Hallo,
ich habe seit einiger Zeit bemerkt, daß mein rechtes Auge an Sehkraft nachgelassen hat. Also war mein erster Weg zum Optiker der nach einem Sehtest folgende Werte ermittelt hat: Rechts: Sphäre +2,0 Cylinder -1,25, Achse 25, links: Sphäre plan Cylinder -0,5 Achse 84. Da ich täglich im Büro lange vorm PC sitze, wurde ein ganztägiges Tragen meiner Brille empfohlen. Ich bemerkte ziemlich schnell, daß meine Augen müde wurden und teilweise zu tränen anfingen. Auch nach über einer Woche hat sich daran nichts geändert. Die Sehkraft am rechten Auge hat sich zwar verbessert doch musste ich beim Betrachten mancher Objekte immer noch mal genau hinsehen um ein klares Bild zu bekommen. Dies war oft der Fall, wenn ich nach längerer Arbeit am PC auf die 4 Meter entfernt an der Wand hängende Uhr blickte. Nach 14 Tagen war ich wieder bei meinem Optiker und schilderte mein Problem. Er meinte, daß es bei unterschiedlichen Werten von 2 Dioptrien zu Anpassungsproblemen kommen kann, da das auf der Netzhaut abgebildete Bild sich in der Größe unterscheidet und das Gehirn Probleme beim zusammenfügen bekommen kann. Er hat nochmals einen Sehtest gemacht mit anderen Werten: Rechts: +Sphäre +1,75, Cylinder -1,25, Achse 27. Links: Sphäre -0,25 Cylinder -, Achse -. Er hat die am rechten Auge gemessenen +1,75 auf +1,25 reduziert, um den Größenunterschied des Netzhautbildes zu verringern. Die voher gemessene Hornhautverkrümmung Links konnte er nicht mehr feststellen. Nach Tausch der Gläser und mittlerweile 14 Tagen Tragezeit bin ich an Abend immer noch froh, wenn ich die Brille zu Hause wieder absetzen kann. Die Probleme haben sich zwar gegebüber den "alten Gläsern" etwas gemildert, aber das möchte ich so auch nicht weitermachen! Was kann man noch machen? Ist es wirklich möglich, daß man so eine lange Eingewöhnungsphase braucht oder kann sonst was nicht stimmen?
