Nach 2 gescheiterten Trageversuchen (unklare Abbildung im Zwischen- und Nahbereich) mit hochwertigen Individual-Gleitsichtgläsern (GS) - und entsprechendem finanziellem Verlust- habe ich einen Orthoptisten aufgesucht, um die Ursache einzugrenzen, nachdem mir offensichtlich beide Optikermeister anhand der möglicherweise dort nicht vorhandenen Messgeräteausstattung oder fehlendem fundiertem Wissen nicht weiter helfen konnten. Nachdem mir vorliegenden orthoptischem Befund liegt vor:
Diagnose: Ausschluß latentes Schielen, geringe Nahexophorie, R/L Hyperopie, Presbyopie
R= Hyperopie, Astigm.
L=Hyperopie, Astigm.
Visus: R= 1,0 L= 1,0
Esophorie Ferne= 0 Grad
Exophorie in der Nähe von -4 Grad vor. (Eigene Anmerkung: Ob dies nur 1 Auge (R oder L) betrifft kann ich aus dem Befund nicht entnehmen).
Binokularsehen: vorhanden, Motilität frei, Fixation zentral
Refraktion:
F R +1,25 Cyl. -0,50 5 Grad
F L +1,00 Cyl. -025 172 Grad
N R +3,50 Cyl -0,50 5 Grad
N L +3,25 Cyl. -0,25 172 Grad
Soweit ich den Sachverhalt als Laie verstanden habe, sind Prismen nicht erforderlich (und meinerseits auch nicht unbedingt erwuenscht -bin 60 Jahre und habe in der Vergangenheit immer sehr gut (Visus > 1,20) gesehen (ohne Doppelbilder u.ä.); bisherige Versorgung erfolgte jeweils mit Einstärkengläsern für Nähe und Ferne -ohne Prismen und ohne Probleme-).
Lt. Optometrist sei der Progressionskanal vom Optiker so zu gestalten, daß die Nah-Exophorie ohne Prismen ausgeglichen werden sollte.
Hilfestellung erbeten:
-betrifft die o. a. Exophorie von -4 Grad immer beide Augen oder trennt man dies in R+L, um dem Optiker hier bei der Glasanfertigung entsprechende Hinweise zu geben. Ggf. müßte ich nochmal den Optometristen befragen.
-mit welcher Testmethode kann diese Nah-Exophorie in der Nähe gemessen werden. Lt. Auskunft eines befragten Optikers sei er nicht in der Lage eine Nahphorie exakt zu messen (angewandte Spiegelmethode sei ungenau).
-welche Testgeräte (Bezeichnung) sind hierfür erforderlich (ggf. würde ich dann nach Rückfrage auch einen entsprechenden Optiker aufsuchen)
-falls ja, sollte diese individuelle Gläser (R+H Ysis, Rodenstock Impression, Hoya ID myStyle, Essilor Ypseo, Zeiss Gradal Individual u.a. haben oder genügt eine gute mittlere Standdardqualität (Gradal Top 2E, Physio 360, Varilux Comfort u.a.). HSA ca. 17 mm, PD: 34/34 mm
--ist es sinnvoll, aufgrund des o.g. Sachverhalts überhaupt eine GS-Brille zu wählen oder sollten hier Bifo oder Trifogläser gewählt werden
Da sich die Problematik schon über einen längeren Zeitraum hinzieht -mit entsprechenden finanziellem Verlust, nervlichem Aufwand- und entpsrechender Frustation mit eigener diesbzgl. Sensibilisierung, wäre ich für Eure (bitte detaillierte) Unterstützung sehr dankbar!


