Hallo Zusammen
Ich wäe froh, wenn mir Jemand von Euch einen Rat geben könnte.
Mein Sohn (4 Jahre) hat eine beidseitige angeborene Ptosis und schielt alternierend nach aussen, zudem nach unten (Diagnose : 3. Hirnnerv gelähmt oder nicht angelegt).
Nun kam es am 19.10 zur ersten OP, in der die inneren Augenmuskeln gefaltet wurden und die äusseren halbiert und zur Verstärkung neben den oberen inaktiven Muskeln angenäht wurden.
Ergebnis der ersten zwei Wochen war, dass das linke Auge ganz aussen hängen blieb und sich das rechte Auge nicht mal mehr in die Mitte bewegte.
Daraufhin wurde in Erwägung gezogen, die OP rückgängig zu machen, da sich keiner der Ärzte (Klinikchefin, Chefchirurgin, Oberärztin) die Reaktion der Augen erklären konnte.
Heute ist der Zustand so, dass er nicht mehr das linke Auge benutzt (verharrt aussen), da das Lid noch zu tief ist. (Wir kleben 2 Stunden am Tag das Führungsauge ab und kleben das linke Lid hoch)
Fazit: Der Schielwinkel ist heute grösser als vor der Operation und am 26.11 folgt die Lid- OP (Stirnannähung).
Ich habe diesbezüglich bedenken, denn wenn die Ausrichtung der Lider jetzt operativ stattfindet und die vorige OP nochmal korrigiert (seitlich Muskeln wieder nach unten), wird das kosmetische
Ergebnis sehr unzufriedendstellend ausfallen, weil die Augen danach wieder etwas runter gehen und das Schielen in keinster Weise behoben wurde, sondert verschlechtert.
Hat Jemand eine Idee diesbezüglich?
Vielen Dank für Eure Antworten