Hallo,
wie macht sich eigentlich eine Überkorrektur bei Prismengläsern bemerkbar ? Ist es von Vorteil bei der Korrektur einer Winkelfehlsichtigkeit, die Prismenanzahl so niedrig wie möglich zu halten oder ist ein mehr an Prismen von Vorteil ?
In der Regel ist es doch so, dass bei einer Nachkontrolle eher nach oben als nach unten korrigiert wird, was die Anzahl der Prismen anbelangt. Oder liege ich da falsch ?
Zur Zeit habe ich folgende Brillenwerte
Ferne
R / Sphär.+0,50 / Cyl. -0,25 / Achse 111 / Prisma 3,75 / Basis unten
L / Sphär. +0,50 / Cyl. -0,25 / Achse 113 / Prisma 3,50 / Basis oben
Nähe
R / Sphär.+2,00 / Cyl. -0,25 / Achse 111 / Prisma 3,75 / Basis unten
L / Sphär. +2,00 / Cyl. -0,25 / Achse 113 / Prisma 3,50 / Basis oben
Da ich in der Ferne leichte Verzerrungen wahrnehme, kommt es mir vor als wäre ich mit dem Prisma überkorrigiert. Auch das Nahteil der Brille mit diesem Prima empfinde ich als störend. Teilweise verspringen die Buchstaben. Dieser Eindruck entsteht auch beim Ablesen von Autokennzeichen. Wenn ich z.B. ein Kennzeichen mit den Augen länger fixiere, werden die Buchstaben und Zahlen unleserlich.
Kann es sein, dass ich ein Prisma von 2,0 als angenehmer empfinden werde. Oder bilde ich mir das alles nur ein ? Mein Optiker hat mir zurzeit eine Prismenfolie auf das linke Brillenglas geklebt. Die Folie soll diesen 2,0 Effekt vermitteln. Ich selbst merke davon wenig.
Ich bin für jeden Tipp dankbar.

