Hallo,
ich bin 33 Jahre alt, habe seit 23 Jahren eine Brille und bin kurzsichtig. 1989 wurde ich am rechten und 1990 am linken Auge wegen Schielen operiert. OP-Berichte liegen mir leider nicht vor. Zur OP-Vorbereitung hatte ich damals halbe Prismenfolien auf den Gläsern.
Einige Zeit danach habe ich wieder Prismen in die Gläser eingeschliffen bekommen.
Nun habe ich seit 11 Jahren ein Brille mit 4,0 Prismen in jedem Glas und komme gut mit ihr klar. Seit 8 Jahren habe ich fürs Autofahren bzw. Arbeitem am PC eine zusätzliche Brille, auch mit 4,0 Prismen, allerdings mit stärkeren Gläsern. Mit dieser bekomme ich aber nach ein paar Stunden Kopfschmerzen.
Nun wollte ich mir eine neue Brille machen lassen: der Augenarzt hat mich in die Augenklinik geschickt, damit mir da die Werte richtig gemesen werden. Meines Erachtens waren die da überfordert. Letzten Endes haben die Ärzte was erzählt, dass sich das Auge entspannen muss und haben mir ein Rezept aufgeschrieben mit ganz anderen Stärken und pauschal wieder 4,0 Prismen. Der Optiker hat dann gemesen und ist auf andere Stärken in den Gläsern und auf 4,75 Prismen pro Glas gekommen. Ich bin dann wieder zum Augenarzt, der mir dann die Pupillen erweitert hat und auf etwa die gleichen Werte wie der Optiker gekommen ist. In Absprache mit der Augenklinik und Augenarzt soll ich mir jetzt Prismenfolie 4,0 für jedes Glas (laut Augenarzt in ganz billige Gläser) machen lassen.
Der Optiker hat mir gestern gesagt, das wäre Quatsch, da sich ja mit der Prismenfolie das andere Auge anstrengen soll, besser zu sehen und wenn die Prismenfolie auf jeden Auge wäre, könnte das nicht geschehen. Zudem hätten sich ja die Augen an die Prismen gewöhnt.
Ich weiß so gar nicht mehr, was ich tun soll. Bin schon am überlegen, dass ich mir die Stärken machen soll, die bei der Pupillenerweiterung gemessen wurden zusätzlich dazu noch 4,0 Prismen in jedem Glas.
Was soll ich tun?
DANKE

