Hallihallo,
ich bin zur zeit mal wieder ordentlich gefrustet und suche nach erklärungen.
Ich habe seit einer woche wieder ein neues Glas. Mit dem habe ich meine ESO bewusst um knapp 0,1 prismen auf 7,1 insgesamt überkorrigiert, um der langsamen weiterentwicklung der ESO mal voraus zu sein. Das ging jedoch offenbar ordentlich nach hinten los. Ich habe mit dem neuen glas maximal 3 stunden täglich, an denen ich ohne augenklappe einigermaßen beschwerdenfrei beidäugig sehen kann. Danach ist für den geseamten restlichen tag schluss. (
Bei der höhe habe ich mich ja schon daran gewöhnt, dass sich schon so kleine abweichungen wie 0,05 prismen deutlich bemerkbar machen. Da ich die überkorrektur von 3 prismen inzwischen aber schon auf 0,3 prismen abgebaut habe, scheint das nicht mehr so dramatisch zu sein, weil da ja dann bald mal schluss sein muss. (Es sei denn, es geht anschließend in die andere richtung weiter, aber das kann ich mir im moment nicht vorstellen)
Aber dass sich jetzt schon offenbar 0,1 prismen eso-überkorrektur so höllisch bemerkbar machen, bringt mich auf die palme! angry
Hier nun meine frage
Wie kann es sein, dass so kleine prismenwerte sich so deutlich bemerkbar machen? Ich meine, meine augen stellen sich mit der richtigen korrektur doch auch beim PC-arbeiten dauerhaft ohne große probleme auf die nähe ein - was den augen ja sicherlich eine deutlich größere innenstellung abverlangt als 0,1 cm/m.
Vor der letzten prismenerhöhung hatte ich eine ESO-unterkorrektur von ca. 0,125. Die hatte dann deutlich außen gezogen - deshalb das neue glas.
Ich habe auch das gefühl, dass meine augen mit der zeit immer empfindlicher werden auf diese abweichungen. Kann man dem irgendwie entgegen wirken - zb mit speziellen übungen?
LG
Chris

