Ich habe eine Tochter (2, wird im September 3) bei der man seit sie ein Baby (ca. 4 Monate) ist schon gesehen hat, dass sie schielt.
Bis vor einem Jahr hat man uns immer noch gesagt, dass es sich verwachsen würde. Bei der U6 war der Kinderarzt dann doch sehr skeptisch, weil es immer schlimmer wird.
Nachdem wir dann einen Termin bei einem Augenarzt mit Orthoptistin hatten, kam die erschreckende Diagnose:
- Sie schielt vollkommen unkontrolliert, mal mit dem einen, mal mit dem anderen Auge, mal gar nicht
- und für mich persönlich noch viel schlimmer: Sie hat auf beiden Augen +6,5 Dioptrin
Sie hat jetzt seit einem halben Jahr eine Brille, die sie immer trägt. Jetzt hatten wir wieder einen Termin. Man hat festgestellt, dass sich nichts verändert hat. Sie schielt nach wie vor und nach der Sehstärke hat man nicht einmal geguckt.
Ich weiß nicht wie das jetzt weiter gehen soll. Man hat uns bei unserem ersten Termin nahe gelegt, sie schnellst möglich operieren zu lassen, da sie schon sehr starke Werte hat. Das der Schielfehler durch das unkontollierte Schielen mit beiden Augen nicht durch abkleben behebbar ist, wissen wir auch.
Meine Bedenken: Wir haben jetzt einen Termin im Oktober. Wir haben nun gelesen, dass die Augen ja durch das Schielen immer schlechter werden. Warum macht man denn dann nichts?
Hat jemand Erfahrung mit so etwas oder vielleicht mit so einer Op gemacht?
Bin um jede Antwort dankbar.
LG Nadine

