Hallo,
ich habe Mitte Dezember eine neue Brille bekommen. Meine alte Brille war schon echt uralt und die Werte stimmten gaaar nicht mehr - hab sie auch nur abends direkt vorm ins-Bett-gehen etc. getragen, da ich eigentlich immer (harte) KL trage. Jetzt wollte ich mir mal wieder eine ordentliche Brille machen lassen, damit ich die KL abends/spätnachmittags mal ein bisschen früher rausnehmen kann um die Augen zu schonen und auch regelmäßig "KL-freie" Tage einzuführen.
Das hab ich auch dem Opitker so mitgeteilt, insbesondere auch, dass ich mit der Brille abends - nachdem ich den ganzen Tag Linsen drinhatte - lesen möchte.
Ich sollte also zur Brillenglasbestimmung kommen und vorher den ganzen Tag die Linsen nicht tragen. Hab ich natürlich auch so gemacht.
Bei den neuen Gläsern (R -5,5, L -4,75)j habe ich jetzt zum ersten mal auch sphärische Werte (0,5), das hatte ich bei meinen vorherigen Gläsern noch nie, obwohl ich mich erinnere, dass ein Optiker mir mal gesagt hat, ich hätte eine minimale Hornhautverkrümmung, das müsste man aber nicht ausgleichen.
Als ich die neue Brille aufsetzte, hatte ich gleich das Gefühl, zu schielen. Das hab ich dem Optiker auch gesagt. Der meinte, ich solle mich erstmal an die Brille gewöhnen.
Jetzt trag ich die Brille also schon ca. 6 Wochen und wenn ich sie an den KL-freien Tagen trage, hab ich eigentlich keine Probleme. (Was mir auffällt ist allerdings, dass ich nur ganz scharf sehe, wenn ich geradeaus sehe. Blicke ich nicht ganz gerade durch die Brille, ist alles schon undeutlicher)
Wenn ich tagsüber KL trage und dann abends zur Brille wechsel, seh ich alles ganz komisch. Lesen z. B. fällt mir total schwer; ich muss mich voll konzentrieren, damit die Buchstaben nicht "wegtanzen".
Kann man eine Brille nach so einer langen Zeit überhaupt noch reklamieren? Oder ist es vielleicht sogar "normall", dass sich nach dem KL tragen die Augen stundenlang umgewöhnen müssen? (Hat ich allerdings mit der alten Brille nie.)
Danke im voraus!
Sandra
