hallo!
ich schiele seit ich ein kleinkindbin rechts intermittierend nach außen, hatte mit ca 8jahren eine schielop, im laufe der jahre ist das schielen aber wiedergekommen, und nun (bin jetzt 23) macht es mir immer mehr probleme, vorallem bei längerem lesen bekomme ich starke kopf und augenschmerzen (in der nähe kann ich mein schielen beinahe vollständig kompensieren, in er ferne nicht)
also, ich war jetzt beim arzt und habe ihm mein problem geschildert...(bzw eigentlich nur der orthoptistin, der arzt war sehr kurz angebunden...) diese hat mich dann zur sehschule(schielambulanz) ins krankenhaus geschickt,mit der diagnose: ansiometropie, strabismus divergens (intermittierend) die orthoptistin dort war sehr nett, hat nach einigen tests gesagt, dass man um eine schielop nicht herumkommen wird, da ich ich sehr starke prismen bräuchte und man die nicht mehr ins brillenglas einschleifen kann. sie sagte als op-vorbereitung müsste man mittels prismenfolie den maximal möglichen schielwinkel ermitteln. sie gab mir gleich eine 15er folie auf die brille und lies mich dann für 30min im wartezimmer lesen um zu sehen ob die kopfschmerzen besser werden. sie waren wirklich etwas besser, ich wurde nochmal untersucht, und sie war ganz erstaunt dass das schielende auge innerhalb der 30min schon so eine starke schielstellung eingenommen hatte (normaler weise schiele ich in der nähe sogut wie gar nicht, nur stark in der ferne). sie sagte es würde wohl ein "riesen schielwinkel herauskommen" und dass sie sehr gut verstehen kann dass ich starke kopfschmerzen hatte wenn ich diesen winkel beim lesen kompensieren musste. sie gab mir dann gleich ne 30er folie darauf, diese soll ich jetzt 2 wochen tragen, dann muss ich wieder zur kontrolle.
nun habe ich einige fragen, ich würde mich freuen wenn ihr mir eure meinungen dazu mitteilen würdet!
1.wie lange muss man diese folie tragen, bevor man zur op kann? mit der folie hab ich zwar sogut wie keine augenschmerzen mehr, aber ich bin sehr "irritiert", das heißt ich kann keine abstände einschätzen, laufe gegen türen, greife oft daneben.... am 1.oktober fängt die uni wieder an, ich studiere pharmazie, und mit so einem sehvermögen kann ich auf keinen fall im labor stehen und versuche durchführen. die folie tragen ich jetzt erst 2 tage lang, geht es sich aus dass man das spätenstens anfang oktober operieren kann oder muss man die folie länger tragen?!..... dann wüsste ich wirklich nicht wie ich das im labor machen sollte....
2. wir haben herausgefunden, dass ich nur mit brille (ohne prismenfolie) keine doppelbilder gesehen habe, aber dass ich nur in der nähe (zb beim lesen) nicht wusste mit welchem auge ich schauen sollte. dadurch ist das bild öfters vom linken einfach so aufs rechte auge umgesprungen, die beiden bilder passten natürlich überhaut nicht zusammen, und durch das schnelle wechseln hatte ich den eindruck ich würde doppelt sehen, was aber nicht der fall war. nun mit der folie sehe ich nun aber wirklich doppelt (merke es total, sehe 2 bilder gleichzeitig, obwohl ich immer mit dem linken auge sehe). jedoch kommt das nur sehr selten vor (würde sagen ca 10min pro tag, meist wenn ich sehr müde bin und sich das objekt, das ich beobachte, bewegt. wie zb das bild im tv oder die autos auf der autobahn). ich habe gehört, dass wenn man mit folie doppelt sieht, man nach der op auch doppelt sehen wird. stimmt das?? oder muss sich mein auge erst am die folie gewöhnen bzw ist es nicht schlimm, weil ich ja nur ca 10min pro tag doppelt sehe?
sorry für den langen post, ich freue mich auf antworten und meinungen!
danke denise
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Registriert: Fr 24 Jul, 2009 19:45

