Hallo an alle Mitglieder!
Ich weiß nicht weiter! Ich trage seit sieben Monaten Prisemenfolien, mit einer kleinen Unterbrechung, da mir gesagt wurde, dass mein engültiger Wert bei 8 PD sei. Ich habe bei meinem Optiker diese Werte, also jeweils 4 PD auf jeder Seite einarbeiten lassen. Nun war ich wieder in der Klinik, weil ich das Gefühl hatte, die Werte stimmen noch nicht so ganz, ich hatte wieder Doppelbilder. In der Klinik hat man mich nun zu meinem Augenarzt überwiesen mit dem Rat nicht den Wert weiter zu erhöhen, da bei mir eine Überkorrektion vorliegt.
Ich merke nichts von einer Überkorrektion, ich habe eher das Gefühl, es ist immer noch unterkorrigiert, meine Augen sind wesentlich entspannter als vorher, das habe ich bei jeder Erhohung des Wertes gedacht. Ich habe das Gefühl die Ärzte wollen einfach nicht operieren und versuchen den Wert so gering wie möglich zu halten, auch wenn er nicht stimmt. Ich will Ihnen das nicht unterstellen, aber ich merke doch selber am besten, was mir gut tut.
Jedenfalls trage ich nun eine Prismenbrille mit dem Wert 8 PD, also 4 PD auf jeder Seite und einer Prismenfolie mit dem Wert 2 PD auf dem rechten Brillenglas. Also insgesammt bei 10 PD.
Ich stehe kurz vor meinem Studienabschluss und bewerbe mich anschließend für Jobs, doch mit dieser Folie auf der Brille wird das echt hart.
Mir ist schon klar, dass der Wert stabil bleiben muss bevor eine OP möglich ist, doch die Ärzte lehnen eine OP strikt ab, weil ich in der Nahe nach außen schiele und in der Weite nach Innen. Aber das stimmt nicht: ich schiele ständig nach außen, in der nähe mit dem linken Auge und in der Ferne mit dem rechten Auge. Ich bin mir gerade wirklich unsicher und fühle mich von den Orthoptisten der Klinik nicht wirklich gut beraten. Hat jemand Erfahrungen mit der Sehschule der Leipziger Klinik?
Liebe Grüße,
Maxim

