Hallo erst mal an alle. Scheint ein sehr aktives und hilfbereites Forum zu sein. Ich hoffe ihr könnt auch mir weiterhelfen.
Ich will mal kurz meine Geschichte erzählen.
Im Alter von ca. 6 Jahren klagte ich über Doppelbilder. Daraufhin bekam ich meine erste Brille. Es wurde Überweitsichtigkeit festgestellt. Momentan bin ich bei links +4,25 und rechts +2,75 dpt mit jeweils -0,5 zylindrisch.
Da ich seit drei Jahren starke Genickschmerzen und Verspannungen habe, bekam ich den Tipp zu einem Optometristen zu gehen.
Dort wurde ich knappe zwei Stunden lang vermessen. Mit einem Test, wo ich bei einem Kreuz sagen musste ob der Quer- bzw. Längsbalken jweils nach oben oder unten "abhaut". Dazu kamen noch verschiedene weitere Test, die das räumliche Sehen, sowie die Sehkraft (der übliche "können sie die Zahlen noch lesen" Test) testeten.
Dort wurde mir dann gesagt, ich sei stark Winkelfehlsichtig, mit links und rechts jeweils 15 Prismendioptrien, sowie dass ich praktisch nur mit meinem rechten Auge schaue, da das Gehirn das Bild von meinem linken Auge weitgehend ausblende, aufgrund der starken WFS.
Weiterhin wurde mir geraten unbedingt eine OP hierzu am linken Auge durchführen zu lassen und mir dazu ein Augenarzt genannt, der Spezialist auf diesem Gebiet ist, und auch selbst in seiner Praxis mit Orthoptisten zusammen arbeitet.
Heute hatte ich dort einen Termin, um abklären zu lassen, ob eine OP notwendig und sinnvoll ist. Es kam jedoch ganz anders.
Zuerst wurde ich wiederum von einer Orthoptistin vermessen. Diesmal dauerte das jedoch nur ca. 10 Minuten. Sie hielt mir immer ein Auge zu und beobachtete wie ich mit dem anderen Augen auf einen nahen, bzw. fernen Lichtpunkt reagiere.
Nun das Verblüffende
Mir wurde dann gesagt, dass bei mir keineswegs eine solch gravierende WFS besteht, lediglich 1 bis 2 Prismendioptrien auf jeder Seite und das keinesfalls eine OP notwendig ist. Bei mir rühre das ganze mehr von der Überweitsichtigkeit her, und sei durch meine aktuelle Brille, die eigentlich nur die Überweitsichtigkeit korregiert, bestens ausgeglichen...
Jetzt bin ich ziemlich verwirrt....
Einmal gleich eine OP notwending, beim andern mal bin ich praktisch gesund??
Ich hoffe ihr könnt mir hierzu eur Meinung sagen.
Vielen vielen Dank schon mal im Voraus!
mfg gollimoppel
)
Es wird einem so viel erzählt, und als hilfesuchender Laie klammert man sich an jeden Strohhalm und macht mit. Ich habe Jahre gebraucht, um mir das Wissen anzueignen, das ich jetzt habe, und bin immer noch Laie. Aber meinen Instinkt und mein Gefühl und meinen eigenen Verstand - darauf vertraue ich immer noch. Und ich glaube nur noch das, was man mir schlüssig erklären kann. Das konnten bisher einige wenige, und denen vertraue ich 