Guten Tag,
wir sind unsicher, ob wir unseren 5-jährigen Sohn wegen seines Schielens operieren lassen sollen.
Uns wird dazu geraten, da bei den Untersuchungen immer ein großer Schielwinkel gemessen wird.
Eventuell könnte durch die Operationauch das 3D-Sehen wieder hergestellt werden.
Allerdings wird bei ihm immer vor der Messung des Schielwinkels zuerst die Untersuchhung an dem "Refraktionsgerät" vorgenommen, und ich habe da das Gefühl, dass prompt das schwache Auge wegdreht. Als Kleinkind hat er - vor dem Schielen - die 3D-Tests beim Kinderarzt bestanden. Seitdem er nach einer Erkrankung mit hohem Fieber mal mehr mal weniger schielt, wurden diese Tests trotz meiner Bitte aber gar nicht mehr beim Augenarzt gemacht ("Das kann er jetzt nicht erkennen").
Ich habe ihn jetzt mal gut ausgeschlafen beim Kinderarzt den Lang-Test (?) machen lassen - und siehe da, er hat ihn bestanden.
Ist denn eine Operation sinnvoll, wenn 3D-Sehen vorhanden ist?
Kann sich das mit dem Wegdrehen des Auges nicht auch so noch geben? Wir mussten das starke Auge am Anfang 3-4 Stunden abkleben, inzwischen nur noch 1 Stunde am Tag. Seit der Reduzierung wird es eigentlich auch schon besser.
Vielen Dank!

