Hallo zusammen,
ich bin schon seit Jahren Brillenträger. Bin Kurzsichtig und habe eine Amblyopie auf dem rechten Auge, das heißt ich habe da nur etwa 20% Sehkraft und gucke eigentlich überwiegend mit dem Linken. Sehe aber mit Rechts schon noch ein bißchen, bin also da nicht komplett blind.
Nun hatte ich bisher in meiner Brille auf der linken Seite ein normales Glas (-2,5) und auf der rechten Seite hatte ich immer ein Glas mit Stärke 0.
Nun habe ich mir eine neue Brille anfertigen lassen. Meine Augenärztin hat auf der Verordnung für das rechte Auge den Wert 0 und Ausgleichsglas angegeben.
Nun hat der Optiker mir aber als Ausgleichsglas ein Glas mit Stärke -2,5, also wie auf der linken Seite auch, eingesetzt. Er meint, das wäre normal bei einem Ausgleichsglas, dass die Stärke dem anderen Glas ungefähr angepasst wird. Das würde der Hersteller so zuschicken, es soll ja das Gewicht und die Ästhetik ausgleichen.
Hatte das aber früher nie in meinen Brillen und komme mit dem Glas auch nicht klar, ich sehe sehr unscharf und verwackelt auf dem rechten Auge, fühle mich wie besoffen. Wenn ich das rechte Auge zu mache, ist wieder alles wie früher. Wenn ich das linke Auge schließe, sehe ich jetzt mit dem rechten Auge mit Brille schlechter als ohne Brille. Das kann doch so nicht richtig sein, oder?
Der Optiker meinte, meine Augen müssten sich erst daran gewöhnen, da ich ja bisher nur "Planglas", also ohne Stärke hatte. Das könnte einige Wochen oder Monate dauern!
Ich finde das etwas seltsam, man kann doch nicht einfach ein Glas einer x-beliebigen Stärke einsetzen, oder? Schließlich sehe ich ja noch ein bißchen auf dem Auge und bin nicht blind.
Leider ist meine Augenärztin z.Zt. im Urluab, so dass ich da momentan nicht fragen kann. Vielleicht kann mir hier ja jemand helfen?
LG