Liebes Forum,
ich dachte, ich mache mal einen neuen Thread zu diesem Thema auf...
Meine Augen-OP (37 Pdpt Esophorie) ist mittlerweile 4 Monate her und leider habe ich immer noch eine eingeschränkte Augenbeweglichkeit des rechten operierten Auges. Da ich am Mittwoch (23.2.11) den nächsten Kontrolltermin beim Augenarzt habe, suche ich erneut euren Rat. Die Frage ist, ob ich - wie vom Doc angeboten - eine Revisions-Operation anstreben sollte, um die Zugkraft des Innenmuskels wieder zu erhöhen. Der Innenmuskel soll wieder etwas versetzt werden.
Einerseits empfinde ich den jetzigen Zustand als sehr belastend, auf der anderen Seite habe ich Sorge, dass eine weitere OP womöglich zu einer "Verschlimmbesserung" führen könnte. Wie kann ich herausfinden, was zu tun ist, wenn der Doc mir selbst die Entscheidung überlässt? Gibt es eine Möglichkeit, objektiv zu messen, ob eine Revisions-OP sinnvoll ist oder nicht?
Ich habe aufgrund des "Übereffekts" nach der OP fast andauernd Augen- und Kopfschmerzen. Dazu kommt oft ein Schwindel und so ein Nacken- und Ohrenknacken. Beim leichten Blick nach links habe ich Doppelbilder aufgrund der eingeschräkten Beweglichkeit des rechten Auges. Z.B. sehe ich doppelt, wenn ich in den linken Außenspiegel meines Autos blicke, selbst wenn ich den Kopf etwas mitdrehe. Vom Schulterblick nach links ganz zu schweigen, das geht nur mit einem zugekniffenen Auge. Direkt nach dem Aufwachen und bei Müdigkeit habe ich sogar im Geradeausblick leichte Doppelbilder. Besonders auffallend ist, dass mich das Lesen sehr anstrengt, da ich das Gefühl habe, andauernd gegen die Doppelbilder ankämpfen zu müssen. Die Schrift wackelt regelrecht, deutliche Erleichterung habe ich, wenn ich ein Auge zumache beim Lesen.
Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich tun soll und was ich den Doc am Mittwoch fragen muss?
LG
Miri



Jedenfalls blos keine Prismenbrille auf Lebenszeit.