Hallo,
ich bin über die Googlesuche auf dieses Forum gestoßen und mir brennen aus aktuellem Anlass einige Fragen auf der Seele....
Zu meiner Tochter. Eigentlich hätten wir letztes Jahr schon zum Augenarzt gesollt aber da sie die U7a einfach komplett verweigert hatte. Naja da ich nie den Eindruck hatte das sie schlecht sieht geriet es in Vergessenheit. Kinderarzt wurde gewechselt (sie und wir kamen nicht zurecht) aber auch der neue Kia überwies uns ein Jahr später zum Augenarzt da sie in der Tat beim Sehtest Schwierigkeiten hatte.
Naja wir waren dann zur Erstuntersuchung und nachdem mein Kind durch dieses Gerät das die Augen vermisst geblickt hatte schmiss mir die Dame der Sehschule um die Ohren das meine Tochter stark Fehlsichtig sei. Machte noch ein paar Tests, Schielen wurde ausgeschlossen und bei dem Test mit den E´s hatte sie Schwierigkeiten. Folgetermin wurde vereinbart oder besser gesagt dazwischengequetscht und ich bekam Tropfen um die Augen vor der Untersuchung zu Tropfen.
Wurde dann auch so gemacht, die neue Ausmessung ergab dann recht hohe Werte (kann man falsch messen?) und der Augenarzt guckte sich noch kurz den Sehnerv an und verschrieb eine Brille. Für Fragen war leider gar keine Zeit, der Arzt war ruckzuck wieder verschwunden. Die Brille ist in den gleichen Werten verordnet wie die Werte der Testergebnisse.
Rechts: Sphäre +3,25, Zylinder -2,50, Achse 5
Links: Sphäre +3,75, Zylinder -3,0, Achse 180
Ich bin kein Brillenträger und hab mich bisher dementsprechend nicht damit auseinandersetzen müssen, nun aber natürlich fleißig darüber gelesen und stelle mir natürlich ein paar Fragen.
Sind die Werte wirklich sehr hoch? Oder insbesondere die Übersichtigkeit? Kinder sind doch idr übersichtig, oder? Kann sich diese noch geben?
Die Hornhautverkrümmung, kann sich daran auch noch was ändern? Wir selber also die Eltern haben nichts. Hat das Jahr Aufschub ihren Augen schaden können?
Können solche Messungen fehlerhaft sein?
Ist es sinnvoll eine Brille gleichstark den Werten anzupassen? Also in Bezug auf die normale Übersichtigkeit?
Wie kann es sein das es im normalen Tagesablauf nicht auffällt? Sie ist motorisch fit, pfiffig, hat im Nah und Fernbereich keine merkbaren Schwierigkeiten.
Wie muss ich mir das sehen meiner Tochter vorstellen?
Über das Sehvermögen also in Prozent wurde gar nicht gesprochen, kann mich dazu leider nicht äußern.
Und wie ist es bei der Brillenanpassung. Ich hab nun bei so vielen Erwachsenen gelesen das sie Schwierigkeiten mit neuen Brillen hatten, schiefes oder verzerrtes Sehen, Doppelbilder, Abstandseinschätzungsprobleme.... Wie ist das beim Kind? Sie wird mir dieses ja nicht äußern und ich denke die Gewöhnung könnte wohl sowieso schwierig werden da ja die Brille doch recht stark ist....
Ich hoffe Ihr könnt mir da ein wenig weiterhelfen. Der Folgetermin ist leider erst Ende Februar.... wobei ich echt überlege ob eine zweite Meinung vielleicht sinnvoll wäre?!
Lg
