Guten Morgen Forum!
Da ich schon beim Schreiben bin, möchte ich jetzt mal beschreiben wie es mir in ersten Monat mit meiner Okklusionslinse (OL) ergangen ist, und welche Veränderungen ich an meinem Sehen wahrgenommen habe.
Die Eingewöhnungszeit verlief visuell gesehen ohne Probleme. Problemchen bereiteten nur das Material, oder die „dicke“? der Jahreslinse.
Deshalb war es nicht möglich, sie über mehrere Stunden zu tragen und ich begann mit ca. einer Stunde, dafür aber täglich. Das konnte ich konsequent durchhalten und die Zeit allmählich steigern.
Jetzt bin ich bei drei Stunden durchgehend tragen angekommen.
Was bringt mir das Training mit der Linse?
MEIN SEHEN IST RUHIGER UND ENTSPANNTER GEWORDEN:
Das monokulare Sehen ist natürlicher
Ich trage die Linse auch bei sozialen Kontakten und z.B auf den Weg zur Arbeit, Das ermöglicht mir das Üben der Fixation in die Ferne.
Das schwächere Auge ist schon ganz schön „frech“ geworden, so kenne ich es gar nicht.
Anstrengung/Akkomodieren lässt den Nystagmus bis zu einer bestimmte Grenze nicht aufkommen
Ich kann für kurze Zeit bewusstes, beidäugiges Sehen provozieren.
Bei den Kontrollen beim Optiker kann ich kleinere Unterschiede der Glasstärken eindeutiger und sicherer/schneller wahrnehmen. Deshalb vermute ich zur Zeit, dass mein Nystagmus sich ziemlich beruhigt haben könnte.
Ich bin z.Z. sehr aufnahmefähig und konzentriert. Ich vermute, dass mein Gehirn für das Sehen jetzt weniger Energie verbraucht und ich die anders nutzen kann. Kann das sein?
Durch das Tragen dieser Linse macht mir das Sehen mit einem Auge eigentlich keine Probleme mehr. Vermutlich habe ich visuell noch nie so viel wahrgenommen wie ich das jetzt schaffe.
Vielleicht kann ich mit meinen Beiträgen etwas bewirken. Ich freue mich über feetback jeder Art zu meinem Thema. OHNE FACHMÄNNISCHE KONTROLLEN HÄTTE ICH DIESES TRAINING ABER NIE BEGONNEN!!!
Liebe Grüße an alle, besonders Nicole, Agnes Maria, Eberhard
Eisbär





