Hallo allerseits,
da ich neu bin, möchte ich mich und meinen Fall kurz vorstellen.
Ich heiße Marc und bin 39 Jahre alt. Derzeit beende ich mein Studium der Germanistik und Anglistik an der Uni in Essen.
Im Jahr 2007 erkrankte ich auf dem rechten Auge an der Retinopathia Centralis Serosa, einer ödemischen Netzhauterkrankung, und litt darunter bis Ende 2011, als sie durch eine PDT in der Uniklinik Kiel behandelt werden konnte. Seitdem ist die Krankheit nicht mehr ausgebrochen.
Durch die ständigen Schübe allerdings hat sich im Bereich der Manual des rechten Auges eine Narbe (Unruhe im Pigmentepithel sagt der AA immer dazu) gebildet, die wohl dafür sorgt, so hat man es mit erklärt, dass das Bild, welches ich mit dem rechten Auge wahrnehme, ein Stück weit tiefer erscheint, als das des linken Auges. Da könne man nichts machen, das sei bleibe so, sagte man mir im Sommer 2012 in der Augenklinik Essen, wo ich in der Sehschule von Prof. Esser war. Dieser verschrieb mir eine Okklusionslinse und wünschte mir alles Gute.
Die Linse habe ich nie abgeholt, denn ich möchte beide Augen benutzen. Und tatsächlich verschwanden die Doppelbilder auch irgendwann Ende 2012. So meine ich zumindest, kann ich mich doch nicht mehr genau erinnern, ob ich sie wahrnahm oder nicht. Da ich allerdings immer sehr fixiert auf meine visuelle Wahrnehmung bin, wäre mir aufgefallen, wären sie damals noch dagewesene. Also waren sie verschwunden
Nur leider kehrten sie Anfang diesen Jahres zurück und ich habe den Eindruck, dass sie stärker als zuvor sind. Die Entfernung, ab der ich Doppelbilder wahrnehme, ist geringer geworden (nicht mal mehr ein Meter) und es erscheint mir viel belastender als noch damals.
Wenn ich das rechte Auge etwas zukneife, "wandert" das Bild in die richtige Position und die Doppelbildwahrnehmung verschwindet kurzzeitig, denn irgendwann lass ich das Auge wohl wieder los und das Doppelbild kehrt zurück.
So, das waren meine Geschichte und der aktuelle Stand in - mehr oder weniger - Kurzform.
Ach so, ich bin bereits seit meiner Pubertät Brillenträger. Kurzsichtig mit -3 Dioptrien links und -2.75 rechts.
Meine bescheidene Frage an die offensichtlich fachkundige Runde dieses Forums ist nun:
Kann man die wirklich nichts machen? Muss ich tatsächlich zum Mittel der Okkasion greifen? Oder hat hier jemand eine Idee, was man noch machen kann?
Ich wohne übrigens in Dortmund. Falls es in der näheren Umgebung einen kundigen Fachmann gibt, den ihr mir ans Herz legen wollen würdet.
Ich danke euch schon mal ganz herzlich für eure Unterstützung und Bemühungen und wünsche Euch eine schöne Restwoche.
Mit besten Grüßen
Marc
