Ich hätte eine Frage, die zugegebenermaßen eher theoretischer Natur ist. Eher eine Überlegung, die mich als Laien einfach mal interessieren würde.
Ich bin 35 und habe auf beiden Augen etwa -5 Dioptrien, seit Jahren konstant. Diese Sehstärke ist auch kürzlich erst bestätigt worden.
Nun ist es ja so, dass ich von einer Alterssichtigkeit im Normalfall noch ein paar Jahre entfernt bin.
Für die Ferne ist diese Stärke ja dann auch optimal, z. B. zum Lesen würde eine etwas schwächere Brille auch reichen. Man hört ja immer mal wieder, dass manche, gerade Leseratten mit höheren Stärken, gerne auf ältere Brillen zurückgreifen.
Daher meine Frage: Gerade, wenn man viel – und auch noch sehr kleine Schrift – lesen muss oder will, wäre da nicht eine Gleitsichtbrille (vielleicht mit 1 bis 2 Addition), auch schon jetzt, eine Möglichkeit? Auch, wenn es auch anders noch gut geht. Ich denke mir, dass es auf die Länge ein entspannteres Lesen (weil weniger verkleinert) wäre.
Oder ist die Folge, dass man damit insgesamt sogar schlechter sieht bzw. die Augen irre führt und es sogar schädlich ist?
Wie gesagt, mit meiner normalen Brille hab ich auch bei kleinen Schriften (Telefonbuch, Packungsbeilagen) keine Probleme. Allerdings ertappt man sich bei zunehmendem Alter ab und zu mal dabei, bei extrem Kleingedrucktem (z. B. verkleinerten Atlaskarten, sicher im Grenzbereich) eher mal die Brille abzunehmen als noch im Alter von 20.
Für Antworten bereits im Voraus herzlichen Dank!





