Hallo, ich bin neu in diesem Forum und hoffe auf einen fachkundigen Rat.
Ich trage seit ca 5 Jahren eine Lesebrille (ich bin jetzt 48), zunächst mit den Stärken R 1,25 und links 1,0. Damals wurde rechts auch für die Ferne + 0,25 bestimmt, aber nicht korrigiert. Die zweite Lesebrille hatte R 1,75 und links 1,5.
Da ich seit einiger Zeit das Gefühl hatte, mit dem rechten Auge in der Ferne verschwommen zu sehen und ganz kleine Schrift im Dunkeln auch schwerer zu lesen war, habe ich beim Optiker einen Test machen lassen, der die Werte R+ 2,00, L +1,00 mit einer Addition von jeweils 1,5 ergab. Damit käme ich auf eine Sehleistung von 140 %.
Ich habe dann auch eine Gleitsichtbrille in Auftrag gegeben, inzwischen kommen mir aber immer mehr Zweifel. Gegen eine Gleitsichtbrille habe ich gar keine Einwände, finde ich sehr praktisch, inbesondere auch für den Computer. Aber ich kann mir schlecht vorstellen, wie sich das Gehirn auf eine derart akkurate Abbildung einstellen kann. Wenn ich durch meine jetzige Lesebrille in die Ferne sehe, ist alles ab einer gewissen Entfernung schwummerig, am entspanntesten in die Ferne sehen kann ich mit meiner ersten Lesebrille.
Der Optiker hat meiner Meinung nach durchaus gründlich gemessen, allerdings ist das Sehgefühl für mein Empfinden auch anders, wenn man durch die Probierbrille stur geradeaus sieht.
Hat der Optiker da etwas übereifrig gehandelt ? Und wenn ja, kann ich den Auftrag noch stoppen ?
Vielen Dank.
Marga
