Kurzsichtige haben in der Jugend einen Nachteil (fern unscharf sehen); im Alter einen Vorteil (Lesen ohne Brille).
Weitsichtige haben in der Jugend einen Vorteil (weit und nah scharf); im Alter zwei Nachteile (weder in der Ferne -je nach Stärke- noch in der Nähe gutes Sehen oder überhaupt etwas erkennen).
Auch mit der "Schulmyopie" kann es doch etwas auf sich haben.
Es gibt rein rassisch unterschiedliche Durchschnittswerte, Japaner / Chinesen kurzsichtig, Deutsche etwas übersichtig.
Aber auch im Tierreich sind Gemsen z. B. stark kurzsichtig.
Und für die Schulmyopie kann ein fast ausschließliches Nahsehen eine Ursache sein. Das Auge entwickelt sich und stellt sich im Wachstum darauf ein und hält schließlich die Nähe für normal - entsprechend lang dann der Augapfel. Chinesische Füßchen wurden auch in Schuhe gezwängt und wurden klein gehalten.
Urmenschen sahen in die Ferne - und das Auge hielt das für normal.
Aber weit- und kurzsichtig wird man meist durch Vererbung, kreuzt sich manchmal aus zur Normalsicht. Oder?
Und es gab auch noch die Pseudofehlsichtigkeit bei Studenten.
MbG
frze

