Hallo!
Da man in vielen Foren immer wieder von Leuten liest, die unter ihrem Schielen spez. psychisch leiden, frage ich mich, wieso es hier keine Zusammenarbeit zw. Strobolgen und Psychotherapeuten gibt?
Ich mein, sogar leute, welche nach Augenmuskel-OPs nur noch einen sehr geringen SW (<3 Grad) haben, fühlen sich oftmals unsicher.
Speziell längerer Blickkontakt (mit fremden Mitmenschen) stellt nicht selten eine Herausforderung dar.
Aber auch generell ist man oftmals verschlossener und sozial benachteiligt.
Dies hängt sicherlich mit eventuell stattgefundenen sozialen Ächtungen in der Kindheit/Jugend zusammen.
Gerade im Hinblick auf die Bedeutung der Augen in der westlichen Kultur (nicht nur Funktionsorgan, sondern auch wichtiges Kommunikatonsorgan, "Fenster der Seele", ....), frage ich mich, wieso noch niemand auf solch eine Idee gekommen ist?
Bei Betroffenen wird eine Okklusionstherapie durchgeführt, ggf. Augenmuskel-OPs, usw. - später werden sie als "austherapiert", "allein gelassen" und man begrüßt sie noch 2-mal pro jahr zu Kontrollterminen.
Das ist ok, da Strabismus und seine Folgen leider noch lange Zeit unheilbar bleiben werden.
Doch obwohl das schon schwer genug zu akkzeptieren ist (manchmal), schafft man es letztendlich doch.
Aber ich finde, dass man aus genannten Gründen hier Patienten vor allem psychisch ebenso helfen muss, wenn erforderlich.
Gerade doch, weil es organisch bzw. neurologisch nicht heilbar ist!
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Lg,
Brewst;)


