Hallo Corinna,
"PD" soll wohl hier "Prismendioptie" heißen, oder? Normal ist dies die Abkürzung von Pupillenmittenabstand bei Fernsicht.
Ist aber nicht schlimm. Die Versorgung mit 10; 18 und dann nur 6 Prismen ist schon seltsam. Als OP-Wert wurden 15°, also ca. 30 Prismen anvisiert, nun sind noch 12 Prismen (6°) übrig. Bei einer solch schlechten OP-Vorbereitung kann dies durchaus sein, wenn der Gesamtfehler z.B. über 40 Prismen lag, die nie angefasst (korrigiert) wurden. Sollten statt Grad(°) als OP-Wert Prismen a. 15 cm/m angepeilt worden sein, wäre ein Rest von noch 6 cm/m Prisma bei dieser Vorbereitung auch gut möglich.
Bedenke einmal, Du hast mit den Prismen nicht gut gesehen, dies ist ein Hinweis auf nicht ideale Korrektion. Ich habe persönlich mal mit 27,5 Prismen viel besser gesehen, als zuvor mit deutlich geringeren Prismen-Werten und wurde mit ca. 35 Prisma sechs Monate später operiert. Das klappte gut!
Zudem wurde durch die Prismenreduzierung, wider höhere Messwerte, Dein Tonuns verfestigt. Dies wurde notwendig, um diesen jetzt größeren Ausgleichsfaktor möglichst gut zu verstecken oder zu kompensieren, was das Gleiche ist. Nun hat der Op-Eingriff bei dir alles mal durchgeschüttelt und zeigt im Ergebnis, die OP war nicht ausreichend bemessen. Gegen diese Folge hätte nur geholfen, schon vorher, möglichst im Messbereich des OP-Wertes über einen Zeitraum von mindestens 3-6 Monaten, Brille zu tragen.
Der hier operierte Wert ist definitiv nicht mehr da. Nun gilt es den Restfehler zu finden, ihn durch Tragen des Ergebnissen zu stabilisieren, um evtl. später bei höherem Gesamtfehlwert einen zweiten Eingriff zu planen. Alternative kann man diesen jetzt verringerten Störfaktor mit VT stabilisieren (Persönlich empfehle ich dies aber nicht, Vt-ler gehen auch eher ungern an schon voroperierte Zustände).
Da erst zwei Wochen rum sind, sollte man grundsätzlich aber erst einmal noch abwarten und frühestens 6 - 8 Wochen.nach OP eine Neuvermessung planen.