Hallo zusammen
Ich habe mich letzte Woche einer Schiel-Operation unterziehen lassen, da ich bei ca. 20 Dioptrin horizontal und 10 Höhenprismen war und diese nun seit Sommer 2015 so trage ohne Veränderung (leide an Winkelfehlsichtigkeit). Ich war nicht ganz beschwerdefrei, habe darum zeitweilig die Brille abgezogen, was über kurze Frist möglich war. Mir wurde versichert, dass sich die Beschwerden nach der OP vollkommen auflösen würden. Nun habe ich meines Erachtens wieder gute Beweglichkeit auf dem operierten Auge aber habe andauernde Doppebilder. (Ab ca. einem halben Meter Distanz, Lesen und Arbeiten am PC mit kürzerer Distanz gehen) Legt sich das noch (ist der dritte postoperative Tag) oder muss ich Grund zu Besorgnis haben? Kann etwas bei der Operation schief gelaufen sein, oder war die Vorberetiung ungenügend? Mein aktueller Zustand ist einfach untragbar und brauche dringend Rat, am besten natürlich von meinem Augenarzt aber auch unabhängigeren Leuten wie in diesem Forum.
Besten Dank
LG
Aber ich kann heute sagen, gut, dass ich die OP habe machen lassen. Ich bin 64 Jahre alt und das war wohl der Grund, der langen Dauer. Je jünger jemand ist bei einer Schiel-OP, umso leichter ist es postoperativ.
Die weiteren Tests waren noch nicht 100 Prozent (glaube ich), aber er hat mir trotzdem empfohlen, keine horizonzalen Prismen einzubauen und so in der Überkorrektur zu bleiben. Das Gehirn soll sich weiter an die neue Situation gewöhnen. Daneben wurde aber gemessen, dass ich 0.75 Prismen Höhe unterkorrigiert bin, was wir nun einbauen lassen. Hat wohl auch einige der Restbeschwerden zu begründen.. Bin eigentlich ganz gut aus der Kontrolle gegangen, habe ein gutes Gefühl ..