mir nicht SO lang geht. Schon zwei Wochen mit drei kleinen Kindern (1, 3, 5) ohne Auto wird ... sportlich. Wobei ich das Auto nach Möglichkeit ohnehin gern stehen lasse, aber manchmal gehts einfach schlecht anders.

Viele Grüße,

Chili

Mein guter Rat : Am besten ist es du wartest mit einer OP , bis deine Kinder älter sind ! 

Dir kann niemand genau eine Zeit für den Heilungsverlauf Vorhersagen . 

Ich habe bislang gar nicht vor, mich operieren zu lassen. Jetzt kommt erstmal die Brille!

Liebe Grüße zurück,

Chili

Moin Chili,

12,5 inder Höhe und 10,5 Exo

Danke für die Info! Ich hoffe trotzdem, dass es bei mir schneller geht. Immerhin hab ich keine Höhenverschiebung.

Viele Grüße,

Chili

Hier sitze ich nun mit 10 pdpt vor einem stark gewölbten Rechner und hoffe, dass ich morgen noch einigermaßen was sehen kann. Habe beim Optiker nach und nach die Prismen drauf bekommen - bis 9 pdpt war alles gut, aber dann! cool Das ist schon ne große Umstellung, ich bin sehr gespannt, ob ich das auf einen Schlag packe.

Ich denke das gibt sich bzw. sollte es. Eingewöhnung dauerte bei mir 6 Wochen.

Hab etwas mehr als 8prismen und mir gehst so wenn ich die Brille absetze, alles heftigst gewölbt, hört sich blöd an aber im Bad finde ich das total krass , sehr unangenehm.

Setze die Brille nur noch kurz zum duschen und schlafengehen ab, mittlerweile schwimm ich sogar damit, denn ohne will und kann ich auch nicht. 

Danke Dir. Hast Du direkt mit den 8 Prismen losgelegt? Schwimmen wird bei mir auch noch lustig, evtl. kann ich mir ne extra Schwimmbrille fertigen lassen...? Na jetzt muss ich erstmal mit der normalen Brille klarkommen.

Ich wollte eigentlich nachher noch duschen, aber vielleicht lasse ich das heute an Tag 1 lieber. indecision

Viele Grüße,

Chili

Nein, hab mit 1,25 angefangen, dann auf 2 und dieses Jahr auf 8,5!

dieser Sprung war heftig und seitdem ... wie bereits genannt abhängig 

Ach so, ok. Da springe ich ja schon noch ein Stück mehr ins kalte Wasser... frown

A propos, hab vorhin mit geschlossenen Augen geduscht.

Heute Morgen wars ungefähr gleich schlecht wie gestern. So ganz passt es noch nicht, aber es ist auch nicht so schlimm wie befürchtet. Ich dachte, ich wache auf und hab nur Doppelbilder. Das ist zum Glück ausgeblieben.

Moin,

es ist ganz normal,´wenn man aufwacht und Doppelbilder sieht. 1. sind die Augen beim Schlafen in einer Schlaf-Ruhestellung, und zwar nach außen/oben gedreht. (Das geht nicht willentlich) und 2. bei 10 Prismendioptrien ist es schon gewaltig anstrengend für die Augen, sich schnell und sofort auszurichten.

Hallo Eberhard,

wie gesagt habe ich KEINE Doppelbilder! smiley Auch heute Morgen nicht. In der Nähe passt es ziemlich, in der Ferne habe ich links das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt, ich habe aber noch nicht herausgefunden, woran das liegt. Es kommt mir ein bisschen verschwommen vor.

Viele Grüße,

Chili

Sorry, Wink habe ich falsch interprettiert.

Zum Verschwommenen: Glasmaterial und exakte Zentrierung haben Einfluss darauf.

Heißt, ich sollte nochmal beim Optiker aufschlagen, oder? indecision Ich warte mal noch nen Tag, ob es vielleicht besser wird. Ich kann nicht genau sagen, ob es wirklich verschwommen ist. Irgendwas irritiert auf jeden Fall.

Viele Grüße,

Chili

Ok danke!

Viele Grüße,

Chili

Ist es eigentlich normal, dass ich zwar geradeaus keine oder kaum Doppelbilder sehe, aber immer wenn ich zur Seite schaue? Und gibt sich das mit der Zeit?

Moin Chili,

beim zur Seite schauen hängt es von der Glasstärke ab, ob sich zusätzliche prismatische Belastungen ergeben. Bei Deinen Stärken ist das aber nur sehr gering.

Eher kann es sein, dass ein Muskel nicht mehr mitmachen will.

Ach so hmmm... Ist das die Eingewöhnung? Also ist zu erwarten, dass das noch besser wird?

Viele Grüße,

Chili

Beruhigend! smiley

Viele Grüße,

Chili

Ich denke auch, Du solltest erst mal abwarten, wie gesagt bei mir hats 6 Wochen gedauert ... und der Sprung war nich so extrem wie bei Dir... Gib Deinen Augen Zeit 

Ja klar, das ist nicht das Problem. Wenn es aber den Anschein hat, als ob mit den Gläsern selbst was nicht passt, brauche ich mich ja nicht unnötig zu plagen. Und zu wissen, dass einige der Phänomene wahrscheinlich nur vorübergehend sind, macht es für mich entspannter.

Viele Grüße,

Chili

Ist ja klar, ich bin auch schon nach 3 Wochen zum Optiker weil ich dachte es passt nicht....er hats verstanden mir die Zusammenhänge erklärt geprüft und beruhigt. 

"Schon" nach 3 Wochen... laugh Ich will aber heute eh hin, weil die Brille leicht schief sitzt und hinter dem rechten Ohr drückt. Da kann ich dann wahrscheinlich gleich nachfragen.

Viele Grüße,

Chili

Der Optiker meint, das sollte sich gemeinsam mit den Doppelbildern beim seitlichen Schauen geben. Sein Wort in Gottes Ohr!

Da tönt Skepsis, ja? Ist das ein atypisches Phänomen, wenn man unscharf sieht?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

weisst Du, welches Glasmaterial verwendet wurde? Ich habe bisher immer nur 1,6 er Kunststoff verwendet, denn alle noch dünnere Materialien führten zu Unverträglichkeit und Unschärfen zum Rand hin. Der Grund ist die höhere Dispersion (Farbzerstreuung) bei hochbrechenden Gläsern.

Hallo Eberhard,

genau so wurde es mir auch erklärt. Es sind 1,6er Kunststoffgläser.

Viele Grüße,

Chili

Die senkrechten Linien sind seit heute Morgen wieder gerade. smiley

Ist es vielleicht möglich, dass mein linkes Auge noch nicht so weit nach außen schaut, wie es eigentlich sollte, und daher die Achse dann (noch) nicht passt?

Moin Chili,

wenn das linke Auge noch falsch stehen sollte, hättest Du Doppelbilder. Also ist doch jetzt alles gut.

Dann verstehe ich aber nicht, warum ich links so unscharf sehe. "Alles gut" ist das für mich noch nicht.

Viele Grüße,

Chili

So, bin wieder da. Neben Vielem, was noch sein kann (ungleicher Auge-Glas-Abstand, Prisma eher nach vorne setzen, 1,5er Gläser nehmen), bräuchte ich momentan links auf jeden Fall -1/4 Dioptrie mehr. Ich bin da wohl unglaublich empfindlich, "normalen" Leuten würde das gar nicht auffallen. Mich irritiert das aber extrem.

Da momentan alles noch "im Umbau" ist, messen wir Anfang Januar nochmal und bestellen dann ein hoffentlich passendes neues Glas.

Viele Grüße,

Chili

Übrigens sind die waagrechten Linien jetzt auch wieder normal.

Moin Chili,

-0,25 zu wenig an einem Auge,fällt jedem auf. Soviel dazu. Sonst nur noch viel Erfolg. Es hört sich ja doch recht gut an.

Ach echt, das würde jeden stören? smiley

Noch ne Frage, die mich schon länger beschäftigt: Warum ist man bei unkorrigierter Winkelfehlsichtigkeit häufig sehr blendempfindlich? Wie hängt das miteinander zusammen?

Danke für die guten Wünsche,

Chili

Moin Chili,

wenn die Augen exakt geradeaus sehen, kommt das Licht im Netzhautzentrum an, der Makula.

Bei WF (assoziierte Phorie) ist zumindest in einem Auge der Lichteinfall etwas neben der Makula. In der Makula sind nur zapfenförmige Sinneszellen, die Farbe empfangen können, also Tageslicht. Neben der Makula sind auch Stäbchen, die eigentlich nur für das nächtliche Sehen, schwarz-weiß, zuständig sind. Wenn diese aber mit Tageslicht bestrahlt werden........

Das ist die Lichtempfindlichkeit bei WF.

Sehr interessant, danke Dir! Das gilt wahrscheinlich aber nur dann, wenn die Augenmuskeln die Fehlstellung nicht komplett kompensieren können, oder?

Viele Grüße,

Chili

Moin,

nein, es ist noch etwas komplizierter, weil es Bereiche um die Netzhaut gibt, die dem Sehzentrum sagen, nur in diesem Bereich muss ein Bild in beiden Augen sein, um als ein Bild wahrgenommen zu werden. Der Bereich ist der Panum-Bereich. Darin liegen aber Zapfen und Stäbchen. Die Bilder müssen also nicht im Zentrum entstehen. Daraus resultiert eben die höhere Blendempfindlichkeit.

Ich hab Deine Antwort jetzt sicher zehnmal gelesen, aber immer noch nicht verstanden. Vielleicht haben wir auch eineinander vorbei geredet...?

Bei WF (assoziierte Phorie) ist zumindest in einem Auge der Lichteinfall etwas neben der Makula.

Darauf bezieht sich meine Frage. Ist der Lichteinfall nur dann neben der Makula, wenn das Auge nicht muskulär komplett korrigiert? D. h. besteht dieses Problem auch dann, wenn man zwar eigentlich winkelfehlsichtig ist, aber es dennoch schafft, die Augen ganz gerade auszurichten?

(Oder ist das alles für einen Laien eh zu kompliziert?)

Viele Grüße,

Chili

Moin,

dem Sehzentrum reicht es, wenn die Abbildungen auf der Netzhaut innerhalb des Panumbereichs liegen. Also brauch ich die Augenmuskeln nur so weit  korrigieren, bis die Bilder eben so liegen. Mehrarbeit macht das Sehzentrum einfach nicht. Es ist eben faul.

Ach so, d. h. die Augen werden gar nicht so weit korrigiert, wie es evtl. möglich wäre, sondern nur so weit wie unbedingt nötig. Für ein passendes Bild reicht es, nicht aber für Blendunempfindlichkeit. Stimmts so? smiley

Viele Grüße,

Chili

Ich finde es echt ganz super, dass Du Dir immer die Zeit nimmst, mir zu antworten! smiley

Nochmal in die Runde gefragt - wie lange muss ich jetzt die Brille zur Eingewöhnung rund um die Uhr auflassen, ab wann kann ich auch mal ohne Brille und mit offenen Augen duschen (oder schwimmen), ohne dass ich hinterher Probleme (quasi eine neue Wiedereingewöhnung) befürchten muss?

Und hilft es ansonsten, wenn ich ohne Brille ein Auge allein auf mache? Z. B. beim Duschen oder beim Brilleputzen wäre es zur kurzzeitigen Orientierung gut, wenn ich auch mal was sehen könnte. Oder ist das dem Hirn egal, ob ich dann ein Auge oder beide zusammen öffne?

Danke Euch allen,

Chili

Du brauchst Dir keine Sorgen machen. Ich habe auch ohne Brille geduscht vor meiner OP, zwar mit Doppelbildern aber das stört dann ja nicht.

Theoretisch geht das ab sofort? Ich dachte, ich sollte bei der Eingewöhnung möglichst immer nur mit Brille schauen. Doppelbilder hab ich glaub ich gar nicht so wirklich (gerade für drei Sekunden getestet), weil meine Augen sich gleich gerade ausrichten. Eben deshalb dachte ich, ich warte damit besser noch...?

Viele Grüße,

Chili

Hallo,

ich klincke mich mal hier ein beim Thema Doppelbilder ist das von Mensch zu Mensch verschieden .Oder gibt es eine unterschied Folie zur Prismenbrille? .Weil ich hatte mit Folie keine Probleme die haben erst so zirka 1Stunde später angefangen .

Gruss Simon 

Ich verstehe nicht genau, was Du wissen willst - meinst Du Doppelbilder mit Brille? Oder beim Absetzen der Brille?

Viele Grüße,

Chili

Hallo 

habe gemeint  die Doppelbilder beim Absetzen der Brille .Die Frage denke ich eher für die Leute vom Fach die konnen das warscheinlich besser erklären .Habe es mal geschrieben weil es mich interrsiert und es gerade hier rein passt .

Gruss Kübler 

Moin,

da kein Mensch einem anderen gleicht (außer Zwillinge usw.), sind auch die Doppelbildwahrnehmungen unterschiedlich, auch bei ähnlicher Prismenwirkung. Der eine hat genügend Kraft, die Doppelbilder auszugleichen, der andere eben weniger.

Hallo ,

Okay daher kommen dann auch  die unterschiedlichen Zeiten zu Stande wie lange jemand ohne die Brille keine Doppelbilder hat .Beim einen dann gleich und beim anderen später.

Jetzt habe ich nochmal eine kurze Frage hat mich jemand anderes gefragt konnte ihm aber keine Andwort darauf geben  und ich weiß auch nicht ganz genau wie ich es schreiben soll . Wenn jetzt jemand Prismen bekommen würde bei dem sein Sehsystem vollkommen in Ordnung wäre allso man könnte auch keine Prismen messen .Welche Symtome würden dann auftreten wenn er Prismen tragen würde .Ich hoffe ich habe es einigermassen verständlich geschrieben .

Gruss Simon 

Moin,

wer Prismen bekommt und keine braucht, hat ähnliche Probleme wie jemand, der Prismen braucht und keine hat.  wink

Hallo

Okay der hätte dann zum Beispiel sofort Doppelbilder  ?

Dann gebe ich das mal so weiter danke 

Gruss Kübler

Vorhin hab ich den Spielteppich meiner Kinder dabei ertappt, noch oder wieder gewölbt zu sein. Wahrscheinlich hab ich mich die letzten zwei Tage einfach geirrt!? Vom kurzzeitigen Brille-Absetzen (war echt nur ein paar Sekunden, aber hinterher hatte ich mit der Brille wieder mehr Probleme, hat sich nicht gut angefühlt) kann das ja eher nicht kommen, oder?

Und a propos Doppelbilder - sollte ich die Bereiche, in denen ich mit Brille doppelt sehe (vor allem beim ganz nach links Schauen) irgendwie trainieren oder warte ich besser einfach ab?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

nach meiner OP hatte ich erst Doppelbilder, deutlich mehr beim seitlichen Sehen. Je mehr ich zur Seite sah, umso leichter wurde es und irgendwann waren die Doppelbilder auch seitlich weg.

Ich denke, dass Übung helfen kann.

Ok gut, danke! Ich dachte mir schon, dass ich vielleicht die Grenze, ab der ich doppelt sehe, langsam nach außen geschoben kriege, wenn ich dran bleibe und wenn das ein muskuläres Problem ist.

Jetzt ist mir noch was eingefallen - ist es normal, dass die Augen während der Eingewöhnung abends eher mal brennen als sonst?

Viele Grüße,

Chili

Kann passieren, Es ist ja anstrengend.

Das ist aber irgendwie lustig, ich habe jetzt diverse (hoffentlich Übergangs-)Problemchen, wegen denen andere überhaupt erst zu Prismen greifen: Augenbrennen, Doppelbilder, unscharfes Sehen,... smiley

Viele Grüße,

Chili

Hallo ,

Kann aber auch sein das das brennen zusätzlich zu der Anstrengung von den Prismen  auch von trockenen Augen kommt .

Gerade in der Winterzeit mit der trocken Heizungsluft .

Kannst es mal mit Augentropfen probieren  hat bei mir geholfen gegen das brennen  .Auch das unscharf sehen könnte daher kommen  Das ist aber nur eine Vermutung weiß nicht ob das richtig ist .Da kann der Fachmann weiterhelfen .

Gruss Simon 

Welche Symtome würden dann auftreten wenn er Prismen tragen würde .Ich hoffe ich habe es einigermassen verständlich geschrieben .

Ich bin vor ca. 20 Jahren mal zwei Wochen lang mit einem falsch zentrierten Brillenglas herumgelaufen, weil der Optiker meinte, es sei normal, dass man sich nach einer Stärkenänderung zunächst an die Brille gewöhnen muss (obwohl ich bis dahin mit jeder neuen Stärke augenblicklich problemlos klar gekommen war.) Es war damals so, dass die Augen nach dem Aufsetzen der Brille zunächst - gefühlt - einige Sekunden brauchten, bis sie das Bild fusionieren konnten. Danach war es für den Rest des Tages in Ordnung und ich hatte keine Probleme. Abends beim Absetzen der Brille das Gleiche wie am Morgen - es dauerte wiederum mehrere Sekunden lang, bis ich wieder normal sehen konnte. 

Ich vermute mal, wenn ich nicht nach zwei Wochen die Brille bei Optiker reklamiert  und ein neues Glas bekommen hätte, hätte ich irgendwann nach mehr oder weniger langer Zeit Kopfschmerzen oder sonstige Beschwerden bekommen.

Hi Simon,

stimmt schon, dass das auch von trockenen Augen kommen kann. Wäre aber komisch, dass das jetzt ausgerechnet am Mittwoch vorletzte Woche angefangen hat, just als ich die Prismenbrille bekommen hab. Und das unscharfe Sehen ist mit der Vierteldioptrie ja auch weg. Eher kommt es noch erschwerend hinzu, als dass das tatsächlich die Ursache ist. Ich teste das aber gern mal. Kann ich da normale Kochsalzlösung nehmen oder brauche ich was Spezielles?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

das kann nicht passieren, wenn sich der Augenoptiker an die Regel hält, die sagt, dass nur dann eine Prismenerhöhung folgen darf, wenn ein Beschwerdebild vorliegt.

Hallo Eberhard,

was genau kann nicht passieren? Ich finde gerade meine passende Frage zu Deiner Antwort nicht. laugh

Viele Grüße,

Chili

Sorry,

ich habe irgendwo hier Deine Frage gelesen, ob falsche Prismen zur OP führen können. Ich finde sie aber auch nicht wieder.... Wink

Auf Seite 1 hatte ich glaube ich sowas gefragt (und Simon hier auf Seite 3 etwas Ähnliches). Dann kann es also doch sein, dass der Optiker meiner Freundin, sofern er falsch behandelt hat, sie in die OP getrieben hat?

Viele Grüße,

Chili

Hat mir jemand einen Tipp gegen fiese Druckstellen auf der Nase? Auf der einen Seite fängts fast schon an zu bluten. Es ist ein Kunststoffgestell, falls das wichtig sein sollte.

Danke Euch,

Chili

Moin,

der Steg ist zu eng, die Brille sitzt nicht exakt gerade, oder hat für Dich keine optimale Auflagewinkel. Schnell zum Optiker.

Genau wie Eberhard sagt.

Achte aber auch darauf , dass auch die Bügel so hinter den Ohren sitzen , dass auch dort ein Teil des Gewichtes abgefangen wird , sozusagen eine 3 Punkt Auflage, alles auf der Nase ist auf Dauer immer zu schwer .

Ok lasst es mich anders formulieren... Mit welchen Tricks überstehe ich den heutigen Tag, bis ich morgen zum Optiker kann? Hinter den Ohren hat die Brille übrigens auch gedrückt, das wurde schon zweimal behoben (einmal pro Seite, die Bügel sind wohl relativ dick). Es ist denke ich aber auch nicht zu vernachlässigen, dass die Brille fast 50% schwerer ist als meine vorige.

Die hier ist es übrigens: http://www.anna-armann.de/images/products/Converse%20K015%20Prescription...

Viele Grüße,

Chili

Je mehr Prismen in die Brille kommen , desto mehr musst du im Vorfeld die Wahl des Brillegestells beachten  .

Modische Aspekte kommen dann leider erst in 2. Reihe . 

Bei meinen 30 Prismen hatte der Optiker für solche Fälle ein Ultra leichtes Gestell aus Metall und einem neuartigen Kunststoff mit geringerer Scheibenbreite bereit gehalten , dazu hatte er einen Schlaufensteg auf der Nase aus Silikon angepasst.

Die Brille wog trotzdem mehr als 30 g , aber ich konnte es aushalten .... wenigstens für den erforderlichen Zeitraum.wink

Heute war ich wieder beim Optiker, momentan fühlt es sich an der Nase ganz gut an. Hoffentlich bleibt das so!

Interessante Konstruktion, Seestern. smiley Meine Brille wiegt "nur" 22g. Die vorige 16g. Ich hätte das alte Metall-Gestell auch behalten können, aber in der jetztigen Kunststofffassung lassen sich die Prismen besser verbergen. Von außen sieht man tatsächlich gar nix.

Übrigens glaube ich, die Randbereiche werden langsam besser. Ich sehe dort zwar noch doppelt, aber es zieht nicht mehr so arg am Auge. Schätzungsweise ist das ein gutes Zeichen...?

Viele Grüße,

Chili

Bis 25 g ist eine Brille , finde ich,  gut tragbar . 

Meine wiegt jetzt nach der Operation auch 20g . 

Wenn sich etwas verbessert bei dir , ist es wahrscheinlich ein gutes Zeichen. 

Die binokulare Korrektion ist aber ein sehr komplexes Feld. 

Ich habe mein ganzes Leben Minusgläser in meiner Brille getragen und hatte damit einen perfekten Visus von über 125 %.

Mit zunehmender Prismenkorrektion habe ich mich über brennende Schmerzen in den Augen gewundert.

Wenn  der behandelnde Augenarzt nicht unter Cyclo gemessen hätte , wüsste ich heute noch nicht , dass ich nicht kurzsichtig, sondern sogar weitsichtig bin , weil ich bei der Refraktion immer wieder Minusgläser annehme. surprise

Wow, das ist ja verrückt. Was für Gläser trägst Du jetzt? Und kannst Du damit gut sehen? Ich hab ja neulich den Vergleich gemacht, nachdem Dr. Lorch ja sagte, meine Brille sei minimal zu stark. Ich sehe so aber deutlich besser als mit den Werten, die er ermittelt hatte.

Bei meinem Doppelbild-Bereich denke ich, dass vielleicht jetzt langsam die Muskeln entspannen und es deshalb nicht mehr so zieht.

Viele Grüße,

Chili

Meine Therapie läuft noch , ich werde später datüber berichten.

Ich möchte mit meinem Verlauf nur darauf hinweisen , dass eine reine MKH Messung nicht für Jeden  das Allheilmittel ist.

Oft ist es wichtig allumfassende Diagnostische Möglichkeiten anzuwenden und umzusetzen . 

Die Umstellung von Jahrzehnte- lang eingefahrenen Regelmechanismen braucht Zeit. 

Wenn der Doktor sagt , die Brille ist zu stark, mach es so , wie er sagt ... , denn du hast auch über Augenbrennen geklagt ! 

Ok, danke für Deinen Erfahrungsbericht. Smile

Augenbrennen kenne ich seither gar nicht, erst seit den Prismen. Ich behalte das mal im Auge (haha). Ich kann mir allerdings gar nicht vorstellen, mit einer schwächeren Brille scharf sehen zu können. Der Unterschied war ja glaube ich auf einem Auge 0,5 und auf dem anderen 0,25, und die 0,25, die ich gerade laut aktueller Messung auf dem linken Auge zu wenig hab, machen mich total kirre.

Viele Grüße,

Chili

Du wirst etwas Geduld brauchen.

Wegen meiner Alterssichtigkeit , habe ich damals neben einer normalen Gleitsichtbrille auch eine Office Version mit Prismen herstellen lassen ( das ist eine Brille , die nur einen bestimmten Arbeitsbereich mit Sehsschärfe abdeckt , das waren bei mir : 30cm bis 2m ) .

Mit dieser Brille und meinen ersten Prismen konnte ich gerade bis zur Zimmertür scharf sehen .....später bin ich mit dieser Brille Auto gefahren und hab auch scharf gesehen . 

Das hat sich über die Zeit so entwickelt.

Eine Prismen Korrektion ist eben etwas anderes als nur das " Scharfstellen " eines kurz -oder weitsichtigen Auges ... so eine Korrektion ist ein Eingriff in die Neuro-Physiologie des Sehens . 

Ich bin bei vielen Oprikern gewesen und jeder " Versuch " hat viel Geld gekostet ...immer ohne  wirklichen Erfolg.

Ohne das umfassende Wissen und die nachvollziehbare Handlungsweise meiner Therapeuten ( und natürlich Ihr Verständnis für meine Ungeduld) hätte ich bestimmt längst aufgegeben.

Verrückt und sehr interessant! Wenn man nur immer vorher wüsste, welche Richtung die richtige ist...

Viele Grüße,

Chili

Ja .., Chili, ....sehr gut erkannt! 

Ich hätte 2 von 3 Jahren gespart..., wenn ich das vorher gewusst hätte ! 

Den Dr. , bei dem du bist , kenne ich persönlich nicht , habe aber schon viel Gutes über ihn gehört. 

Für die Behandlung ist Vertrauen besonders wichtig.

Dr. Lorch hört ja leider jetzt auf. Ich glaube auch, dass er sehr gut ist. Allerdings komme ich mit der einäugigen Messmethode grundsätzlich nicht zurecht, und so war die Messung dort eben auch. Ich probiere es jetzt erstmal so, und wenn ich nicht zurecht komme, habe ich entweder die Möglichkeit, auf Dr. Lorchs Werte zurückzugreifen (die habe ich ja vorliegen), oder natürlich die Prismen komplett wieder rauszuwerfen. Ich danke Dir auf jeden Fall für den Hinweis!

Kann man für einen Laien verständlich erklären, wie es zu diesen Abweichungen kommt? Bzw. kann man das überhaupt erklären?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

das ist wirklich schwer. Ich versuche es mal:

Einerseits die Erfahrung des Augenarztes oder Augenoptikers, andererseits die körperliche Verfassung des zu Messenden, eingenommene Medikamente, (auch die Pille), Hormonstatus, Erkrankungen, vor allem Diabeits, Magenprobleme u.v.m.

Hm aber wenn ich Medikamente, Hormone, Diabetes, Magenprobleme usw. bei mir ausschließe? Also wenn es quasi nicht an meiner Verfassung liegt, wie kann sich die Erfahrung des Arztes/Optikers in der Messung niederschlagen? Es kommt doch immer darauf an, was ICH als besser oder schlechter angebe? Irgendwie ergibt das für mich keinen Sinn.

Viele Grüße,

Chili (die es mal wieder genau wissen will)

Was spricht denn dagegen innerhalb von geschlossenen Räumen mit weniger sphärischem Minus  in der Brille herumzulaufen? 

Ich trage ja auch Raumgleitsichtbrille , eine Korrektion auf unendlich ist im Umkreis von 4,5 ,6 m doch völlig unnötig.

Ich hatte das am Anfang deines Beitrages schon einmal geschrieben : versuche die Problematik zu lösen , wenn du noch nicht alterssichtig bist ! 

Bei abnehmender Akkomodationsfähigkeit werden deine Probleme erst richtig zu Tage treten , ich wünschte , mir hätte das jemand früher geraten ! 

Ich versuche ja, die Problematik zu lösen! Sonst hätte ich die Prismen jetzt nicht drin.

In geschlossenen Räumen ginge das sicher. Dann brauche ich aber schon wieder eine neue Brille. Meinst Du, das wäre zielführend, für drinnen und für draußen zwei verschiedene Brillen zu haben?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

dann ist es tatsächlich nur das Können und Wissen des Messenden.

Ich verstehe nicht, wie die Messung vom Können des Messenden abhängen kann, wenn doch ich diejenige bin, die irgendwelche Dioptrien und Achsen in die eine oder andere Richtung abnickt. Das entscheidet ja nicht der Messende, wie ich besser sehen kann, sondern ich selbst...?

Meiner Nase geht es heute übrigens besser.

Viele Grüße,

Chili

Hallo Chili. 

Wenn du das Brennende Gefühl in den Augen mit der Prismenkorrektion auch weiterhin hast , würde ich dir genau das raten . 

Ich selbst spreche inzwischen von ziehenden Schmerzen in den Augen , weil das Syptom " brennende Augen " immer sofort auf trockene Augen hindeutet, die ich auch habe ...., aber gegen dieses Brennen wirken keine Tränenersatzmittel .

Hattest du denn mal eine objektive Refraktion in Cycloplegie ( medikamentöse Lähmung des Cilliarmuskels ) ? 

Moin Chili,

es gibt Optiker,  die bei Minuswerten zu schnell die angenommene Wirkung auch geben. Wer die Kontrollmechanismen nicht beherrscht, macht eben solche Fehler. Es hat auch mit Erfahrung zu tun, wobei ich jungen Kollegen nichts schlechtes nachsagen möchte.

Hallo ,

Haben mal eine Frage die ganz gut dazu passt  woran erkennt man dann ob das brennen von trockenen Augen kommt oder von falschen Brillenwerten ?Kann mir da jemand dazu was sagen ?

Grues Kübler 

Sehr gute Frage ! 

Die kann der Betroffene nur selbst beantworten ... wenn Augentropfen nicht helfen ... ist es wahrscheinlich letzteres! 

Und nochmal gefragt: Brauche ich da spezielle Augentropfen oder reicht ne einfache Kochsalzlösung? "Ziehende Schmerzen" trifft es für mein Gefühl übrigens nicht so wirklich. Es ist eher das Gefühl, abends von den Augen her müde zu sein, weil sie leicht zu brennen anfangen - was mir als absoluter Nachteule eigentlich entgegenkommt, weil ich so auch mal früher schlafen kann als sonst... Habe mir gemerkt, dass ich die Reduzierung der Brillenstärke in einer Zweitbrille in Erwägung ziehen sollte, falls das Phänomen nach Eingewöhnung und trotz Augentropfen bestehen bleibt. Richtig so? Ich habe allerdings keinen Schreibtischjob, für die Arbeit brauche ich definitiv eine scharfe Sicht.

Eberhard, es wird dann also zu schnell auf mich und meine Angaben reagiert? Ich stelle mir das so vor, dass ich sage "ja, so ists besser", während der Optiker dann sagt "och nö, mir gefallen die geringeren Werte aber besser".

Seestern, Dr. Lorch hat einen Test mit Tropfen gemacht und einen ohne, dafür dann mit Prismen. Ich weiß nicht genau, was für Tropfen das waren, evtl. steht das auf der Rechnung. Jedenfalls war der Test mit Tropfen ohne Prismen, er sagte dann, meine Brille sei minimal (um -0,25 und um -0,5) zu stark, das könne aber auch von den Tropfen kommen, weil die das Ergebnis verfälschen - wenn ich das richtig verstanden hab. Ohne Tropfen und mit Prismen hat er die Werte ermittelt, die ich hier irgendwo aufgeschrieben hab. Folglich habe ich keine Prismen-Tropfen-Werte.

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

besser sind spezielle Tropfen gegen trockene Augen, wenn möglich Hyaloronhaltig.

Dr. Lorch hat schon korrekt gemessen, durch Tropfenmessung und Messung ohne Tropfen den richtigen Weret ermittelt. Prismen kann man nicht messen, wenn getropft wurde.

Von jener anderen Augenärztin hab ich eine Packung "Xailin HA" bekommen, die enthalten "Natriumhyaluronat 0,2% m/V, Natriumperborat, in wässriger, gepufferter Trägerlösung". Sowas?

Und nochmal zur Messung von Dr. Lorch: Warum sagte er dann, dass die Tropfen die Messung verfälschen können?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

die Tropfen sind o.K.  Unter Tropfenwirkung kann man keine MKH machen, die Augenreagieren falsch bei den jeweiligen Testen.

Ja schon, aber seine Aussage bezog sich ja auf die Sphären-Dioptrien und nicht auf die Prismen...?

Viele Grüße,

Chili

Ist genau so, auch dabei gibt es eventuelle Unterschiede.

Aber wenn es durch die Tropfen Unterschiede gibt, warum sollte ich mich dann an genau diesen Werten orientieren? Ich verstehs irgendwie nicht, sorry. smiley

Viele Grüße,

Julia

Dr. Lorch hat doch beide Werte verwendet und dementsprechend wohl die seiner Meinung nach richtigen Werte genommen. 

Das meinte ich nicht, sondern dass er schon bei der Tropfenmessung von zu starken Gläsern gesprochen hat und Seestern mir gesagt hat, dass man den eigentlichen Wert (grundsätzlich oder nur bei ihr?) nur gerade durch diese Tropfenmessung ermitteln kann. Oder hab ich jetzt schon wieder was falsch verstanden?

Mir ist das übrigens gänzlich neu, dass man mit zu starken Gläsern womöglich besser sehen kann, und dass der Sehtest, wenn man die Sicht als optimal bezeichnen würde, trotzdem zu hohe Werte ausspucken kann. Das zweifle ich nicht an, es ist nur wirklich ein ganz neues Feld für mich.

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

es ist nicht so einfach, Mit Tropfen alles zu erhalten, was an wErten nötig ist.

Ich gehe anders vor: Ich nebel den Kunden (Mit zuviel Plus) und gehe langsam mit der Pluswirkung zurück, bis keine Visussteigerung mehr möglich ist. Damit liege ich (fast) immer besser, als Augenärzte, die nur mit Tropfen die Werte ermitteln.

Hallo Chili,

habe Deinen Beitrag und Deine Fragen zu den Prismen ier gelesen. 

Wir haben wohl ähnliche Brillenwerte und daher mal meine Erfahrungen zu Prismen.

Hatte schon viele Jahre Probleme wie Kopfschmerzen, Nackenschmerzen und extreme Blendempfindlichkeit insb bei nächtlichen Autofahrten. Aber alle Augenärzte konnten mir da nicht helfen. Bin dann leider erst vor gut 2 Jahren auf das Thema Winkelfehlsichtigkeit gestoßen.

Habe dann mit relativ geringen Prismen angefangen und dann mehrfach gesteigert. Zwischenzeitlich wurden die Werte mal von einer Vollkorrektur auf Teilkorrektur reduziert, was aber auf Dauer nicht funktioniert hat.

Jetzt bin ich auf ähnlichen Werten wie du. Also du brauchst Dir da nicht so grosse Sorgen machen. Eine Schielstellung sieht man bei den Werten nicht und auch die Prismenstärke mit der Dicke ist aus meiner Sicht kein Problem, da ja nur die Innenseite zur Nase die dickere Glasstärke hat. Mich hat da noch nie jemand drauf angesprochen.

Was die Abhängigkeit angeht. Nun, wenn man ja sowieso Brille trägt, dann spielt das ja keine Rolle. Mal für einige Momente die Prismenbrille nicht zu nutzen, wie beim Duschen etc, ist kein Problem. Beim Absetzen der Brille habe ich für einen ganz kurzen Moment Doppelbilder, die dann schnell weg sind. Klar merke ich dann, wie die Augen bzw. Muskeln sich anspannen und dann ziehe ich die Brille schnellstmöglich wieder auf. Das sind aus meiner Sicht aber belanglose Nebenerscheinungen, gegen die vorherigen ganzen Beeinträchtigungen. Ich will meine Prismenbrille nicht mehr missen. Denle vor einer evtl OP brauchst du auch keine Angst haben. Statistisch gesehen, ist der Anteil der Menschen relativ gering, bei denen die Prismen so hoch ansteigen. Was man hier im Netz so liest, pendeln sich die Prismenwerte irgendwann ein.

Wenn du noch Fragen hast gerne

Viele Grüße 

westfale

Hallo zusammen,

ich hoffe, Ihr hattet schöne Feiertage.

Eberhard, wenn mein optimaler Wert z. B. -1,5 wäre, würdest Du so etwa bei -1,0 anfangen, ich würde bei -1,5 und -1,75 angeben, dass beides gleich ist, und dann würdest Du mir die -2,0 gar nicht mehr zeigen? Während andere das vielleicht schon machen? Ich würde die -2,0 bei einem anderen Optiker evtl. abnicken und hätte dann -0,5 zu viel in der Brille? Kommt das so ungefähr hin?

Westfale, danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Hast Du die Prismen auch innen wie ich? Ich hab ja inzwischen die Prismenbrille auf der Nase, man sieht tatsächlich nix vom Prisma. Dass die Augen irgendwie anders stehen oder anders wirken, fällt mir aber schon auf. Vor einem größeren Anstieg oder einer OP fürchte ich mich gerade gar nicht, da mir ja Dr. Lorch angeblich schon die endgültigen Werte für meine Winkelfehlsichtigkeit ermittelt hat.

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

bei Kurzsichtigkeit ist es entscheidend, ob mit mehr Minus auch ein besserer Visus erreicht wird, also eine kleinere Optotypenreihe erkannt wird. Wenn nicht, darf das Mehr an Minus nicht gegeben werden.

Aha, interessant! Darauf achte ich mal.

Viele Grüße,

Chili

Der Optiker muss darauf achten, nicht Du. Wink

laugh Schon klar. Ich meinte, dass ich darauf achte, ob er das so macht.

Viele Grüße,

Chili

Hallo Chili,

ich hoffe, du hattest auch schöne Feiertage.

Ja, bei mir sind die Prismen auch innen. Habe insgesamt 9,5 innen und noch 4,5 in der Höhe.

Die Gläser finde ich jetzt nicht so dick -  habe mal gemseen und komme auf rund 8mm an der Innenseite.

Hat der Augenarzt dir echt gesagt, er hätte schon den maximalen Endwert ermittelt? Wusste nicht, dass dies zu ermitteln ist und denke, das ist immer individuell. Viele Grüsse westfale

Ja, danke, unser Weihnachtsfest war sehr harmonisch.

Wenn ich das nicht falsch verstanden hab, sollen das bei mir tatsächlich die endgültigen Werte sein. Daher dauert der Sehtest ja auch so ewig, man kriegt immer so viele Prismen, bis das + Zeichen stimmt, dann wartet man so etwa 20 Minuten, bis das Auge sich dran gewöhnt hat, dann ist das + Zeichen wieder verschoben, man kriegt mehr Prismen, bis es passt, dann wartet man wieder 20 Minuten usw. usf.

Jetzt habe ich mal wieder eine Frage - ich soll ja nochmal nachprüfen lassen, wieviel Sphäre und Zylinder und welche Achse ich mit den 10 Prismen zusammen brauche. Die Prismen habe ich seit drei Wochen. Wände sind wieder gerade, Böden nicht 100%ig immer, Farbflächen sind teilweise noch unterschiedlich tief, Farbränder sind weg. Wenn ich ganz nach links schaue, sehe ich in der Ferne noch doppelt. Kann ich die Messung wie eigentlich angedacht nächste Woche machen oder sollten dazu ALLE der genannten Phänomene weg sein?

Viele Grüße,

Chili

Hallo Chili

vielen Dank für deine Antwort 

Das mit dem Test unterbrechen und vielfach wiederholen bis zum endgültigen Wert ist bei mir noch nie gemacht worden

Hört sich aber interessant an wenn es so funktioniert 

@Eberhard: Kann das aus deiner fachlich en Sicht so funktionieren mit dem Test auf Endwerte?

Viele Grüße 

westfale

Naja,

das war wohl ein Mess-Marathon. Smile Normalerweise macht man das nicht. Aber: Wenn der Betroffene viel Zeit hat, der Messende auch viel Zeit hat, und es eine Vorbereitung zur OP sein soll, ist das machbar. Ich kenne aber nur einen Augenarzt, der das immer vor einer OP durchgezogen hat.

In eine Brille einsetzen sollte man diese so gemessenen Werte nicht. Sie könnten unverträglich sein. Stellt Euch mal vor, es dauert ca. 1 Woche bis die Brille fertig sein kann. Beim 1. Aufsetzen ist die Prismenkorrektion viel zu hoch. Jetzt müsste man den gleichen Messvorgang durchführen wie 1 Woche vorher. Bis man die richtigen Werte hat, die auch schon in der Brille sind. Wer hat die Zeit dafür und auch die Möglichkeiten?

Also eine Vorbereitung auf die OP war es bei mir ja nicht. Der Test hat knapp 3,5 Stunden gedauert. Ihr haltet also allgemein nicht viel davon, die Werte so zu bestimmen? Warum wird dieser Arzt dann so empfohlen? Er hat mir ja allerdings aufs Brillenrezept nicht die ganzen gemessenen Prismen gesetzt.

Bei meiner Brillenabholung beim Optiker war es übrigens tatsächlich so, dass ich nicht direkt meine Brille auf die Nase bekommen hab, sondern erstmal 1 Prisma, dann nach einigen Minuten 2 Prismen, dann 3 usw., bis es die 10 waren (so nach guten 2 Stunden). Spontan und direkt die 10 wären wohl eher schwierig geworden.

Und nochmal meine Frage von oben:

Jetzt habe ich mal wieder eine Frage - ich soll ja nochmal nachprüfen lassen, wieviel Sphäre und Zylinder und welche Achse ich mit den 10 Prismen zusammen brauche. Die Prismen habe ich seit drei Wochen. Wände sind wieder gerade, Böden nicht 100%ig immer, Farbflächen sind teilweise noch unterschiedlich tief, Farbränder sind weg. Wenn ich ganz nach links schaue, sehe ich in der Ferne noch doppelt. Kann ich die Messung wie eigentlich angedacht nächste Woche machen oder sollten dazu ALLE der genannten Phänomene weg sein?

Ist die Messung jetzt sinnvoll oder erst später?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

4 Wochen sollten zwischen 2 Messtagen liegen. Und wenn zwischenzeeitlich Prismen getragen werden: 4 Wochen nach dem 1. Tag mit den aktuellen Prismen.

Ok, danke, 4 Wochen wären es tatsächlich. Also ist das unabhängig von den genannten Phänomenen...?

Viele Grüße,

Chili

Hallo Eberhard

vielen Dank für die Beschreibung. Aber wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann könnte man ja mit so einem Messmarathon doch einige Zwischwnschritte mit jeweils neuen Gläsern vermeiden. Sprich, wenn man höhere Endwerte ermittelt, warum dann mehrmals die Brille anpassen und gleich auf den höheren Wert gehen. Oder mache ich hier einen Denkfehler?

Viele Grüße 

westfale

Moin,

wenn ein Messmarathon durchgezogen wird, kann es nur dafür sein, herauszufinden, wo man irgendwann landen könnte. Die damit ermittelten Werte in eine Brille zu setzen ist nicht gut, weil total unverträglich. Es hilft nichts anderes als regelmäßig die Werte entsprechend der Messungen zu erhöhen, notfalls auch mit Prismenfolien, wenn die Gläser zu dick, zu schwer oder zu teuer sind.

Hat eigentlich schonmal jemand von Euch probiert, eine Prismenfolie innen in eine normale Schwimmbrille reinzukleben? Funktioniert das?

Viele Grüße,

Chili

Super, ich würde das ganz gern probieren. smiley Bei normalen Brillen macht man die Folie ja oft nur auf ein Glas, sollte ich daher 1x10 Prismen testen? Oder 2x5? Da meine Schwimmbrille keine Stärke hat, sehe ich damit natürlich ohnehin mehr schlecht als recht (unter Wasser gehts aber).

Und kann man die Folie selbst kleben oder braucht es dazu einen Fachmann, damit man nicht versehentlich Prismen in der Höhe produziert?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

lasse das von Deinem Optiker machen, sont geht es in die Hose. Wink

Alles klar! Smile

Edit: Naja, obwohl, doch nicht alles. Würdet Ihr die 10 pdpt auf einem Auge nehmen oder zweimal 5 pdpt?

Danke,

Chili

Moin Chili,

besser auf dem Nichtführungsauge die kompletten Prismen geben.

Moin Chili,

wenn man beginnt eine WF zu korrigieren, weiß man nie, wieviel Schielwinkel wirklich vorliegen. Nur ist es so,dass man eben zuerst weniger als der volle Wert gemessen wird. Nach einiger Zeit der Korrektion lassen sich immer wieder mehr Prismen messen, bis dann in machen Fällen der operierbare Wert vorliegt. 

Das bedeutet also, dass die anfängliche Korrektion nicht zur OP führt. Wer sich nicht operieren lassen will, kann problemlos die Prismen weglassen, hat natürlich alle die Probleme, die vor der Korrektur auch vorlagen.

Nichtführungsauge komplett - ok. smiley

Dein letzter Beitrag bezieht sich glaub ich auf irgendeine ganz alte Frage von mir.

Viele Grüße,

Chili

Sorry,

da hat wohl der Zufall nur die bewusste Seite aufgemacht mit Deiner damaligen Frage.

Aktuell sehe ich ja links außen noch doppelt. Allerdings ist mir nicht klar, warum ich dort quasi "außenliegend" doppelt sehe, also das Bild vom linken Auge weiter links als das vom rechten Auge. Wäre es nicht andersherum logisch? Wenn ich mit den Muskeln noch nicht weit genug nach außen nachgeben kann, entspricht das doch eigentlich dem Phänomen "Innenschielen", und dann müssten die Bilder doch andersrum doppelt sein? Oder mache ich hier einen Denkfehler?

Ich habe das glaub ich schon beim Optiker angesprochen, weiß aber ehrlich gesagt nicht mehr, was er mir dazu erklärt hat. blush

Danke schonmal,

Chili

Moin Chili,

Du machst einen Denkfehler. Das linke Auge kann sich nicht weit genug nach links drehen. Das hat nichts mit Innenschielen zu tun.

Hm aber wenn das linke Auge nicht weit genug nach links kommt, warum ist das linke Bild dann zu weit links und nicht zu weit rechts?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

steht das Auge nicht weit genug nach links, sieht es alles auf der linken Seite noch weiter links.

Ach ja, so gesehen erscheint es doch wieder logisch! Smile

Danke und viele Grüße,

Chili

Nochmal zu meiner Schwimmbrille - die sind ja normalerweise anti-fog-beschichtet, damit sie nicht von innen anlaufen, und ansonsten spült man sie kurz mit Wasser durch, falls sie das doch tun sollten. Geht das mit Prismenfolie überhaupt? Oder schwimmt mir die Folie dann davon?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

wenn die Folie gut sitzt ohne Luftblasen, kann man die Brille mit Wasser abspülen. Liegenlassen im Wasser geht wahrscheinlich nicht.

Liegenlassen wollte ich sie eh nicht. Wenn abspülen geht, reicht das.

Danke,

Chili

Sind eigentlich diese unterschiedlichen Farbtiefen bei den richtig teuren Gläsern weniger stark ausgeprägt? Oder macht das keinen Unterschied?

Viele Grüße,

Chili

Moin,

die unterschiedlichen Farbtiefen erhält man durch die Prismen, egal bei welchem Glas. Allerdings verschwindet dieser Effekt durch Gewwöhnung irgendwann.

Ok, danke Eberhard! smiley

Viele Grüße,

Chili

Ist so eine Prismenfolie eigentlich futsch, wenn sie einmal geklebt wurde? Oder kann man die notfalls auch woanders wieder aufkleben?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

meist ist sie wiederverwendbar, außer die exakte Form. Wink und irgendwann ist sie zu hart.

Ah super. Dann kann ich mit einer gebrauchten Folie erstmal ganz billig ausprobieren, ob das mit der Schwimmbrille einigermaßen und zu meiner Zufriedenheit funktionieren kann. Anschließend werde ich entweder eine neue Schwimmbrille und eine neue Folie holen oder aber eine richtige Schwimmbrille mit Gläsern anfertigen lassen. Oder aber mir gefällt das Provisorium so gut, dass ich dabei bleibe. laugh

Sollte ich meine alte Schwimmbrille von innen richtig reinigen - auf die Gefahr hin, dass der letzte Rest Anti-Fog-Beschichtung damit hinüber ist?

Viele Grüße,

Chili

Moin Chili,

ich weiß nicht, ob die Anti-Fog-Beschichtung so geartet ist, dass die Folie darauf hält. Einfach mal probieren.

Ich würde eher anzweifeln, dass die Folie auf all dem Dreck haftet, der schon in der Brille sitzt... indecision Aber notfalls kann die Folie ja abgezogen und nach der Brillenreinigung neu aufgeklebt werden, wenn ich das richtig verstanden hab.

Viele Grüße,

Chili

So, mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Ich habe jetzt eine gebrauchte Folie in der Schwimmbrille drin und bin sehr gespannt, wie sie sich beim Schwimmen so macht. Beim Durchschauen ist die Sicht aber nicht viel schlechter als durch das andere Glas, das ist schonmal gut.

Außerdem hatte ich ja total Schiss vor Doppelbildern beispielsweise beim Duschen. Witzigerweise ist es jetzt aber so, dass ich Doppelbilder beim entspannten Sehen unter der Dusche (also quasi indem ich "durch alles durch schaue") viel angenehmer finde als wenn ich die Augen so weit nach innen stelle, dass die Doppelbilder weg sind. Das zieht irgendwie unangenehm an den Augen. smiley

Viele Grüße,
Chili

Die Schwimmbrille hat den ersten Test bestanden! laugh

Danke und viele Grüße zurück!
Chili

Ich hab noch eine Frage eher theoretischer Art. Mein Optiker meinte, falls mir mal die Brille kaputt geht und ich kurzzeitig ohne Brille Autofahren müsste (nicht dass ich das jemals tun würde, ich fühle mich blind wie ein Maulwurf!), hätte ich vermutlich irgendwann Doppelbilder. Dann soll ich aber nicht "die Mitte" aus den Seheindrücken wählen, sondern ein Auge zu machen.

Dass ich nicht zwischen den zwei Fußgängern hindurchfahren sollte, ist ja logisch.laugh Aber in der Mitte zwischen den zwei Spuren? Nur dann nicht, wenn ich die 10 Prismen ungleichmäßig rechts und links verteilt habe, oder? Sonst müsste das doch eigentlich genau passen. Übersehe ich was?

Danke und viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

mit Doppelbildern ist das so eine Sache, nie gleich, immer wieder etwas anders, je nach Kraft, etwas davon auszugleichen. Also: Mit Doppelbildern nie am Straßenverkehr teilnehmen, außer als Fussgänger. Smile

Wie die Prismen bei der Brille verteilt sind, spielt ohne Brille bei den Doppelbildern keine Rolle.

Hallo Eberhard,

nie gleich, immer wieder etwas anders

bedeutet, auch bei mir selbst wären die Doppelbilder am einen Tag so, am anderen anders? Das ist interessant. Ich würde aber trotzdem davon ausgehen, dass das normale Bild irgendwo zwischen den beiden Bildern liegt...?

Wie die Prismen bei der Brille verteilt sind, spielt ohne Brille bei den Doppelbildern keine Rolle.

Ich meinte auch nicht die Prismen in der Brille, sondern die "echten" Prismen, die im Auge bzw. im Muskel drinstecken.

Danke und viele Grüße,
Chili

Auch hier mal wieder eine kurze Frage. Ich trage ja jetzt seit einem guten halben Jahr meine Prismenbrille und habe links in der Ferne im äußeren Drittel immer noch Doppelbilder. Diese stören zwar nicht extrem, aber ohne wäre es noch besser. Könnte eine Lösung sein, die 10 Prismen statt 5-5 z. B. 4-6 zu verteilen? Also links weniger Prisma als rechts? Oder ist das egal?

Zur Erinnerung: Basis innen. smiley

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

meinst Du bei Linksblick Doppelbilder oder einseitige Doppelbilder nur des linken Auges?

Bei Linksblick Doppelbilder (beide Augen zusammen).

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

dann musst Du das mal beim Optiker mit Messbrille testen.

Ok, ich frage dort mal an. Allerdings ist mir das mit Messbrille nicht aufgefallen, da sind ja die Gläser auch deutlich kleiner, so dass es "so weit links" bei der Messbrille gar nicht gibt.

Aber könnte es prinzipiell sein, dass das für mich eine Lösung wäre?

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, das das besser wird, aber man kann ja nie wissen, wie der Körper reagiert.

Ok, danke für Deine Einschätzung!

Viele Grüße,
Chili

Bin mal wieder da. Ich habe ein Problem. Mein rechtes Auge, bislang so weit ich weiß mein Führungsauge, hat plötzlich einen schlechteren Visus. Im Sehtest sind die Zahlen fürs rechte Auge deutlich heller als fürs linke, egal mit welcher Stärke rechts. Das hatte ich noch nie! Und es macht mich verrückt. sad

Was mache ich jetzt?

Danke und Grüße,
Chili

Moin Chili,

wenn die Prismen nicht mehr stimmen, ist auch die möglichst zentrale Abbildung im Auge nicht mehr gut. Ist die Sehschärfe des rechten Auges auch schlecht, wenn das linke geschlossen ist?

Danke Dir, das muss ich mal in Ruhe überprüfen...
Ich habe allerdings hier so rot-grün Folien und eine rot-grün Brille, und das Bild passt meistens super zusammen. Daher würde ich nicht davon ausgehen, dass die Prismen stark abweichen.

Viele Grüße,
Chili

Hm also ich kann mich erinnern, dass der Optiker das überprüft hatte. Aber was war das Ergebnis...?
Wenn ich hier am Rechner sitze, ist das Bild vom rechten Auge allein schlechter als das vom linken Auge allein. In der Ferne ist es schwer zu sagen.

Moin,

Nahprobleme solltest Du noch nicht haben, die beginnen erst ab ca. 40 Jahren aufwärts.

Aber welches Auge ist Dein Führungsauge? Ich weiß nicht, ob Du das schon mal geschrieben hast.

Mein Führungsauge war bisher glaube ich das rechte.
Von 40 bin ich mit knapp 38 übrigens nicht sooo weit entfernt.

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

da kann ich jetzt aus der Ferne auch nichts mehr klären. Das muss alles mal gründlich geprüft werden.

Ja ok verstehe.

Danke Dir,
Chili

Update: Meine Sehleistung rechts hat sich nun wieder verbessert, da bin ich wirklich erleichtert!

Viele Grüße,
Chili

Hallo, ich bin auch mal wieder da. Natürlich wie immer mit einer Frage. wink

Neulich war ich mal wieder mit meiner Prismenfolienschwimmbrille schwimmen. Diesmal aber so richtig, also quasi ne Stunde lang unter Wasser zum Sportschwimmen, was ich seit der Entscheidung für die Prismenbrille noch nicht gemacht hatte. Danach noch duschen usw., und als ich dann meine richtige Brille wieder aufsetzen konnte, hatte ich - eigentlich zum ersten Mal überhaupt - Doppelbilder. Das ging mehrere Minuten lang.

Zuerst dachte ich, die Folie sei vielleicht falsch und hätte doch keine 10 Prismen, aber mit Rot-grün-Brille ist das Bild nicht verschoben, daher denke ich, dass die Folie an sich ok ist. Woran kann das aber liegen? Zu viel Druck unter Wasser? Schwimmbrillengläser weiter gebogen und weiter nach außen verlaufend als bei der normalen Brille? Oder sollte das eigentlich keinen Unterschied machen?

Danke fürs Lesen, vielleicht hat jemand eine Idee,
Chili

Moin Chili,

es kann sein, dass die Schwimmbrille nicht richtig zentriert ist, wodurch bei längerem Tragen diese Problematik auffällt.

Hallo Eberhard,

danke für Deine Antwort. Nicht richtig zentriert? Das wurde aber beim Optiker gemacht, und dann wäre es doch auch beim Test ein Problem, oder?
Die Schwimmbrille hat übrigens sonst keine Stärke, nur eben die 10 Prismen als Folie.

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

schreibe mir mal, welche Stärke die normale Brille hat. Ich finde die Werte hier nicht.

Hallo Eberhard,

R: -1,75 -1,75 140 0,00 5,00 0
L: -1,50 -2,00 18 0,00 5,00 180

Das müssten hoffentlich die aktuellen Gläser sein.

Danke fürs Draufschauen,
Chili

Moin Chili,

dann ist es kein Wunder, denn ohne Stärken ist Dein Binokularsehen anders. Besser wäre es, auch in die Schwimmbrille die Grundstärken einzuarbeiten.

Das wäre klar besser, allerdings auch klar teurer (160-180€, einmalig ginge das schon, aber bei jeder Stärkenänderung dann drei Brillen anpassen...?). Bisher hatte meine Schwimmbrille ja auch keine Stärke, ohne dass es mir etwas ausgemacht hätte. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich nun Probleme bekommen könnte, da ich das Prisma ja ausgeglichen habe (also im Vergleich normale Brille zu Schwimmbrille). So ganz kann ich mir das Phänomen nicht erklären bzw. habe ich das noch nicht verstanden.

Bisher: Brille mit Stärke - Schwimmbrille ohne Stärke
Jetzt: Brille mit Prisma und Stärke - Schwimmbrille mit Prisma ohne Stärke

Für mich liest sich das irgendwie gleich.

Viele Grüße,
Chili

Das ist leider nicht gleich, wie Du das ja spürst an den Doppelbildern. Wink

Gemerkt hab ichs schon. Nur erklären kann ich es mir nicht. smiley
D. h. ich hab mit Prismen in der normalen Brille nur die Wahl, mit den Doppelbildern zu leben oder mir eben eine Schwimmbrille mit Stärke machen zu lassen? Oder ist evtl. auch Schwimmbrille OHNE Prismen eine Option, die diesbezüglich was bringen könnte?

Viele Grüße,
Chili

@chilli

lese mit Interesse Deinen Beitrag bzgl Schwimmbrille mit prisma, hab vor kurzem die gleiche Frage im Menü sportbrille gestellt, da ich leidenschaftliche Schwimmerin bin, hab auch noch keine Lösung, Trau mich nicht zum Optiker fragen, da ich immer meine ich übertreibe.

hab auch 5 Prismen pro auge, mich würd interessieren könntest Du noch ohne Prismen sehen oder die Brille weglassen ? Ich bilde mir nämlich ein ohne die Prismen aufgeschmissen zu sein, bekomm regelrecht Panik wenn ich die Brille absetzen muss ⁉️ Doppelbilder hab ich bedingt, mir wird sofort schwindlig 

Danke für Deine Antwort 

melody ( gerne auch Pn) 

Hey Melody,

hast Du denn schon einen Schwimmbrillenversuch gestartet? Und hast Du auch Basis innen?

Ich könnte die Prismen schon weglassen, wahrscheinlich würde das dann irgendwann unangenehm. Daheim zum Duschen oder Kinder-ins-Bett-Bringen macht es mir eigentlich nix aus, schwindelig wird mir davon auch nicht. Allerdings sehe ich halt allgemein ohne Brille ziemlich schlecht. cool

Viele Grüße,
Chili

Hallo zusammen

es gibt heutzutage schon die Möglichkeit, eine Schwimmbrille sphärocylindrisch zu fertigen. auch mit kleinen Prismen darin. Bei 10 pdpt wirds allerdings schon schwierig.

Mit deinen oben genannten Daten ist das ohne Prisma möglich Chilli. Eine Folie reinlegen und gut ists.

Gruss Burkhard

@ Chili , nein einen Versuch mit Schwimmbrille hab ich noch nicht gestartet. Hab auch ein innenschielen. Hab ziemliche komplexe mit meiner Prismenbrille, spreche nicht gerne drüber, darum war ich auch noch nicht beim Optiker, weil ich denke ich übertreibe maßlos.... , zögere eh die Messungen jetzt  immer raus, nachdem ich mal 3 x neue Gläser in einem Jahr brauchte. 

Dabei bin ich ohne Prismen Brille echt aufgeschmissen ( Psyche? ) 

melody 

Hallo Burkhard,

Mit deinen oben genannten Daten ist das ohne Prisma möglich Chilli. Eine Folie reinlegen und gut ists.

wie meinst Du das? Was für ne Folie wo rein? Ich hab ne normale Schwimmbrille ohne Stärke plus eine Prismenfolie.

Melody, bei Prismen ist es anfangs aber normal, dass man häufig neue Gläser braucht, oder? Da brauchst Du doch keine Komplexe zu haben. smiley Hab dir übrigens auch ne PN geschrieben.

Viele Grüße,
Chili

Hallo Chilli

In die gefertigte Schwimmbrille eine Prismenfolie einlegen.

LG Burkhard

Oder besser innen auf das rechte oder linke Glas auflegen.

Gruss Burkhard

Also meinst auch Du, dass ich um eine Stärken-Schwimmbrille nicht herumkomme?

Viele Grüße,
Chili

Och nööö. wink

Kann mir jemand verständlich erklären, warum ich vor den Prismen ohne Stärke schwimmen konnte und jetzt nicht mehr? Das würde mir sehr helfen.

Ich würde verstehen, wenn ich jetzt Doppelbilder hätte, wenn ich ohne Prismen geschwommen bin. Das war ja aber nicht der Fall.

Danke schonmal!
Chili

Moin Chili,

Du hast Dich jetzt deutlich an die Prismen gewöhnt.

@chilli @ Eberhard mit diesem Thread habt ihr mir auch sehr geholfen, hab die gleichen Probleme, wenn man von der Materie und Physik nichts versteht, ist es als Laie einfach unfassbar, dass Prismen solche Auswirkungen haben, bei normaler fehlsichtigkeit nimmt man die Brille ab und sieht halt schlecht, bei Verzicht auf Prismen zumindest geht’s mir so bin ich unfähig , da sofort schwindlig und Kopfweh, Doppelbilder einfach nur Horror .... 

bei mir steht auch schon wieder eine prismenerhöhung an, mein linkes Auge schaltet schon wieder komplett ab ....

LG melody 

Ich hab mich dran gewöhnt, ja. Meine Schwimmbrille hat ja aber auch Prismen. Daher verstehe ich das Problem nicht.

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

das kommt daher, dass keine Grundstärken in der Schwimmbrille sind. Dadurch kommt Dein Vergenz-System (Binokularsehen) etwas durcheinander.

Danke Eberhard. Und das war vor den Prismen nicht der Fall? Warum nicht?
Sorry, ich hoffe, ich nerve Dich nicht zu sehr...

Viele Grüße,
Chili

Moin Chili,

wenn man noch nie Prismen hatte, ist man es gewöhnt, das vorhandene Schielen selber auszugleichen, und das auch fast mühelos.

Wenn man dann aus bestimmten Gründen und Beschwerden Prismen bekommt, wollen die Augen anschließend diesen Ausgleich nicht mehr alleine machen. 

Bei Dir liegt es nun auch an der falschen Korrektion in der Schwimmbrille. Die sollte die gleiche Korrrektion haben wie die normale Brille, denn auch fehlende dioptrische Korrektion macht binokulare Probleme.

Du bist ein Schatz! smiley Vielen Dank für die Erklärung!

Wenn man dann aus bestimmten Gründen und Beschwerden Prismen bekommt, wollen die Augen anschließend diesen Ausgleich nicht mehr alleine machen. 

Das kann ich jetzt bei mir so eigentlich nicht sagen. Ich habe sonst ja keine Doppelbilder, auch ohne Brille nicht. edit: Liegt vielleicht an Basis innen.

Viele Grüße,
Chili

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