Hallo,
nachdem ich aufmerksam durch dieses Forum gestöbert bin, möchte ich mich doch mal selbst an alle wenden.
War heute beim Augenoptiker und habe eine sehr umfangreiche Messung hinter mich gebracht. Dieselbe hatte ich vor zwei Wochen bereits angefangen, die Mitarbeiterin hat dann aber darauf verwiesen, daß bei dem Befund der Chef weitermachen würde.
Es ist ein Zeiss-Kompetenz-Center und ein Augenoptiker, mit dem mein Mann außerordentlich zufrieden ist.
Mein Befund waren eine Hornhautverkrümmung auf dem einen Auge und ein Höhenversatz der Augen mit ausgleichender Kipp- und Drehbewegung des Kopfes.
Zudem bin ich weitsichtig (es stand eine 1 vor dem Komma), weswegen ich auch vor 20 Jahren bereits einmal eine Brille hatte, die ich aber zu kurz aufgesetzt habe.
Seine Empfehlung: eine Prismenbrille (auf dem einen Auge 2) mit Weitsichtkorrektur.
Beschwerden habe ich einige, die ich aber nicht unbedingt den Augen zurechnen würde: häufiges Augentränen, Kopfschmerzen (ca. alle 10 Tage so stark, daß ich Tablette nehme), Nackenschmerzen direkt am Wirbelsäulenansatz am hinteren Schädel. Habe beim Augenarzttermin meiner Tochter nicht mehr genug erkennen können und wollte mich mal der Sache annehmen (mit 40 Jahren).
Zudem kämpfe ich mit Muskelverspannungen der Kiefermuskulatur, die sich ein wechselseitiges Stelldichein geben mit den Nacken- und Kopfschmerzen.
Jeder Arzt, sieht leider nur seine Seite dieses Komplexes. Der Zahnarzt paßt eine Aufbißschiene an, der Chiropraktiker sieht Beckenschiefstand, der Optiker sieht Höhenversatz der Augen etc.
Nach dem Meßergebnis heute bin ich doch wieder sehr ins Überlegen gekommen, wo ich am besten ansetzen soll.
In den Sinn kam mir ein Besuch beim Orthopäden, um zu sehen, ob ich vielleicht doch schief bin.
Nur: könnte durch Korrektur der Höhenversatz der Augen weggehen?
Ansonsten würde ich gerne noch zur Augenärztin.
Nur: wird sie mir gleich die Prismengeschichte ausreden?
Vielleicht gibt es hier jemanden, der mit Überblick etwas Licht ins Dunkel bringen kann.
Lieben Gruß
Almura

