Hallo zusammen,
meine 2,5 jährige Tochter hat angefangen innerhalb von 2 Wochen mit dem linken Auge massiv nach innen zu schielen (hat in der Zeit auch mehrere Infekte nacheinander durchgemacht). In der Verwandschaft des Vaters kommen Schielen und Weitsichtigkeit vor (Opa und seine zwei Schwestern). Wir sind sofort in eine Sehschule gegangen.
Der Kleinen wurden die Augen getropft und die Augen gemessen (Refraktometer vermute ich). Die Orthopistin hat noch weitere Untersuchungen durchgeführt, welche ich leider nicht wiedergeben kann.
Folgende Diagnose:
Hyperopie, links +6, rechts +3
Strabismus convergens intermittens
CT: SCS/A ca.C20° (ist das der Schielwinkel?)
Als Therapie vorgeschlagen:
Tragen der Brille li. +4 re. +2,75 acht Wochen lang, danach
anpassen der Gläser bis die Brille 100% korrigiert und eventuell Okklusion.
Allerdings hat unser Optiker daraufhin gemeint, es müsste SOFORT abgeklebt werden, sonst verliere man Zeit.
Die Kleine akzeptiert die Brille sehr gut, das Schielen ist mit der Brille etwas weniger, sie "schaltet" das linke Auge mit ein.
Meine Fragen:
1)Muss ich eine zweite Meinung zur Diagnose einholen und speziell zur Therapie, wenn dann bei welchem Spezialisten (Raum Karlsruhe)?
2)Welche Untersuchungen sind für uns darüberhinaus noch zu empfehlen? Ich möchte an die Ursache des Schielens und der Amblyopie des linken Auges.
3) Wenn diese Diagnose stimmt, welche Therapie ist sinnvoll?
Ich wäre wirklich für Eure Hilfe dankbar, momentan bin ich etwas verloren und weiss nicht wohin ich mit meinem Mädchen rennen soll, spüre aber, dass die Sehschule allein nicht alles ist, was wir machen können.
Helene




