Hallo zusammen,
ich habe mich eine Weile nicht gemeldet, da ich mit den letzten Korrekturschritten meiner Prismenkorrektur beschäftigt war. Aufgrund meiner diagnostizierten Kombination aus WF und Mikrostrabismus wurde mir ja empfohlen nach Wohlbefinden zu korrigieren. Da ich auch immer genau angeben konnte, in welche Richtung (Seite/Höhe) die Prismen verändert werden müssen, konnte ich die Werte immer feiner ermitteln.
Seit ca. 1 Jahr sind meine Werte jetzt auch sehr stabil: 7,89 pdpt Esophorie (Seite) und 3,30 pdpt Heterophorie (Höhe). Diese Korrektur trage ich auch.
Leider hat sich bei mir jedoch folgender Effekt über die letzten Jahre eingestellt: Mit der Zeit wurde meine Augenmuskulatur immer empfindlicher und reagierte immer stärker auch auf kleinste Abweichen in der Prismenkorretur. Obwohl ich inzwischen durch leichtes Auseinanderziehen oder -drücken der Brillengläser kleinste Prismenänderungen durch Dezentrierung erreichen kann, finde ich einfach keine Stellung, in der ich problemlos sehen kann und nicht die gefürchteten Augenmuskelverspannungsschmerzen bekomme. Z.B. zieht es außen, drücke ich die Brille ganz leicht zusammen, schon zieht es innen. In der optimalen Stellung zieht es jetzt eigentlich fast überall. 
Ich bin also an dem Punkt angelangt, dass ich nach neuen Lösungen suchen muss, um meine Augenmuskulatur zu entlasten. Die Frage stellt sich, ob ein physikalisches Ungleichgewicht trotz einwandfreier WF-Korrektion in der Augenmuskulatur vorliegt oder ob es noch andere Ursachen geben könnte.
Z.B. komme ich durch den Thread von Hydroxid auf die Idee, nun auch meine Weitsichtigkeit und meinen Astgimatismus über Kontaktlinsen zu korrigieren und darüber eine reine WF-Korrektur in der Brille zu setzen. Immerhin sind meine Astigmatismuswerte ja 3,25/2,25, was ja evtl. zu starken Verzerrungen in der Bildqualität führt.
Zudem hat mich ein befreundeter Arzt (kein AA) darauf hingewiesen, dass es ein Hinweis sein könnte, dass Aspirin mir bei meinen Beschwerden am besten hilft, dass evtl. irgend eine Form von Durchblutungsstörung in der Augenmuskulatur vorliegt. Paracetamol, das das bessere Schmerzmittel sein soll, hilft z.B. nicht so gut.
Ein großes Blutbild und die Messung des Augeninnendrucks hatte in der Vergangenheit eigentlich nie Aufflälligkeiten gezeigt, abgesehen von einem erhöhten Cholestirinspiegel. Dummerweise habe ich zudem vor einigen Jahren, ironischerweise gerade WEGEN der Augenprobleme, mit dem Rauchen wieder angefangen. 
Was denkt ihr zu alledem? Und kennt ihr evtl. einen guten Augenarzt oder eine Augenklinik in meiner Gegend (Raum Aachen)?
Meine Lebensumstände sind zur Zeit leider alles andere als akzeptabel. Ich bin also für jeden Hinweis dankbar.
LG
Chris

Da ich im Moment Deine Daten nicht parat habe, weiß ich nicht hundertprozentig, wie alt Du bist und welche Anpassungsfähigkeit noch da sein muss. (Die Rechner habe ich eben nicht zu Hause).