Hallo Zusammen,
mein Name ist Bettina und ich bin 25 Jahre alt. Ich hab schon einige interessante Berichte hier im Forum gelesen, allerdings hat nichts exakt auf mich zugetroffen.
Ich schiele seit meiner Geburt. Mit zwei Jahren wurden beide Augen operiert. Danach war das schielen erstmal so gut wie weg. Seit ich ungefähr 16 Jahre alt war, fing es wieder an mit dem schielen. Und seit ca. 3 Jahren stört es mich irgendwie extrem und ich würde gerne eine OP durchführen lassen.
Ich schaue immer nur mit einem Auge. Das Auge, was nicht benutzt wird, wandert dann nach außen und leicht nach oben.
Jetzt war ich letzten November in einer großen Augenklinik um alle Möglichkeiten abzuklären. Das ging da alles recht schnell... Der Arzt hat einen Schielwinkel von 6 Grad festgestellt und mir sofort einen OP Termin für die Woche danach gegeben. Laut seiner Aussage ist nach maximal 3 Tagen alles vergessen.
Als ich dann zu Hause war, war ich erstmal total verunsichert. Vor allem weil meine Augen ja nicht ständig gleich schielen. Also morgens z.B. stehen sie eigentlich beide gerade. Wenn ich dann recht gestresst vom arbeiten nach Hause komm, sieht man es mehr. Daher fehlt mir irgendwie das Verständnis, wie die OP dann funktioniert. Wenn jetzt 6 Grad korrigiert werden, wie sieht es dann z.B morgens aus? Sind die Augen dann trotzdem gerade.
Ich hatte den OP Termin dann erstmal abgesagt. Das ging mir irgendwie alles zu schnell. Auch hab ich dann einiges über Doppelbilder und Fremdkörpergefühl im Internet gelesen.
Kann mir von euch jemand genau erklären, wie sich das mit der OP verhält und ob eine OP überhaupt Sinn macht, wenn mein Schielwinkel sich über den Tag verändert. Oder hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Auch mit dem Fremdkörpergefühl. Wie lang hält das an? Wie lange wird es dauern, bis man wieder am Computer arbeiten kann? Kennt jemand eine Augenklinik in Bayern oder Süddeutschland, die auf sowas spezialisiert ist?
Vielen Dank schon mal. Ich freue mich auf eure Antworten.