Einen schönen guten Tag an alle Forennutzer und Beitragsleser,
das Internet als "Quelle des Wissens" hält so manche Informationen in seinen Weiten bereit, die manchmal mehr verwirren, als Rat schenken, daher hoffe ich, in diesem Forum fundierte Aussagen von Fachmännern und natürlich auch Fachfrauen zu bekommen.
Es geht um das leidige Thema: NEUE BRILLE
Aufgrund der immer schlechteren Sehleistung begab ich mich vor 1,5 Wochen zu einem Optiker. Nach den üblichen Tests stellte man fest, dass sich meine Werte doch ein wenig verändert hatten und ich begab mich zur Beratung bezüglich der Gläser, mein Gestell wollte und konnte ich behalten. Alle ging relativ reibungslos und ich habe mich für dünne Gläser aus Kunststoff, entspiegelt, mit Kratzschutz entschieden. So die Laiendaten, die ich noch im Kopf habe. Lange Reder kurzer Sinn holte ich meine Brille am gestrigen Morgen ab und trage sie seitdem pausenlos. Doch das mit deutlichen Problemen.
Am schlimmsten sind für mich die Verzerrungen, die vor allem in den Randbereichen entstehen, aber auch im Frontbereich auftreten. Beispielsweise ist der Text, den ich im Moment schreibe nicht auf einer geraden Linie, sondern beschreibt einen Bogen nach unten, gleiches gilt für den gesamten Monitor, der in der Mitte breiter wirkt und dessen Ecken nach hinten zu laufen scheinen. Ganz unangenehm ist daher auch das Laufen auf der Straße, der Boden wirkt irgendwie schief und nach oben gewölbt. Auch mein Bad ist im Moment Grauzone für mich, da ich mir dort wie in einem Spiegelkabinett vorkomme! Die Tür wirkt in der Mitte viel breiter als oben und unten und auch die gesamten Wände wirken gewölbt und nicht gerade! Ich denke, das liegt an den ganzen Linien, die durch die Fließen vorhanden sind.
An sich ist die Stärke und Sehleistung in Ordnung, dahingehend hat sich auf jeden Fall etwas gebessert, auch der Blick in die Ferne ist ungetrübt, aber in Räumen, je kleiner es wird, desto mehr treten diese Verzerrungen auf, die mir auch ein flaues Gefühl im Magen bescheren.
Im Internet lese ich nun dazu, dass es a) ganz normal ist am Anfang, b ) gar nicht sein dürfte, c) die Einstellungen der Brille falsch sind d) die dünnen Gläser schuld haben usw. usf.
Mein Problem ist nur folgendes, da ich demnächst für ein Jahr nach Japan gehe, würde ich mich ungern darauf verlassen wollen, dass meine Augen sich daran gewöhnen, gerade in der Fremde muss ich mich zu hundert Prozent auf meine BRille verlassen können. Daher wäre es schlecht, wenn ich erst in Japan merke, dass doch nichts mit Eingwöhnung ist.
Was meint ihr dazu?
Im folgenden meine Werte, die im Brillenpass stehen und die Werte von 2006 (die letzten, die ich gefunden hatte)
neue Brille:
R: F -2,75 +0,50 26°
L: F -3,50 +1,00 111°
Glas: 6/ CH EI FBL SHC S 65/00
PD: 32,5/32,0
(ihr mögt es erkennt haben, es handelt sich um die große Optikerkette mit F...)
(auf dem Bestellschein stand damals folgendes:
R -2,25 -0,50 116
L -2,50 -1,0 21 handelt es sich nur um eine andere Schreibweise für die oben genannten Werte im Brillenpass)
alt Brille 2006:
R: -1,25
L: -1,50 +0,25 130°
Die Werte haben sich zumindest im Vergleich zu 2006 deutlich geändert, weiß nicht, ob ich dazwischen auch nochmal eine neue Brille hatte.
Ich wäre wirklich sehr sehr dankbar für schnelle Hilfe!
