Obwohl es schon seit vielen Jahren immer wieder Hinweise darauf gab, dass die Augen und Augenmuskeln nicht korrekt zusammenarbeiten, wurde erst gestern beim Optiker eine deutliche Winkelfehlsichtigkeit oder ein Schielen festgestellt.
Ich trage von Kindheit an wegen (mittlerer) Kurzsichtigkeit eine Brille.
Inzwischen kommt zur Kurzsichtigkeit auch noch eine Altersweitsichtigkeit dazu.
Der Augenarzt hat mir dringend empfohlen, endlich eine Gleitsichtbrille machen zu lassen. Bisher habe ich mit einer Brille für die guten Tage und einer für die schlechten Tage hantiert: eine unterkorrigierte "Nahbrille" für das Alltägliche und eine etwas überkorrigierte Brille fürs Autofahren und in der Nacht. Schwierige Feinmotorikarbeiten musste ich schon immer ohne Brille machen, inzwischen gehört auch das Lesen dazu.
Ist es wirklich so, dass eine Gleitsichtbrille meinen Augen die Entlastung bringen könnte, wie der Augenarzt meint? Sie würde ja sowohl den Fernbereich abdecken als auch den "normalen" Nahbereich.
Mir sind die Einschränkungen der Gleitsichtgläser bekannt: das mittig angeordnete Sehfeld, mehr oder weniger breit. Bei einer Winkelfehlsichtigkeit schafft es ja ein Auge nicht, das Sehfeld zu treffen. Je müder ich werde oder je weniger kontrastreich das Umfeld, umso stärker die Abweichung.
Das kann doch in einer Gleitsichtbrille gar nicht miteingebaut werden, oder?
Wäre da nicht eine "normale" Einstärkenbrille sinnvoller?
