Hallo Kollegen,
ein neuer, fast "täglicher", Aufreger ist das Verhalten der Krankenkassen beim Einreichen von KV für Low Vision Produkte.
Der Kunde kommt mit einer Empfehlung vom Augenarzt (ja das gibt es-funktioniert ganz gut!!!). Nach gründlicher Low Vision Anpassung und Erprobung verschiedener Möglichkeiten kommt dann das Rezept vom AA. Nun ein KV an die zuständige KK.
So war es immer, aber die neueste Masche der KK: die KK gibt einen Preis vor und ich soll die preislich verfügbaren Low Vision Produkte anpassen? Z.B. habe ich ein Monokular angepasst und den Preis von (rein fiktiv) 200€ als KV eingereicht. Die Kasse hat mir zurückgeschrieben: Das Produkt gibt es schon für 75€ und die KK wird auch nur 75€ übernehmen. Auf meine Nachfrage bei der KK um welches Produkt es sich handelt, sagte man mir das wisse man auch nicht.
Erst dachte ich es wäre ein Einzelfall, aber das wird glaube ich zur Regel. Es sind auch verschiedene KK.
Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Wenn ja, wie kann man sich verhalten?
Danke!
