Nabend,
nach nun einigen Wochen mit der neuen Brille stellt sich nicht so recht Besserung ein. Ich nehme die Verzerrungen zwar nicht mehr so stark wahr, wenn ich auf die "Kanten" achte, sind sie teilweise immer noch verbogen. Dabei ist es abhängig, wie weit das Objekt entfernt ist. Das Trapenz zeigt dann sozusagen in die andere Richtung. Am ca. 2 m sieht alles normal aus. Wenn ich am Monitor arbeit, kommt es mir manchmal sogar so vor. als ob die lange Seite des Trapezes nicht oben oder unten ist, sondern auf der linken Seite, also vertikal. Dadurch entsteht manchmal der Eindruck, als sei auf der linken Bildschirmseite alles etwas geringfügig größer.
Nun habe ich noch seit einer Woche ein neues Problem: Der Augenbrauenmuskel/sehne?? über dem rechten Auge ist ständig "angespannt". Dieses unangenehme Druckgefühl weitet sich bis in den Stirnbereich darüber aus. Außerdem hab ich ein Druckgefühl im rechten Augapfel, wenn ich stark nach oben schaue. Was kann das denn nun wieder sein?
Inzwischen wurde drei mal nachgemessen und immer wieder (von zwei verschiedenen Optikern) werden die selben Werte ermittelt. Wobei die Zylinderachsen bei mir wohl nicht ganz "normal" liegen, was eine besondere Eingewöhnungsphase bedeutet. Parallel hatte ich mir eine Sonnenbrille (ohne i.Scription) anfertigen lassen, die das oben genannte "Anspannen der Augenbrauen/Stirn" sofort verursachte. Da ich die aber nur selten tragen konnte und das zuerst auch mit "liegt wohl an der neuen Brille, muss ich mich dran gewöhnen" abgetan hatte, hatte ich es ignoriert. Nun wird die Sonnenbrille ebenfalls mit i.Scription angefertigt um zu testen, ob das sehen damit entspannter ist. Beide Brillen wurden übrigens gemessen und sind wohl korrekt gearbeitet.
Generell habe ich Probleme mit Grünen LED Tafeln im Straßenverkehr oder Hellgrüner Schrift auf weißem Hintergrund. Laut Optiker eventuell eine Grünschwäche. Außerdem sehe ich im Straßenverkehr die Tagfahrlichter (LEDs) der entgegenkommenden Fahrzeuge doppelt. Diese beiden Sachen hatte ich aber schon mit meiner alten Brille. Wollte sie nur mal erwähnt haben... 
Es kommt mir auch so vor, als ob ich im Nahbereich mit der neuen Brille nicht so scharf wie mit der alten Brille sehen könnte. Ohne Brille im Nahbereich ist es dagegen, im Gegensatz zu früher, richtig anstrengend, da alles unscharf ist. Der Optiker erklärte, dass das mit der Umgewöhnung der Augen an die Korrektur der Hornhautverkrümmung zu tun hat.
Habe mit dem Optiker überlegt, was wir noch machen können. Er wollte ich die Sphäre heransetzen, worauf ich fragte, ob wir nicht einfach den Zylinder weglassen könnten. Seine Antwort: Ja, das können wir natürlich auch machen.
Nun habe ich im Internet gelesen, dass Augenärzte teilweise bei so niedrigen Zylinderwerte auf die Korrektur verzichten, da dass das Auge wohl selbst ausgleichen kann. Im Optikergeschäft habe ich mit der Messbrille vergleichen können und merkte schon ein unschärfes Sehen in der Ferne (fast so wie meine alte Brille) ohne Zylinderkorrektur.
Bin momentan echt ratlos, was ich tun soll. Die neuen Brillen waren schließlich nicht günstig!
Hoffe, der lange Text ist noch erträglich. Danke Eberhard schon vorab für deine Hilfe!
Grüße
ixuz