Hallo zusammen,
nach einigen Jahren Prismenkorrektur habe ich es jetzt in eine andere "Kategorie" geschafft, da meine Probleme offenbar nicht länger mit meiner WF/Mikrostrabismus zusammenhängen. 
Die Prismenkorrektur ist jetzt super, wie mir scheint. Leider ermüden meine Augen aber nun im Laufe des Tages sehr schnell und sind angespannt. Meine Brillenwerte sind aber optimal (auch Hyperopie und Astigmatismus).
Nun hat mich ein AA auf den Gedanken gebracht, dass vllt eine Katarakt-OP angezeigt sei. Mein Grauer Star ist immerhin so schlecht, dass er nicth ins Auge Blicken konnte. Da mein Katarakt angeboren ist, habe ich in meiner Sehwahrnehmung eigentlich keine Veränderungen wahrgenommen. Nur die Augebelastung nahm in den letzten Jahren stetig zu.
Meine Frage ist nun, ob ihr euch vorstellen könnt, dass ein Katarakt dazu führen kann, dass die Augen im Laufe des Tages überanstrengt sind, weil die Brillenkorrektur super ist. Der AA verglich das mit dem Bild, dass ich mit einer guten Brille eben durch Milchglas schaue. Wie seht ihr das? Augenangstrengung ist unter den Symptomen eines Grauen Stars meist nicht aufgeführt - andererseits leuchtet es mir ein, dass er die Augen überanstrengen könnte.
Und noch eine Frage an die, die meinen Fall kennen: Könnte es sogar sein, dass mein Grauer Star das "Zünglein an der Waage" ist, das bei mir zu der extremen Empfindlichkeit bzgl. WF-Fehler führte?
Eine Antwort fände ich toll, weil mich dieses Thema zur zeit stark beschäftigt.
LG
Chris

