Hallo zusammen!
Bei unserem Sohn (4 3/4 Jahre) stand jetzt die augenärztliche Untersuchung an. Unsere Augenärztin verschrieb eine Brille mit dem Argument, das schwächere linke Auge müsse korrigiert werden, um eine spätere Amblyopie zu verindern. Auf ihrem Rezept stehen folgende Werte:
- rechtes Auge: keine Korrekturen (= Fensterglas)
- linkes Auge: Sphäre +1,5 / Zylinder -1,75 / Achse 100
Ihrer Meinung nach habe das rechte Auge eine Sehschärfe von 120 %, das linke von 30 %.
Da ihre Erläuterungen nicht vollends überzeugten, haben wir noch eine Zweitmeinung in der Augenklinik eingeholt. Der Oberarzt verschrieb seinerseits eine Brille und empfahl, das Rezept von der Ärztin nicht zu benutzen. Seine Werte:
- rechtes Auge: Sphäre +1,5 / Zylinder +0,75 / Achse 105
- linkes Auge: Sphäre +1,0 / Zylinder +0,75 / Achse 10
Seiner Meinung nach hätten beide Augen ca. 40-60 % Sehschärfe. Der beidseitige Astigmatismus müsse nicht zwingend die Hornhaut betreffen.
Das 3D-Sehen wurde jeweils als sehr gut gemessen. Unsere Beobachtung bei den Untersuchungen war, dass unser Sohn mit dem linken Auge in der Ferne schlechter sah als mit dem rechten. Eine Ungleichheit ist also definitv da und daher die Notwendigkeit einer Brille wohl durchaus möglich. Was aber soll man denn nun mit solch zumindest für uns Laien völlig unterschiedlichen Bewertungen anfangen? Was für eine Brille soll da denn „rauskommen“? Kann mir jemand einen Rat geben bzw. die Unterschiede erklären? Vielen Dank!
Grüße,
Julians Papa

