Ebenfalls Sorry, war verhindert und bin heute das erste Mal wieder im Forum.
Und vorab ersteinmal danke für die Geduld!!!
Es tut mir leid, aber die Verwirrung bei mir ist nun komplett 
Sie meinten ja anfangs:
......wenn die 2. Werte vom Augenabstand her richtig sind, hättest Du bei den 1. Werten ein induziertes Prisma von 1,45cm/m Basis innen gehabt. Wenn das längere Zeit getragen wurde, kann das ein geringfügiges Außenschielen hervorgerufen haben....
Außenschielen würde ja heißen, die prismatische (auch festgestellte) Veränderung nach außen. Oder?
Das hört sich für mich als Laien schon so an, als wäre es ein Folgeschaden. (?)
Wie gesagt der letzte Augenabstand in der vermutlich fehlerhaften Brille war
R31
L33
in der Vorgängerbrille von 2003:
R31
L31
und nun nach wiederholter Messung des jetzigen Optikers auch wieder
R (30,5 bzw.) 31
L31
Also habe ich von 3/2009 bis jetzt die Brille mit dem falschen Augenabstand getragen. Mein alter Optiker von 2003 hat mir bestätigt, dass zur damaligen Zeit noch keine Prismenveränderung vorlag.
Könnten Sie mir nochmal in einfachen Worten erklären, ob bzw. warum nicht die Prismenveränderung durch den falschen Augenabstand entstanden ist/sein kann?
Wie kann denn eine solche Prismenveränderung noch entstehen?
Mein nächstes Problem ist nun, dass ich jetzt die Brille mit den neuen Werten (Optikerwerten) (s. 11.01.) Probetrage und erhebliche optische Täuschungen habe:
(Hinweis: In der jetzt vom Optiker angefertigten Brille sind keine Prismen eingeschliffen!)
Randunschärfe, Gegenstände (Duschgel, etc.) in Drogerie wirken um 1/3 kleiner, wachsen optisch, wenn man sie aus dem Regal nimmt, Umgebungswahrnehmung insgesamt wie betrunken/leicht verschommen - wie durch Glasscheibe, über die Wasser läuft bzw. Gefühl wie im Goldfischglas. Türrahmen sowie Fensterrahmen rechts und links nach außen gebogen. Die Fensterscheibe wirkt als ob sie in den Raum gewölbt wäre. Treppenstufen unscharf, Abstände können nicht eingeschätzt werden, Tische, Toilette, Stufen wirken niedriger, weiter weg, Tischbein nach außen gewölbt...
Direkt fokussierte Gegenstände in der Nähe scharf, weiter weg wie durch Scheibe. (Orts- und Straßenschilder, etc.)
Beim Arbeiten am Schreibtisch nach einiger Zeit starke Augenprobleme, gerötete Augen.
Der Optiker meinte letzte Woche, so wie ich die Dinge größenmäßig jetzt wahrnehme, das wäre die richtige Wahrnehmung. Dass ich sie zuvor größer wahrgenommen habe, hätte daran gelegen, dass die Dioptrinzahl zu niedrig war. (War für mich nicht ganz nachvollziehbar :( ) Ich solle die Brille ersteinmal weiter tragen, damit sich die Augen an die veränderten Werte gewöhnen können.
Die Randunschärfe sowie das Sehen in die Ferne sind nun etwas besser geworden (erkennen von Orts- und Straßenschilder). Die anderen optischen Täuschungen sind noch vorhanden.
Das Tragen der Brille war bis gestern noch spätestens ab nachmittags unerträglich, so dass ich dann auf die alte Brille gewechselt habe. Heute ist es ein wenig erträglicher.
Ich weiß nun wirklich nicht mehr was ich tun sollte. Kann denn eine prismatische Veränderung im Auge wieder "geheilt" werden, wenn ich jetzt dauerhaft den richtigen Augenabstand trage?
Oder ist es eine bleibende Veränderung, sodass in der jetzigen Brille wieder der eigentlich falsche Augenabstand eingestellt werden sollte, um gut zu sehen?
Und sollte die Dioptrinzahl an die Werte des Augenarztes angeglichen werden - also reduziert werden, um das Sehen in der Nähe angenehmer zu machen?
Können die optischen Veränderungen auch durch die durch den Optiker eingestellte Veränderung der Hornhautverkrümmung kommen (die ja vom Augenarzt nicht festgestellt wurde)? Welchen Unterschied macht es, ob der Wert der Hornhautverkrümmung erhöht wird oder der Wert der Sehstärke?
Fragen über Fragen und ein total verunsicherter "Maulwurf"!
Es wäre schön, wenn Sie mir noch einmal Rückmeldung geben könnten.
Danke,
liebe Grüße Melanie