Visualtraining schädlich?

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Ich war letztens nach längerer Zeit wieder mal bei der Orthoptistin, weil ich aktuell immer wieder Beschwerden mit dem Sehen habe.
Ich habe oft das Gefühl meine Augen "driften weg", automatisch und das dann wieder scharf stellen ist immer anstrengend.
Jetzt mache ich seit längerem schon ein Visualtraining, bei einer dafür ausgebildeten Optikerin.
Als ich das der Orthoptistin erzählt habe, fand sie das nicht so toll und meinte, dass sowas mein Sehen verschlimmern kann. Jetzt hab ich natürlich Angst, dass es mir wirklich mehr schadet als hilft.
Laut Augenarzt habe ich Mikrostrabismus und eine Amblyopie des linken Auges sowie am rechten Auge eine reduzierte Akkommodationsleistung.
Ich besitze kein Binokularsehen, wenn ich die Brille abnehme, kann ich das linke Auge selbst steuern, wenn ich scharf stelle, schiele ich ganz arg nach innen. Ich hab auf beiden Seiten fast +7 in der Brille.

4 Answers

Also ich war bereits bei zwei Optikern von diesen Seiten, bezüglich einer Messung ob ich Prismen bräuchte, beide waren der Meinung, dass ich keine benötige. Die Orthoptik will nochmal eine Messung mit tropfen machen, dass ist erst in zwei Monaten. Muss ich bedenken wegen dem Visualtraining haben? Ich mach hauptsächlich Übungen mit der rot-grün Brille.

Moin,

das Training kann die Messung in 2 Monaten beeinflussen, schaden wird es nicht.

Hallo ,
Visualtraining kann die objektive Refraktometrie in Zykloplegie nicht beeinflussen.
Wenn kein Binokularsehen vorhanden ist hilft allerdings auch kein Training mit Rot-Grün -Brille.
Was dir eventuell helfen kann sind Übungen , die die Akkommodationsstörung beeinflussen .
Alles andere hilft nur dem Therapeuten , der das Visualtraining anbietet.

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