Sehr geehrte Agnes Maria,
Ich füge mein Antwort hier satzweise ein. Ein neuer Draht werde ich aus Zeitnot nicht eröffnen.
AM: "die Rechtssprechung in Deutschland ist da eindeutig geregelt. Kinder mit Pathologien im Sehsystem und gerade hier, wo es um eine Kleine Schielerin handelt, gehört in die Hand eines versiertenAugenarztes der auf Kinderophtalmologie, Strabismus und Neuroophthalmologie, wenn möglich, spezialisiert ist."
SA: Ich habe nur behauptet dass mann mit Vorteil Patologie von Arzt behandeln lassen und die Entwichlungsstörung von den Optometristen. Auch wenn Patologie vorliegt ist querfachliche intervention oft nötig um das ideale Ziel zu erreichen.
AM: "Hier in diesem Fall handelt es sich um ein kleines sechzehnmonate altes Mädchen das schon mehr als 50% der Zeit schielt. Wenn man da nicht eingreift, wird sich ein ständiges manifestes Schielen entwickeln."
SA: Das das Schielen nur 50% der Zeit auftritt sagt mir das etwas Fusion und vielleicht auch Stereosehen vorhanden ist. Bei OP besteht ein groses Gefahr diese fragile Binokularität zu zerstören.
AM: "So sieht die Situation aus. Gerade hier ist eine Früh-OP indiziert. "
SA: Eben nicht. Wenn es ein konstantes Schielen ohen zeitweise binokularität, und ohne motorische kapacität fusion zu erlangen wäre ich einig.
AM: Sie kennen wohl die Fachliteratur dazu. Das unterstelle ich mal einfach. Hier was optometrisch versorgen zu wollen ist purer Leichtsinn.
SA: Ich glaube Sie haben meine aussagen über das Schielens hinterliegenden Patologien übersehen, wenn die erstmal geklärt sind ist Optometrische intervention wohl angebracht.
AM: "Schielkinder erhalten immer eine opjektive Refraktometrie in Zykloplegie..."
SA: Dass mag unglücklicher weise der Fall sein, die Zykloplegie ermöglicht das einblich ins innere Auge zerstört aber gleichzeitig die observationsmöglichkeit von akkommodation und dynamik was nur ohne Betaubung geht.
AM: "...und bekommen, wenn notwendig, eine Brillenverordnung."
SA: Diese Brillenverordnung ist dann auf eine dünne Grundlage entstehen. Meistens messt die ârzte in Zykloplegie und zieht dann etwas von die Werte ab. Viefviel abzuziehen ist ist aber nie wissenschaftlich überprüft worden.
AM: "Sie dürfen davon ausgehen das mein Hinweis auf eine Früh-OP sehr wohl auf umfangreiches medizinisches Wissen und jahrelange Erfahrung beruht."
SA: Davon gehe ich gerne aus, etwas über Visualentwichlung und Neuroplasticität ist sie vielleicht doch durch die Hände gefallen
AM: "Operationen werden niemals überflüssig sein...."
SA: Ganz im gegenteil, OP sollte nur als letzte ausweg benutzt werden. Nur scheint es mir als haben die Ärzte ein art Monopol erworben die die nicht gern teilen.
AM: "...Sie sind in bestimmten Fällen notwendig."
SA: Da bin ich einig, die procentuell wenige Fälle muss aber sorgfältig ausgewählt werden.
AM: "Ihren Wunsch nach nichtinvasiven Sachen kann ich verstehen, aber die Wissenschaft hat an Versuchen bei Primaten und Autopsien der Gehirne von Nichtschielern und Schielern eindeutige Ergebnisse erbracht. Sie sollen davor nicht die Augen verschließen."
SA: In dem Bereich sind meine Augen weit offen. Die Primatversuchen von Hübel und Wiesel sin bei die Opthalmologen leider falsch verstanden und danach misbraucht worden. Die herren Nobelpreisträger haben das erst viel später erfahren.
AM: "Was jetzt aus Amerika rüberschwappt ist uralt..."
SA: Das hat sich aber inzwischen auf basis auf Forschung in Neurologie und andere Felder ganz weit entwickelt, was leider bis jeztz nicht innerhalb das opthalmologie wahrgenommen ist.
AM: ....und millionenfach beübt worden und hat am Ende an dem subnormalen und nichtbinokularen Sehen beimanifesten Schielern nichts erbracht. Sie sollten mal Sachsenweger lesen. Seine Arbeiten zum stereoskopischen Sehen. Eine wirklich gute Idee und auch das war schließlich und endlich nicht erfolgreich. Nehmen Sei Arbeiten von de Decker, Kommerell, Kolling, Kaufmann, Rüßmann, Roggenkämper, Myhlendyck, Lang u.s.w. u.s.f.
SA: Jeztz generalisieren Sie über verschiedene Schielarten - in das sechszehnmonate altes Mädchen ist wahrscheinlich etwas Binokularit 50% der Zeit...Sachsenweger habe ich kurz nachgeschaut, er scheint aber über Visualentwichlung nichts zu schreiben.
Auch Sie laufen das Risiko ein Kind von eine mögliche wirksame option wegzuschrecken die Sie nicht gut genug kennen, und alles was von Anfang an vorgeschlagen würde war eine zweite Meinung zur Fall. Es gibt meistens viele Parameter die einkalkuliert werden muss, bei Schielen auch so. Ich will meine patienten erlich raten, inzwischen auch für OP wenn die Umstände danach verlangt. Ich versuche aber objektiv zu bleiben. Meine erfahrung mit schielkinder und Gehirngeschädigte, hat mich viele positive Uberrashungen gebracht, und ich lasse jeden zweifel in den wissenschaftler den Patienten zu Gunst kommen.
LG
Steen Aalberg