Hallo,
nachdem ich nun sei langer Zeit im Internet suche und recherchiere bin ich auf dieses Forum gestoßen und möchte kurz meine "Vorgeschichte" erzählen.
Als Schuldkind hatte ich öfters das Gefühl schlecht zu sehen und war aus diesem Grund einige Male beim Augenarzt gewesen. Dieser diagnostizierte damals eine geringe Weitsichtigkeit, die er nicht für behandlungsnotwenig erachtete. Also arrangierte ich mich eben damit und machte mir darüber keine weiteren Gedanken.
Als ich dann mit knapp 18 Jahren den Führerscheinsehtest bei einem Optiker machen lassen wollte, schickte mich dieser zum Augenarzt da ich zu schlecht abschnitt.
Beim Augenarzt begann dann die ganze Miesere .... der Augenarzt machte zuerst eine Autorefraktion und versuchte sich danach selber an meinen Augen. Dabei stellte sich heraus, dass meine Augen sehr, sehr aktiv akkomodieren und ich wurde getropft. Diese Spielchen machte ich dann einige Male mit und am Ende verließ ich die Praxis mit einem Brillenrezept mit folgenden Werten
R -0,5 / -0,25/ 170 Grad
L 0/ 0/0
Ich bekam mit dieser Brille dann mein Attest und war zufrieden.
Ca. zwei Jahre später suchte ich den Augenarzt erneut auf, da ich das Gefühl hatte auch auf dem linken Auge schlechter zu sehen. Selbes Spiel mit Tropfen usw. wieder von vorne, neues Brillenrezept
R -0,75 / -0,5/ 170 Grad
L -0,25/ -0,5/ 165 Grad
Habe mir damals aber keine neue Brile anfertigen lassen da ich diese ja eh nur zum Autofahren trug. Irgendwann hatte ich dann Kontaktlinsen mit den "neuen" Werten die ich auch gut vertrug und die mich auch subjektiv besser sehen ließen.
Zwei weitere Jahre später (also jetzt) ging das leider wieder von Vorne los da ich für meinen Beruf einen LKW Führerschein benötige und diesen auch machen wollte. Dafür braucht man dann aber gleich ein Augenärtzliches Gutachten ....
Ich bin also zu einem neuen Augenarzt (da umgezogen) und wollte mir diesen Wisch ausstellen lassen. Pustekuchen! Für dieses Attest bzw Gutachten benötigt man einen Visus von mindestens 0,8 und diesen konnte ich leider nicht erreichen (meiner schwankte zwischen 0,5 und 0,6). Der Augenarzt meinte dann, man könne es mit harten KL versuchen den Visus zu steigern aber ich hätte sowieso eine Linsentrübung und er wisse nicht, inwieweit diese Beschwerden verursachen würde. Mit den harten KL hab ich dann trotz langer Eingewöhnungsphase noch schlechter gesehen und dann einen Termin bei einem weiteren Augenarzt gemacht da ich nicht daran geglaubt habe, dass dieser Arzt mir nich helfen könnte.
Beim zweiten Augenarzt ging die Prozedur schneller, er schaute sich meine Augen an und diagnostizierte einen leichten Astigmatismus, KEINE Linsentrübung und gab mir ein Rezept für eine Brille mit irgendwelchen Pluswerten mit.
Beim Optiker wollte ich mir dann eine dementsprechende Brille anfertigen lassen. Dort war ich aber als Kundin im Pc und die Optikerin fand die neuen Werte seeehr komisch und riet mir davon ab, für solch eine Brille Geld auszugeben.
Beim Optiker wurde dann nochmal eine Autorefraktion gemacht bei der Werte zwischen - 5,0 und -8,5 Dioptrien rauskamen. Also riet mir die Optiker, zu einem weiteren Augenarzt zu gehen.
Beim dritten Augenarzt war es dann wieder die selbe Prozedur mit Autorefraktion etc blabla (Werte zwischen -5 und -6, Zylinder -0,5 Achse 170)
Ich wurde wieder getropft und dieses Mal spuckte das Gerät dann folgende Werte aus
R + 0,75/ -0,5 / 0 Grad
L+ 0,5/ -0,5 / 10 Grad
Die Ärztin sagte mir dann, dass ich wohl unter einem Akkomodationskrampf leiden würde, der durch Stress und vermehrte Naharbeit ausgelöst werden würde. Fand ich etwas komisch da ich im Moment nicht allzu viel zeit vorm Pc verbringe und eigentlich auch nicht lese o.Ä ( Stress habe ich auch nicht besonderst)
Zudem hatte ich ja auch immer Beschwerden mit der Sicht in die Ferne und kam mit den ganz alten Brillenwerten gut zurecht.
Langsam frage ich mich einfach wie ich JEMALS an mein Attest kommen soll und welchem Arzt ich nun glauben sollte?
Kennt jemand ähnliche Geschichten oder hat eine Idee wie mein weiteres Vorgehen sein könnte?
Vielen Dank!





