Hallo,
ich bin neu in diesem Forum und hoffe auf Hilfe oder weiterführende Tipps.
Unsere Odyssee geht schon über 5 Jahre.
Meine Tochter mittlerweile 13 Jahre hat auf beiden Augen eine Hornhautverkrümmung und eine leichte Weitsichtigkeit. Die Weitsichtigkeit hat sich im Laufe der Jahre auf +1 reduziert.
Bei wechselnden Sehleistungen auf dem linken Auge haben wir diagnostisch einen Keratokonus und eine Schädigung im Sehnervbereich ausgeschlossen.
Jetzt waren erneut unschärfen aufgefallen und ich habe erneut einen Augenarzt aufgesucht. Der Visus war links 0,6 und rechts 1,0.
Nach dem Tropfen kam er auf folgende Werte: Re +1 -1,00 30° und Li +1 -1,5 0°
Die Brillengläser hat er noch leicht runterkorrigiert und uns auf ein dauerhaftes Tragen über einige Wochen hingewiesen bis eine Besserung eintritt. Die Gläser sind mit folgenden Werten geschliffen worden Re +0,75 -0,5 30° und Li +0,75 -1,00 0°.
Damit war nach einiger Zeit die Sicht auf dem linken Auge besser als vorher, das rechte Auge jedoch ohne Brille besser. Jetzt nach 8 Wochen sieht meine Tochter mit der Brille in allen Ebenen schlechter als ohne.
Wie kann ich mir das erklären.
Mir fällt auf, daß ihr linkes Auge früher ohne Brille gereizt war und sie häufig gejuckt hat. Diese Symptome sind verschwunden. Sie sieht aber ohne Brille besser als mit.
Die neue Brille war also nach 1-2 Wochen links besser, rechts nie wirklich gut und nun auf beiden Augen schlechter als ohne.
Im Januar haben wir einen erneuten Termin in der Sehschule. Ich empfinde die Situation als äußerst unbefriedigend. Ich befürchte nach einiger Zeit ohne Brille wird sich das linke Auge wieder verschlechtern und die Leier beginnt von vorn.
Könnte zusätzlich zu dem regulären Hornhautastigmatismus noch ein Linsenastigmatismus bestehen, der sich schlechter korrigieren lässt. Ist sie vielleicht mit ihrer Weitsichtigkeit überkorrigiert ?
Vielleicht hat ja hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir Tipps und Infos geben. Eine Winkelfehlsichtigkeit wurde übrigens auch ausgeschlossen.
Danke
