Hallo,
Verzweiflung hilft Dir nicht weiter. Lieber konstruktiv nüchternes Denken.
Zweimal wurdest Du operiert und Doppelbilder sind geblieben! Da ist doch entscheidend was schief gelaufen.
Nun willst Du am liebsten über die Schiene der Ärzte zur 3.-OP durchstarten, meinst Du das würde Dir die Doppelbilder nehmen? Ich glaube nicht daran!
Wenn zwei Ops´hinter Dir liegen, sollte der Restfehler brillenglastechnisch zu fassen sein, oder man hat völligen Murx verzapft. Lass die Klinik am Montag Deine Augen gründlich untersuchen, Vorallem sollte die Augen-Hornhaut gut inspiziert werden und wenn möglich auch CL und Linsensitz. Es ist aber nicht sicher ob das an einem Tag klappt. Wenn da alles in Ordnung ist und der Netzhautbefund auch gut ist geht es um die Ursache der Doppelbilder und die Diagnose.
Danach sollte aber keinesfalls eine OP auf den Plan gesetzt werden, sondern ein Ausgleich der Doppelbilder per Brille, Wenn das nicht klappt muss der Fachmann an einen besseren verweisen. Zur Not gibt es ja noch unser Forum.
Jedenfalls bitte keine OP, bevor die Doppelbilder nicht brillentechnisch behoben sind. "Schack" würde hier auf ein funktional-optometrisches Training setzen. Beides bekommst Du beim darauf spezialisierten Augenoptiker, nur äußerst selten ist ein Augenarzt spezialisiert. Allerdings haben Brillenkorrektion und Training sehr unterschiedliche Ansätze. Deshalb sind hier auch die jeweiligen Spezi´s nicht auf beiden Gebieten gleich gut kompetent. Hier muss man sich auf einen Berater und Fachmann verlassen und eine Richtung wagen. Die Zeit wird zeigen, ob es so einen Weg aus dem Dilemma gibt, Und diese Zeit ist erforderlich!
Logisch, das ich mir nicht den Erstbesten aussuche und sehr gut, wenn er selbst eigene Erfahrungen in der Sache mit ins Spiel bringen kann und auch weiter verweist, wenn der Fall ihn überfordern sollte.
Ideal, aber leider in der Praxis äußerst selten, wäre eine Kooperation mit einem Augenarzt, wo im Interesse der Sache gut zusammenarbeitet wird..
Übrigens, wenn, dann steht eine erforderliche OP erst zum Ende hin an, wenn vorher möglichst die Doppelbildproblematik behoben wurde.