Hallo Forum,
ich hoffe, ihr könnt mir bei meiner Frage/Problem weiterhelfen.
Bin 46 und trage seit meiner Jugend Brille. Habe sie aber immer nur sporadisch benutzt. Nach Lust und Gefühl
Vor einem halben Jahr habe ich mir bei der Firma mit "f" eine neue Brille anpassen lassen.
Grund war, dass ich das Gefühl hatte mit der 10! Jahre alten v.a. beim langen Bildschirmarbeiten müde Augen zu bekommen. Letztlich waren es aber die etwas kratzigen Gläser die mich zum Optiker trieben.
Zu meinen damaligen Tragegewohnheiten: Ich hatte nie Probleme, die Brille längere Zeit (tlw. Monate) nicht zu tragen und dann wider zu benutzen, egal ob am PC oder beim Autofahren. Auch mal kurz abnehmen hat mich nicht beeinträchtigt.
Nun zu neuen. Die Optikerin nahm sich wirklich viel Zeit beim Ausmessen und wirkte auf mich sehr gewissenhaft und kompetent. Lt. ihrer Aussage hätten sich die neuen Werte gegenüber den alten kaum geändert.
R +2,25 -1,25 90° H17,50
L +1,50 -1,00 82° H17,80
Was mich nun verwundert: Beim ersten Tragen der Brille dache ich "Wow, soo sieht die Welt aus", ich sah also super scharf. Das ließ mich die Brille natürlich ständig tragen, weil es sich so gut anfühlte. Jedoch musste ich beim Lesen jetzt sehr weit vom Buch weg (fast Armeslänge). Das finde ich natürlich etwas störend, so dass ich das Gefühl hatte es besser ohne Brille zu tun.
Ich kann aber überhaut nicht mehr ohne Brille richtig sehen, weder weit noch nah. Auch nach einiger Zeit könnnen sich die Augern nicht mehr adaptieren, was mir noch vor einem halben Jahr problemlos gelang.
Warum ist das so? Wieso habe ich das Gefühl dass meine Augen in einem halben Jahr deutlich schlechter wurden?
Die Optkerin sagte schon so etwas, dass ich wahrscheinlich mal eine Gleitsichtbrile benötige. Ich habe schon den Verdacht, dass der Zwang zu Solchen schon in meine Gläser eingeschliffen wurde.
Ich empfinde diese Veränderung jedenfalls als rasant und bedrohlich und möchte mir gar nicht ausmalen, wie das weiter geht.
Bin auf Eure Einschätzung sehr gespannt.
Hanns


