Hallo zusammen,
bei mir wurde unter Alltagsbedingungen immer ein Astigmatismus gemessen (letzter Zylinderwert: -0,5). Nach Gabe von Augentropfen durch die Augenärztin hat sich der Zylinderwert erst halbiert, als sie nochmal stärkere Augentropfen gegeben hat, schrumpfte der Wert auf 0 (Refraktometer). Im entspannten Zustand der Augen habe ich also keine Hornhautverkrümmung. Ist nun eine reine Sphärenbrille ratsam (+1,00), wie sie mir die Augenärztin verschrieben hat oder doch eine Brille, die auch die Hornhautverkrümmung korrigiert? Die Ärztin meinte auch, meine Augen seien relativ flexibel und hätten eine große Akkomodationsfähigkeit. Meine Achswerte schwanken wohl auch relativ stark selbst in kurzen Abständen. Die Ärztin sagte, eine Brille sei auf meine Augen recht schwer anpassbar und hat deshalb, den Refraktometer-Messergebnissen folgend, eine reine Sphärenbrille verschrieben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob eine Brille, die zumindest versucht, den Astigmatismus zu korrigieren, nicht trotzdem angenehmer ist. Denn normalerweise wird bei mir ja immer ein Astigmatismus gemessen, deshalb würde ich dem Gefühl nach den Messergebnissen unter "Laborbedingungen" weniger Bedeutung beimessen. Natürlich frage ich mich auch, wie der Astigmatismus bei mir zustande kommt. Hornhautverkrümmung durch Muskelverspannungen? Bei gelähmter Muskulatur ist er ja nicht mehr messbar...
LG Felix
